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Europäische Kommission - Pressemitteilung

EU verstärkt Unterstützung für Zentralafrika

Brüssel, 23 Juni 2015

Heute hat, Neven Mimica, EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, das regionale Richtprogramm für Zentralafrika des 11. Europäischen Entwicklungsfonds unterzeichnet; das Programm mit einer Laufzeit von 2014-2020 ist mit 350 Mio. EUR ausgestattet.

Die Unterzeichnung erfolgte in Anwesenheit von Ministern und Vertretern der Region Zentralafrika, des Generalsekretärs der Wirtschaftsgemeinschaft der zentralafrikanischen Staaten (ECCAS) und des Präsidenten der Kommission der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC).

Das Programm, dessen Umsetzung durch einen Lenkungsausschuss überwacht wird, betrifft drei Bereiche: politische Integration und Zusammenarbeit in den Bereichen Frieden und Sicherheit (43 Mio. EUR), regionale Wirtschaftsintegration und regionaler Handel (211 Mio. EUR, davon 135 Mio. EUR für den Infrastruktur-Treuhandfonds) sowie nachhaltige Entwicklung der natürlichen Ressourcen (88 Mio. EUR). Weitere 8 Mio. EUR werden für die Förderung der technischen Zusammenarbeit und für regionale Anweisungsbefugte bereitgestellt.

Hierzu erklärte EU-Kommissar Neven Mimica: „Regionale Integration ist nur dann machbar, wenn der Anstoß dazu aus der Region selbst kommt. Sie ist ein Weg, um die politischen Ziele des Cotonou-Abkommens zu verwirklichen und auf den Ergebnissen aufzubauen, die die Wirtschaftsgemeinschaft der zentralafrikanischen Staaten (ECCAS) und die Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC) bereits erreicht haben, sowohl was die Wirtschafts- und Währungsintegration als auch was Frieden und Sicherheit oder Infrastruktur, Umweltschutz und natürliche Ressourcen anbelangt."

 

Kontext

Die Region Zentralafrika besteht aus den elf Ländern Angola, Burundi, Tschad, Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik, der Demokratischen Republik Kongo, der Republik Kongo, Ruanda sowie Sao Tomé und Principe.

Es muss jedoch angemerkt werden, dass Äquatorialguinea das überarbeitete Cotonou-Abkommen nie unterzeichnet hat und somit nicht direkt in den Genuss von Finanzhilfen aus dem Europäischen Entwicklungsfonds kommen kann.

Die Region hat insgesamt etwa 160 Mio. Einwohner, davon lebt beinahe die Hälfte in der Demokratischen Republik Kongo. Die Region ist reich an natürlichen Ressourcen, welche über das zweitgrößte Urwaldgebiet nach der Amazonasregion verfügt.

Die vorherige Finanzhilfe für Zentralafrika aus dem 10. Europäischen Entwicklungsfonds belief sich auf 165 Mio. EUR.

 

Für weitere Informationen:

Pressemitteilung: EU stockt Hilfe für Wiederaufbau und Entwicklung in der Zentralafrikanischen Republik auf
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-5040_de.htm

Factsheet: Das Engagement der EU mit der Zentralafrikanischen Republik
http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-15-5041_en.htm

IP/15/5246

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