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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Mehr Unterstützung durch die Kommission beim Aufbau einer widerstandsfähigen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft

Brüssel, 7. März 2018

Die Kommission gibt heute bekannt, welche zusätzlichen Regionen im industriellen Wandel maßgeschneiderte Unterstützung im Rahmen einer von der EU finanzierten Pilotaktion erhalten werden.

Die Kommission hat heute sieben weitere Regionen und Mitgliedstaaten der EU ausgewählt, denen im Rahmen der Pilotaktion der Kommission zum industriellen Wandel maßgeschneiderte Unterstützung gewährt wird: Kantabrien (Spanien), Centre-Val de Loire (Frankreich), Ost-/Nordfinnland, Grand-Est (Frankreich) und Greater Manchester (Vereinigtes Königreich) sowie Litauen und Slowenien.

Die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Crețu erklärte: „Der industrielle Wandel stellt unsere Wirtschaft und Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Wir müssen neue Wege finden, damit gewährleistet ist, dass alle überall von den Vorteilen der Innovation und des technologischen Wandels profitieren können. Ich freue mich sehr, dass wir mit zehn Regionen und zwei Mitgliedstaaten zusammenarbeiten und ihnen dabei helfen werden, ihre Stärken und ihr Potenzial voll auszuschöpfen, um sich Innovation, Dekarbonisierung und Digitalisierung zu eigen zu machen und die für die Zukunft benötigten Kompetenzen zu entwickeln.“

Die Wirtschaft der Regionen im Wandel

Die heute ausgewählten zwei Mitgliedstaaten und fünf Regionen sollen zusätzlich zu den fünf bereits im Dezember 2017 ausgewählten Regionen unterstützt werden: Hauts-de-France (Frankreich), Norra Mellansverige (nördliches Mittelschweden), Piemont (Italien), Sachsen (Deutschland) und Wallonien (Belgien). Aufgrund der vielen Bewerbungen hatte die Kommission eine weitere Aufforderung zur Interessenbekundung veröffentlicht, damit mehr Regionen teilnehmen können.

Die ausgewählten Behörden erhalten die Möglichkeit, basierend auf ihren Prioritäten für die intelligente Spezialisierung, also die Fokussierung auf Wettbewerbsnischen, in denen die Regionen besonders stark sind, Strategien für den regionalen wirtschaftlichen Wandel zu entwickeln bzw. umzugestalten. Durch die Dienststellen der Kommission, externe Sachverständige und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird maßgeschneiderte Unterstützung angeboten, um bei der Vorbereitung auf die Arbeitsplätze der Zukunft zu helfen, das Innovationsspektrum zu erweitern, die Umstellung auf eine CO2-arme Wirtschaft zu unterstützen, unternehmerische Initiativen anzuregen und integratives Wachstum zu fördern.

Zur Deckung der Kosten externer Sachverständiger, die zur Unterstützung der Arbeiten der Regionen erforderlich sein könnten, werden durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bis zu 200 000 EUR je Region bereitgestellt. Sofern hinreichende Fortschritte bei der Entwicklung der regionalen Strategien für den wirtschaftlichen Wandel erzielt werden, wird für ihre zügige Umsetzung ebenfalls durch den EFRE eine Finanzhilfe von bis zu 300 000 EUR je Region zur Verfügung gestellt.

Die Strategien für den regionalen Wandel sollten bis Ende 2018 vorliegen, sodass die entsprechenden Maßnahmen ab 2019 durchgeführt werden können.

Hintergrund

Die Pilotaktion für Regionen im industriellen Wandel ist Teil eines neuen Maßnahmenpakets, das die Kommission im Juli 2017 in ihrer Mitteilung „Stärkung der Innovation in Europas Regionen“ vorgestellt hat. Ziel ist es, Wachstum und Beschäftigung verstärkt zu fördern und das Innovationsgefälle zu verringern.

Diese Pilotaktionen für intelligente Spezialisierung spiegeln eine neue Art der Partnerschaft wider, bei der die Kommission mit den Regionen und Mitgliedstaaten zusammenarbeitet sowie Unterstützung und fachliche Beratung im Rahmen verschiedener europäischer Strategien in den Bereichen Zusammenhalt, Forschung und Innovation, Bildung und Kompetenzen sowie industrielle Wettbewerbsfähigkeit anbietet. Dieser Ansatz wird auch in einer Reihe von Empfehlungen und in einem begleitenden Strategiepapier über Forschung und Entwicklung und die Kohäsionspolitik erläutert, die heute von der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Kommission veröffentlicht wurden.

Weitere Informationen

Factsheet – Pilotaktion: Regionen im industriellen Wandel

Factsheets – Intelligente Spezialisierung in ausgewählten Regionen im industriellen Wandel

Factsheet – Was ist intelligente Spezialisierung?

MEMO – Künftige Herausforderungen: Förderung des innovationsgesteuerten Wachstums in EU-Regionen

Mitteilung – Stärkung der Innovation in Europas Regionen

 

 

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Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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