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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Frauen in Führungspositionen: Kommission nähert sich ihrem Ziel von mindestens 40 %

Brüssel, 22. November 2017

Die Europäische Kommission bewegt sich kontinuierlich auf die von Präsident Jean-Claude Juncker festgelegte Zielvorgabe zu, wonach bis zum Ende der laufenden Amtszeit dieser Kommission mindestens 40 % der mittleren und höheren Führungspositionen von Frauen besetzt sein sollen.

Den neuesten Zahlen zufolge waren am 1. November 2017 36 % der Führungskräfte auf allen Ebenen Frauen gegenüber 30 % zu Beginn der Amtszeit.

Auf der höheren Führungsebene (Direktoren, stellvertretende Generaldirektoren und Generaldirektoren) sind die Fortschritte sogar noch stärker ausgeprägt: Hier stieg der Frauenanteil von 27 % am 1. November 2014 auf 35 %. Auf der mittleren Führungsebene (Referatsleiter) sind 37 % der Führungskräfte Frauen - im Vergleich zu 31 %, als die Kommission Juncker ihr Amt angetreten hat.

Günther Oettinger, für Haushalt und Personal zuständiges Mitglied der EU-Kommission, erläuterte: „Eine geschlechtermäßig ausgewogene Verwaltung ist effizienter und erreicht bessere Ergebnisse. Die Kommission schuldet den EU-Bürgerinnen und -Bürgern das Beste; deshalb müssen wir mit gutem Beispiel vorangehen. Wir sind auf dem richtigen Weg, und wir werden weiterhin gezielte Maßnahmen ergreifen, bis wir eine angemessene Vertretung unserer Kolleginnen auf allen Managementebenen erreicht haben.“

Die Fortschritte sind einer Reihe von Maßnahmen zu verdanken, die die Kommission seit Beginn ihrer Amtszeit ergriffen hat:

- Maßnahmen zur Ermittlung, Entwicklung und Unterstützung weiblicher Talente, gezielte Schulungen und Mentoring;

- spezifische Managementprogramme und Unterstützung für bestehende und neue Netzwerke für Frauen im Rahmen der Strategie Vielfalt und Inklusion, die im Sommer 2017 angenommen wurde;

- Festlegung individueller Ziele für alle Abteilungen der Kommission in Bezug auf die erstmalige Ernennung eines/einer Bediensteten zum Referatsleiter bzw. zur Referatsleiterin. Aus den aktuellen Daten geht hervor, dass unsere Abteilungen auf dem richtigen Weg sind, um ihre Ziele zu erreichen.

Dies ist Teil der umfassenden Strategie der Kommission zur Gleichstellung der Geschlechter. Der Aktionsplan 2018-2019 zum Abbau des geschlechtsspezifischen Lohngefälles sieht unter anderem Maßnahmen vor, die darauf zielen, die „gläserne Decke“ zu durchbrechen; zu diesem Zweck sollen Projekte zur Schaffung eines ausgewogeneren Verhältnisses der Geschlechter auf allen Führungsebenen in Unternehmen finanziert und die Regierungen und Sozialpartner aufgefordert werden, ein ausgewogeneres Verhältnis von Frauen und Männern in Entscheidungsprozessen zu gewährleisten.

Weitere Informationen

- Vielfalt und Inklusion – Pressemitteilung

- Aktionsplan zum Abbau des geschlechtsspezifischen Lohngefälles

- Special Eurobarometer on gender equality in the EU

IP/17/4778

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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