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Europäische Kommission - Pressemitteilung

EU-Verkehrsanzeiger: Verbesserungen im Verkehrssektor der Mitgliedstaaten

Brüssel, 20. November 2015

Die Europäische Kommission hat heute die zweite Ausgabe des sogenannten „EU-Verkehrsanzeigers“ veröffentlicht, der die Leistung der Mitgliedstaaten in 29 Verkehrskategorien vergleicht.

Die Europäische Kommission hat heute die zweite Ausgabe des sogenannten „EU-Verkehrsanzeigers“ veröffentlicht, der die Leistung der Mitgliedstaaten in 29 Verkehrskategorien vergleicht. Ziel ist es, die Bereiche mit besonders großem Investitions- oder Handlungsbedarf herauszustellen und damit die Mitgliedstaaten bei der Verbesserung ihrer nationalen Verkehrssysteme zu unterstützen. Mit größerer Nachhaltigkeit und höherer Effizienz wird der europäische Verkehrssektor im Rahmen einer zukunftsweisenden Klimapolitik seinen Beitrag zum Aufbau einer Energieunion und zur Vertiefung des Binnenmarkts – und damit zu zwei Schwerpunkten der Europäischen Kommission – leisten.

Die für den Verkehrsbereich zuständige EU-Kommissarin Violeta Bulc hierzu: „Die Zahlen für das Jahr 2015 zeigen, wie dynamisch der europäische Verkehrssektor ist.  Ich freue mich über die guten Fortschritte gegenüber dem letzten Jahr – etwa bei der Qualität der Infrastrukturen und der Öffnung des Schienengüterverkehrsmarkts. Die Zahlen zeigen auch, wo noch Handlungsbedarf besteht, damit im Verkehrssektor Arbeitsplätze entstehen oder seine Nachhaltigkeit verbessert wird.“

Der Verkehrsanzeiger umfasst Daten aus verschiedenen öffentlichen Quellen (u. a. Eurostat, Europäische Umweltagentur, Weltwirtschaftsforum). Nach der Veröffentlichung der ersten Ausgabe im Jahr 2014 (IP/14/414) hat die Kommission die Indikatoren noch verfeinert und den Anzeiger optisch verbessert. Mit der diesjährigen Ausgabe ist es nunmehr möglich, die Fortschritte der Mitgliedstaaten zeitlich zu verfolgen. Insgesamt haben die Mitgliedstaaten gegenüber der ersten Ausgabe des Anzeigers gute Fortschritte gemacht.

An der Spitze des Verkehrsanzeigers stehen dieses Jahr die Niederlande mit hohen Punktzahlen in 16 Kategorien, gefolgt von Schweden, Finnland, dem Vereinigten Königreich und Dänemark. Die Datenblätter zu DeutschlandÖsterreich und Luxemburg können hier abgerufen werden.

Der Anzeiger kann nach Ländern oder nach folgenden Themen durchsucht werden:

  • Binnenmarkt (u. a. Indikatoren zur Öffnung des Eisenbahnmarkts, vor Gericht anhängige EU-Vertragsverletzungsverfahren und der Anteil der in nationales Recht umgesetzten EU-Verkehrsrichtlinien);
  • Investitionen und Infrastruktur (u. a. Qualität der Infrastruktur für verschiedene Verkehrsträger und Grad der Fertigstellung des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V))
  • Energieunion und Innovation (u. a. Anteil erneuerbarer Energien am Kraftstoffverbrauch im Verkehrssektor, Anzahl der neuen Kraftfahrzeuge, die mit alternativen Brennstoffen betrieben werden, und die Zeit, die Fahrer im Stau stehen); und
  • Menschen (u. a. Straßen- und Schienenverkehrssicherheit, Anzahl der im Verkehrssektor beschäftigten Frauen und Kundenzufriedenheit mit unterschiedlichen Verkehrsträgern).

Aus diesen Daten wurden Tabellen erstellt, in denen die ersten fünf Plätze grün und die letzten fünf Plätze rot markiert sind. Die folgende Tabelle veranschaulicht, wie oft jedes Land auf den Spitzenplätzen bzw. den hinteren Plätzen vertreten ist. Die Gesamtpunktzahl errechnet sich durch Subtraktion der negativen Ergebnisse von den positiven Ergebnissen:

Mitgliedstaaten

Unter den besten 5

Unter den letzten 5

Insgesamt

NL

16

1

15

SE

13

3

10

FI

12

3

9

UK

11

3

8

DK

9

2

7

DE

9

4

5

EE

12

8

4

AT

6

2

4

LV

8

5

3

FR

6

3

3

LU

6

3

3

MT

6

3

3

IE

6

4

2

ES

8

7

1

SI

7

6

1

SK

5

4

1

PT

4

4

0

LT

8

9

-1

BE

5

6

-1

HU

5

7

-2

CZ

2

4

-2

CY

5

8

-3

BG

6

10

-4

HR

4

9

-5

IT

4

10

-6

EL

1

9

-8

PL

3

14

-11

RO

3

15

-12

 

 

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zu den einzelnen Ländern finden Sie im MEMO/15/6118.

Auf Twitter:

@Bulc_EU

@Transport_EU

 

IP/15/6117

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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