Navigation path

Left navigation

Additional tools

Other available languages: EN FR

Europäische Kommission - Pressemitteilung

Europäische Union verabschiedet neue Maßnahmen zur Unterstützung der Stabilität und zur Bekämpfung der Ursachen von irregulärer Migration

Brüssel, 13. Juni 2016

Die Europäische Kommission hat heute sechs neue Maßnahmen in der Sahelzone und im Tschadseebecken über einen Gesamtbetrag von über 146 Mio. Euro verabschiedet. Das Ziel dieser im Rahmen des Nothilfe-Treuhandfonds für Afrika finanzierten Maßnahmen besteht darin, die Ursachen der Instabilität und der irregulären Migration und Vertreibungen in Afrika zu beseitigen.

Die Europäische Kommission hat heute sechs neue Maßnahmen für die Sahelzone und das Tschadseebecken im Rahmen des Nothilfe-Treuhandfonds für Afrika zur Förderung der Stabilität und zur Bekämpfung der Ursachen von irregulärer Migration und Vertreibungen in Afrika bekanntgegeben.

Mehr als 146 Mio. EUR werden für eine verbesserte Steuerung der Migrationsströme, die Erhöhung der Sicherheit in den Grenzgebieten sowie die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und die Schaffung nachhaltiger wirtschaftlicher Chancen für die Jugend bereitgestellt.

Neven Mimica, EU-Kommissar für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, erklärte: „Mit diesen neuen Maßnahmen werden zwei Ziele verfolgt: Zum einen sollen wirtschaftliche Chancen für junge Menschen geschaffen werden, damit sie dort, wo sie leben, finden, was sie benötigen; zum anderen sollen der Grenzschutz und die Bekämpfung krimineller Netze, die illegalen Handel aller Art betreiben und dabei skandalöse Einnahmen erzielen, verstärkt werden. Um diese beiden Ziele zu verwirklichen, brauchen wird das Engagement unserer afrikanischen Partner, auf die wir zählen.“

Die Maßnahmen sollen die internen Sicherheitskräfte sowie das Grenzmanagement in den am stärksten von Instabilität betroffenen Gebieten unterstützen. Sie fügen sich in den Rahmen einer umfassenden Reaktion der Europäischen Union ein und sind das Ergebnis eines verstärkten politischen Dialogs mit ihren Partnern zum Thema Migration.

Die Maßnahmen werden in fünf Ländern der Region nach einem integrierten Konzept durchgeführt, das die Komplexität des Migrationsphänomens und die Vielfalt der Herausforderungen in der Region widerspiegelt.

Seit Januar 2016 wurden im Rahmen des Fonds 30 Maßnahmen im Wert von 382 Mio. EUR angenommen (100 Mio. EUR im Januar und 280 Mio. EUR im April), die zu den heute angekündigten 146 Mio. EUR hinzukommen. Damit bestätigt der Fonds seine Fähigkeit, ergänzend zu den anderen Maßnahmen der Europäischen Union schnell und zielgerichtet mit spezifischen Maßnahmen auf die Herausforderungen der Region zu reagieren. Der operative Ausschuss bot außerdem Gelegenheit, den operativen Rahmen zu erörtern, der die Prioritäten für die Zukunft bestimmen wird.

Weitere Informationen:

  • MEMO/16/2168: Beschreibung der sechs neuen Maßnahmen zur Bekämpfung der Ursachen von irregulärer Migration und Vertreibungen in der Sahelzone und im Tschadseebecken

 

IP/16/2167

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


Side Bar