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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Kommission genehmigt neue Absatzförderungsprogramme für Agrarerzeugnisse

Brüssel, 12. November 2015

Die Kommission hat 33 neue Absatzförderungsprogramme für Agrarprodukte genehmigt. Diese Programme mit einer Mittelausstattung von insgesamt 108 Mio. EUR werden dazu beitragen, neue Märkte für Produkte aus der EU zu erschließen und den Verbrauch in der EU zu steigern.

Die Europäische Kommission hat 33 neue Programme zur Absatzförderung von Erzeugnissen aus der EU auf dem Binnenmarkt und auf Drittlandsmärkten genehmigt. Für diese Programme werden innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren insgesamt 108 Mio. EUR zur Verfügung gestellt, davon die Hälfte (54 Mio. EUR) aus dem EU-Haushalt. Die Programme werden dazu beitragen, neue Märkte zu erschließen und den Verbrauch der geförderten Erzeugnisse innerhalb und außerhalb der EU zu steigern. Finanziert werden können verschiedene Arten von Absatzförderungskampagnen, die die Vorzüge von EU-Erzeugnissen insbesondere in Bezug auf Qualität, Lebensmittelsicherheit und Hygiene, Nährwert, Kennzeichnung, Tierschutz oder umweltschonende Erzeugungsverfahren herausstellen.

Hierzu erklärte Phil Hogan, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung: „Ich begrüße diese neuen Programme, insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Marktschwierigkeiten. Solche Programme sind wichtig für die Erschließung neuer Absatzchancen, insbesondere auf Drittlandsmärkten, und tragen dazu bei, Wachstum und Beschäftigung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu fördern."

Mit den ausgewählten Programmen wird eine breite Produktpalette abgedeckt; besonders berücksichtigt wurden dabei die Erzeugnisse, die von den jüngsten Absatzschwierigkeiten betroffen waren, so z. B. Milchprodukte, aber auch Fleisch, frisches und verarbeitetes Obst und Gemüse, Qualitätserzeugnisse (d. h. Erzeugnisse, die nach einer der drei Regelungen für geografische Angaben geschützt sind) sowie Olivenöl und Erzeugnisse der ökologischen Landwirtschaft.

Von den 33 ausgewählten Programmen richten sich 20 an den Binnenmarkt und 13 an folgende Länder und Regionen außerhalb der EU: China, Naher und Mittlerer Osten, Nordamerika, Südostasien, Japan, Südkorea, Afrika, Russland, Belarus, Kasachstan, Australien, Norwegen und die Nicht-EU-Balkanländer. Hiermit wird die Absatzförderung von EU-Erzeugnissen auf Drittlandsmärkten fortgesetzt, die mit den genehmigten Programmen der ersten Absatzförderungsmaßnahmen von 2015 eingeleitet wurde. Bei zwei der genehmigten Programme handelt es sich um sogenannte Mehrländerprogramme, bei denen Kampagnen von Organisationen in mehreren Mitgliedstaaten gemeinsam durchgeführt werden. Im Kontext der reformierten Absatzförderungspolitik, die am 1. Dezember in Kraft tritt, wird diese Art von Absatzförderungskampagnen noch stärker unterstützt. Die heute angenommene vollständige Liste der Programme mit den jeweiligen Mittelausstattungen findet sich im Anhang.

Der Betrag von 54 Mio. EUR für Absatzförderungsmaßnahmen, der aus dem EU-Haushalt bereitgestellt wird, ist Teil des Gesamtpakets von 118 Mio. EUR, das die EU 2015 zur Verfügung gestellt hat. Die heutigen Programme sind die letzten, die nach der bisherigen Regelung (Verordnung (EG) Nr. 3/2008) durchgeführt werden. Ab dem 1. Dezember werden mit den neuen Absatzförderungsvorschriften grundlegende Änderungen eingeführt (so wird z. B. der Kreis der möglichen Begünstigten und der förderfähigen Erzeugnisse erweitert, das Verfahren geändert und ein jährliches Arbeitsprogramm erstellt, außerdem ergehen künftig Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, und die Mittelausstattung sowie die Kofinanzierungssätze werden angehoben); die Mittelausstattung für 2016 wurde auf 111 Mio. EUR festgesetzt.

IP/15/6061

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