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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Beschäftigungssituation und soziale Lage in der EU: bei den Beschäftigtenzahlen für ältere Arbeitskräfte und junge Menschen zeichnen sich positive Trends ab

Brüssel, 9. Oktober 2015

Die schrittweise Verbesserung auf den Arbeitsmärkten und bei den sozialen Indikatoren in der EU setzt sich dank der Konjunkturbelebung fort. Dies ist der neuesten Ausgabe des Quartalsberichts über die Beschäftigungssituation und die soziale Lage in der EU zu entnehmen.

Die schrittweise Verbesserung auf den Arbeitsmärkten und bei den sozialen Indikatoren in der EU setzt sich dank der Konjunkturbelebung fort. Dies ist der aktuellen Ausgabe des Quartalsberichts über die Beschäftigungssituation und die soziale Lage in der EU (September 2015) zu entnehmen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der EU wuchs innerhalb des zweiten Quartals 2015 um 0,4 % verglichen mit dem vorangegangenen Quartal und gegenüber dem zweiten Quartal 2014 um 1,9 %. Die Zahl der Beschäftigten nimmt insgesamt weiter zu, und die Beschäftigungsquote steigt in allen Bevölkerungsgruppen, insbesondere bei den älteren und jüngeren Arbeitskräften.

Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, erklärte: „Die jüngsten positiven Trends bei den Beschäftigungszahlen sind ermutigend, vor allem wenn man die Gruppen der über 55-Jährigen und der Langzeitarbeitslosen betrachtet. Diese Menschen haben oft große Schwierigkeiten, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, weshalb wir ihnen besondere Aufmerksamkeit widmen müssen. Im vergangenen Monat habe ich vorgeschlagen, die Unterstützung für die 12 Millionen Langzeitarbeitslosen in Europa zu verstärken. Ich bin zuversichtlich, dass der Rat unserem Vorschlag zustimmt, der dazu beitragen kann, noch vor Jahresende mehr Langzeitarbeitslose in Beschäftigung zu bringen.“

Seit dem Tiefststand im ersten Quartal 2013 ist die Zahl der Beschäftigten in der EU um 2 % gestiegen, d. h. 4,5 Millionen mehr Menschen haben heute einen Arbeitsplatz. Zwischen dem ersten Quartal 2014 und dem ersten Quartal 2015 erhöhte sich die Anzahl der Beschäftigten mit unbefristetem Arbeitsvertrag um 1,9 Millionen, und bei den Arbeitnehmern mit befristeten Verträgen betrug der Zuwachs 815 900. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg um 1,7 Millionen, d. h sehr viel deutlicher als bei den Teilzeitkräften, wo eine Zunahme um 535 000 Personen verzeichnet wurde.

Die Beschäftigungsquote ist in allen Bevölkerungsgruppen angestiegen, besonders stark jedoch bei den älteren Arbeitskräften. Gleichzeitig geht die Arbeitslosenquote seit Mitte 2013 langsam, aber stetig zurück. Auch bei den jungen Menschen hat sich die Beschäftigungsquote weiter erhöht, und die Zahl der Arbeitslosen hat sich in dieser Gruppe innerhalb eines Jahres um 448 000 Personen verringert; damit betrug die Jugendarbeitslosigkeit im August 2015 noch 20,4 %.

Die Langzeitarbeitslosenquote begann im ersten Quartal 2014 zu sinken, war im ersten Quartal 2015 jedoch mit knapp 5 % der Erwerbsbevölkerung nach wie vor hoch. Der Anteil derjenigen, die länger als zwei Jahre arbeitslos sind, ist im Vergleich zum Vorjahresquartal – erstmals seit 2008 – leicht zurückgegangen. Trotzdem sind in der EU fast 12 Millionen Menschen seit einem Jahr oder länger ohne Arbeit, mehr als 7 Millionen davon sogar seit über zwei Jahren.

Zusätzliche Informationen

EU Employment and Social Situation Quarterly Review, September 2015 (Quartalsbericht über die Beschäftigungssituation und die soziale Lage)

Artikel zum Thema

Beschäftigung und Sozialanalyse

Marianne Thyssen und die Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration auf Twitter

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