Navigation path

Left navigation

Additional tools

Other available languages: EN FR

Europäische Kommission - Pressemitteilung

EU und Georgien vertiefen ihre Zusammenarbeit bei Katastrophenschutz und Katastrophenrisikomanagement

Brüssel, 12. Juli 2018

Die Europäische Kommission und der georgische Katastrophenschutzdienst werden in Tiflis eine Verwaltungsvereinbarung zum Ausbau ihrer Beziehungen in den Bereichen Katastrophenschutz und Katastrophenrisikomanagement unterzeichnen.

In der Verwaltungsvereinbarung werden die vorrangigen Bereiche der Zusammenarbeit bei der Katastrophenprävention, -vorsorge und -bewältigung beispielsweise bei Waldbränden, Überschwemmungen sowie Such- und Rettungsaktionen dargelegt.

Der für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides wird der Unterzeichnung in Tiflis beiwohnen und dort Gespräche mit Ministerpräsident Mamuka Bakhtaze, Parlamentspräsident Irakli Kobakhizde und anderen Vertretern Georgiens führen.

„Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung ist ein wichtiger Beitrag zur weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der EU und Georgien. Um Menschen, Eigentum und die Umwelt wirksamer vor Katastrophen zu schützen, müssen wir uns besser vorbereiten. Ich freue mich sehr, dass anlässlich meines Besuchs in Tiflis unsere neue, vertiefte Zusammenarbeit beim Katastrophenschutz besiegelt werden kann,“ sagte EU-Kommissar Stylianides.

Gemäß der Verwaltungsvereinbarung wird die EU den Aufbau von Katastrophenschutzkapazitäten in Georgien weiter fördern, um eine schrittweise Annäherung an das Katastrophenschutzverfahren der Europäischen Union herbeizuführen.

Seit 2010 hat die EU fast 4,5 Mio. EUR für die Katastrophenvorsorge in Georgien bereitgestellt. Die EU bereitet weitere Hilfen für den Katastrophenschutz, das Notfallmanagement sowie die Umsetzung der georgischen Strategie zur Eindämmung chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Risiken vor.

Hintergrund

Georgien hat kürzlich ein neues Katastrophenschutzgesetz verabschiedet, das eine umfassende Reform des georgischen Katastrophenschutzes ermöglicht. Im Zuge dieser Reform wurde als Reaktion auf die Waldbrände von Borjomi von 2017 der neue georgische Katastrophenschutzdienst eingerichtet.

Wenn das Ausmaß einer Notlage die Reaktionsfähigkeit eines Landes übersteigt, bietet das EU-Katastrophenschutzverfahren den teilnehmenden Staaten koordinierte Hilfe. Zu den Teilnehmerstaaten gehören alle EU-Mitgliedstaaten sowie Island, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Norwegen, Serbien und die Türkei. Vereinbarungen über eine Zusammenarbeit mit weiteren Ländern, wie Georgien, stellen die Zusammenarbeit auf eine förmliche Grundlage und stärken dadurch die gemeinsame Reaktion sowohl auf Naturkatastrophen als auch auf vom Menschen verursachte Katastrophen.

Weiterführende Informationen

Katastrophenschutzverfahren der Union

Factsheet Südkaukasus

Delegation der Europäischen Union in Georgien

IP/18/4462

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


Side Bar