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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Europäische Kommission bereit zur Aufnahme von Verhandlungen über eine neue ehrgeizige Partnerschaft mit 79 Ländern in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean

Brüssel, 22. Juni 2018

Die Europäische Kommission hat heute vom Rat die Ermächtigung zur Aufnahme von Verhandlungen über ein neues Partnerschaftsabkommen mit den Ländern in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean (AKP) erhalten.

Die Europäische Kommission begrüßt den Beschluss des Rates, der die Aufnahme von Verhandlungen mit der AKP-Staatengruppe in den kommenden Wochen ermöglicht. Der bestehende Rahmen, der sogenannte Cotonou-Abkommen, läuft im Februar 2020 aus.

Der EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, Neven Mimica, erklärte dazu: „Wir sind bereit, eine moderne und dynamische Partnerschaft mit unseren Partnern in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean aufzubauen. Diese neue Partnerschaft wird ein wirksames Instrument sein, um gemeinsam die globalen Herausforderungen zu bewältigen – von der Bekämpfung von Armut und Ungleichheit bis hin zu Frieden und Sicherheit, vom Klimawandel bis hin zu nachhaltigem Wachstum für alle.“

Wichtigste Verhandlungsziele:

  • Schaffung eines neuen rechtsverbindlichen Rahmens, der den heutigen Realitäten Rechnung trägt und auf einer modernen, zukunftsorientierten Agenda beruht;
  • Erkundung neuer Wege zur Förderung wichtiger Interessen und zur besseren Bewältigung globaler Herausforderung wie inklusives Wachstum, Investitionen, Beschäftigung, nachhaltige Entwicklung, Frieden, Sicherheit und Migration, menschliche Entwicklung, Grundfreiheiten, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Grundsätze;
  • Bildung einer starken Allianz in internationalen Foren, denn auf die EU und die AKP-Staaten entfällt mehr als die Hälfte der VN-Mitglieder;
  • Entwicklung eines maßgeschneiderten Konzepts für Afrika, die Karibik und den Pazifik.
  • Gewinnung von Erkenntnissen aus den 43 Jahren der Zusammenarbeit zwischen der EU und den AKP-Staaten als Grundlage für einen Beitrag zur Umsetzung der bestehenden Strategien für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030 der VN, Pariser Klimaschutzübereinkommen, Europäischer Konsens über die Entwicklungspolitik, Agenda 2063 der AU usw.).

Hintergrund

Bei der EU-AKP-Partnerschaft handelt es sich um den ältesten und umfassendsten rechtsverbindlichen EU-Rahmen für die Zusammenarbeit mit Drittländern. Das Abkommen von Cotonou, das mehr als einhundert Länder mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 1,5 Milliarden Menschen umfasst, läuft im Februar 2020 aus. Es sieht die Aufnahme von Verhandlungen über eine künftige Partnerschaft bis spätestens August 2018 vor.

Weitere Informationen

Fragen und Antworten zur künftigen Partnerschaft EU-AKP nach 2020

 

IP/18/3930

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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