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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Europäischer Sozialfonds: Mit der Bereitstellung von 11,8 Mrd. EUR für Beschäftigung sowie allgemeine und berufliche Bildung in Spanien sind nun alle 187 Programme angenommen

Brüssel, 21. Dezember 2015

Mit der Annahme des spanischen nationalen operationellen Programms für Beschäftigung sowie allgemeine und berufliche Bildung ist das Verfahren zur Annahme aller 187 Programme des Programmplanungszeitraums (2014-2020) für ESF und und die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen abgeschlossen.

Mit der Annahme des spanischen nationalen operationellen Programms für Beschäftigung sowie allgemeine und berufliche Bildung ist das Verfahren zur Annahme aller 187 Programme des Programmplanungszeitraums (2014-2020) für den Europäischen Sozialfonds (ESF) und die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen abgeschlossen. Durch den ESF werden 86,4 Mrd. EUR und durch die Beschäftigungsinitiative 3,2 Mrd. EUR bereitgestellt, die durch nationale Mittel in Höhe von 38,5 Mrd. EUR ergänzt werden. Der ESF spielt eine bedeutende Rolle für die Förderung der Investitionen der Mitgliedstaaten in das Humankapital und somit für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft, die die Krise langsam überwindet.

Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, erklärte dazu: „Der Europäische Sozialfonds bietet Millionen Europäerinnen und Europäern bessere Jobchancen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Programm in Spanien, wo Arbeitslosigkeit – insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit –nach wie vor eine dringende Herausforderung darstellt, für viele Menschen positive Änderungen bringen wird.“

Zur Förderung von Beschäftigung sowie allgemeiner und beruflicher Bildung in Spanien wird das Land im Rahmen des angenommenen nationalen operationellen Programms für Beschäftigung sowie allgemeine und berufliche Bildung 3,0 Mrd. EUR investieren, davon stammen 2,1 Mrd. EUR aus dem EU-Haushalt und die übrigen Mittel aus nationalen Quellen.

Zusätzlich zu dem spanischen nationalen Programm wurden zehn operationelle Programme für die Regionen Andalusien, Aragon, Balearen, Kanaren, Castilla-La Mancha, Katalonien, Extremadura, Madrid und Valencia sowie für Technische Hilfe angenommen. Mit der Investition der Mittel aus dem ESF und der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen in Höhe von 11,8 Mrd. EUR (8,5 Mrd. EUR auf dem EU-Haushalt und der Rest aus nationalen Quellen) für Spanien kann unverzüglich begonnen werden.

Das nationale Programm für Spanien wird dazu beitragen,

  • die Schwierigkeiten der schwächsten Gruppen bei der Arbeitssuche zu überwinden;
  • die Beschäftigung und die Arbeitsplatzqualität zu verbessern und Faktoren der Ungleichheit zwischen Männern und Frauen zu beseitigen;
  • das Armutsrisiko zu senken;
  • die allgemeine und berufliche Bildung zu verbessern und die Zahl der frühen Schulabgänger zu verringern.

Das nationale Programm stellt die Verbindung zwischen verschiedenen Politikbereichen her und fördert Synergien zwischen dem ESF und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Besondere Schwerpunkte sind die Unterstützung Langzeitarbeitsloser und arbeitsmarktferner Gruppen sowie die Chancengleichheit von Frauen und Männern.

Mehr als 1 Million Menschen sollen an den vom Programm finanzierten Projekten im Beschäftigungsbereich teilnehmen, die unter anderem Anreize für die Einstellung in unbefristeten Arbeitsverhältnissen und Berufsberatung für eine bessere Beschäftigung anbieten oder das Unternehmertum und die duale Berufsausbildung fördern.

Bildungsprojekte zur Verbesserung des Berufsbildungsangebots oder zur Bekämpfung des vorzeitigen Schulabgangs richten sich an mehr als 500 000 Personen.

Zusätzlich sollen rund 100 000 Menschen an Projekten zur sozialen Inklusion und zur Senkung des Armutsrisikos teilnehmen, z. B. im Rahmen integrierter Pfade der sozialen Inklusion.

Schließlich soll das nationale Programm effektive Lösungen sozialer Innovation anregen, die auf soziale Bedürfnisse eingehen und die transnationale Zusammenarbeit zwischen Sozialpartnern fördern.

Hintergrund

Jedes Jahr unterstützt der ESF mehr als 15 Millionen Menschen und hilft ihnen dabei, sich weiterzubilden, erleichtert ihre Integration in den Arbeitsmarkt, bekämpft soziale Ausgrenzung und Armut und verbessert die Effizienz der öffentlichen Verwaltungen.

Im Zeitraum 2014-2020 wird dem ESF erstmals in der Geschichte der EU-Kohäsionspolitik eine Mindestausstattung von wenigstens 23,1 % (EU-weit) der Mittel für die Kohäsionspolitik zugewiesen.

Der ESF ist einer der fünf europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF). Seit 2014 verfolgen diese Fonds komplementäre strategische Ziele in einem gemeinsamen Rahmen. Sie stellendie wichtigsten Instrumente zur Finanzierung von Investitionen dar, die die Mitgliedstaaten bei der Wiederherstellung und Stärkung von Wachstum und einer beschäftigungsintensiven wirtschaftlichen Erholung unterstützen und die gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung im Einklang mit den Zielen der Strategie Europa 2020 gewährleisten.

Weitere Informationen

Offenes ESIF-Datenportal mit Informationen zu allen Fonds und Programmen(in englischer Sprache)

Website des Europäischen Sozialfonds

Marianne Thyssen und Social Europe auf Twitter

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Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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