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Europäische Kommission - Pressemitteilung

EU stockt humanitäre Hilfe in Bangladesch und Myanmar auf

Brüssel, 12. September 2017

Der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, kündigt zusätzliche Hilfe für Menschen in Not in Bangladesch und Myanmar an

Angesichts des nicht abreißenden Flüchtlingsstroms von Myanmar nach Bangladesch wird die Europäische Kommission zusätzliche 3 Mio. EUR für humanitäre Hilfe bereitstellen. Damit soll der dringendste Bedarf von Zivilisten der Volksgruppe der Rohingya gedeckt werden. Diese Mittel kommen zu den 12 Mio. EUR hinzu, die Kommissar Stylianides bereits im Mai 2017 bei seinem Besuch im myanmarischen Bundesstaat Rakhine zugesagt hatte.

„Die Europäische Union gewährt weitere humanitäre Soforthilfe, denn die Lage ist nach wie vor kritisch. Mit diesen zusätzlichen Mitteln können Notunterkünfte, Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung für neu eintreffende Flüchtlinge in Bangladesch finanziert werden. Die Unterstützung wird auch Not leidenden Menschen in Myanmar zugutekommen, sobald die Helfer wieder Zugang zu ihnen erhalten. Die EU hält an ihrer Forderung nach einem uneingeschränkten Zugang der Helfer und der Achtung der im Völkerrecht verankerten Menschenrechte in Myanmar fest. Die humanitäre Hilfe im nördlichen Rakhine muss sofort wieder aufgenommen werden, um die bereits prekäre humanitäre Situation zu lindern und eine Eskalation der Krise zu verhindern. Ich danke der Regierung und der Bevölkerung von Bangladesch für ihre Gastfreundschaft und die Aufnahme so vieler Flüchtlinge. Die Europäische Union wird Menschen, die in diesen schwierigen Zeiten aus ihrer Heimat fliehen müssen, auch weiterhin unterstützen“, erklärte der Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides.

Diese humanitäre Hilfe der EU wird der betroffenen Bevölkerung wie immer unparteiisch über internationale Nichtregierungsorganisationen, die Vereinten Nationen oder das Rote Kreuz zur Verfügung gestellt. Bereits seit vielen Jahren unterstützt die EU Notleidende in Myanmar und Bangladesch durch humanitäre Hilfe. Seit 1994 hat die Europäische Kommission in Myanmar humanitäre Hilfe in Gesamthöhe von 232 Mio. EUR finanziert. Bangladesch hat von der EU seit 2007 insgesamt 153,6 Mio. EUR an humanitärer Hilfe erhalten.

Weitere Informationen

Erklärung der HR/VP Federica Mogherini zu den jüngsten Entwicklungen in Rakhine, Myanmar und dem Grenzgebiet in Bangladesch (11.9.2017)

Erklärung von Kommissar Christos Stylianides zur humanitären Lage in Myanmar (5.9.2017)

IP/17/3201

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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