Navigation path

Left navigation

Additional tools

Other available languages: EN FR IT

Europäische Kommission - Pressemitteilung

Investitionsplan für Europa: Italien beteiligt sich mit 8 Mrd. EUR

Brüssel, 10 März 2015

Italien hat heute angekündigt, dass es sich mit 8 Mrd. EUR am Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI), dem zentralen Element des mit 315 Mrd. EUR dotierten Investitionsplans für Europa, beteiligt. Der Beitrag wird über die nationale Förderbank Cassa Depositi e Prestiti geleistet. Italien ist damit das vierte Land, das schon vor der förmlichen Einrichtung des Europäischen Fonds für strategische Entwicklung Mittel für den Plan bereitstellt.

Der für Arbeitsplätze, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission Jyrki Katainenerklärte dazu: „Es geht voran! Italien ist der vierte Mitgliedstaat, der einen ansehnlichen Beitrag zu unserem Investitionsplan für Europa zugesagt hat. Ich freue mich sehr, dass die Mitgliedstaaten ihren Worten auch Taten folgen lassen und uns dabei unterstützen, den Plan bestmöglich umzusetzen, damit in Europa neue Arbeitsplätze und dauerhaftes Wachstum entstehen können.“

Die Ankündigung erfolgte an dem Tag, an dem die Finanzminister der Europäischen Union eine Einigung über den Vorschlag der Kommission für eine Verordnung über den Europäischen Fonds für strategische Investitionen erzielt haben. Die Kommission ist bereit, die erforderliche technische Unterstützung zu leisten, damit der Vorschlag rasch von den Mitgesetzgebern verabschiedet werden kann.

Hintergrund

Die nationalen Förderbanken spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Investitionstätigkeit in Europa wieder zu beleben. Sie verfügen über die Fachkenntnisse, um den Investitionsplan durchzuführen, und sie gewährleisten, dass die öffentlichen Mittel effizient genutzt werden. Italien ist bereits das vierte Land, das einen Beitrag über seine nationale Förderbank ankündigt: Deutschland teilte im Februar mit, dass es 8 Mrd. EUR zum Investitionsplan über die KfW beisteuern wird. Ebenfalls im Februar kündigte Spanien einen Beitrag von 1,5 Mrd. EUR über das Instituto de Crédito Oficial (ICO) an, und Frankreich sagte am letzten Freitag einen Beitrag von 8 Mrd. EUR über die Caisse des Dépôts (CDC) und Bpifrance (BPI) zu.

Die Wirtschaftskrise führte zu einem dramatischen Rückgang der Investitionen in Europa. Deshalb sind gemeinsame und koordinierte Anstrengungen auf europäischer Ebene erforderlich, um diese rückläufige Entwicklung aufzufangen und in Europa wieder für einen Wirtschaftsaufschwung zu sorgen. Es stehen angemessene Ressourcen zur Verfügung, die zur Förderung von Investitionen EU-weit mobilisiert werden müssen. Eine einfache allgemein gültige Antwort, einen Wachstumsknopf, der gedrückt werden kann, und ein Patentrezept, das für alle gilt, gibt es nicht. Das Konzept der Kommission beruht auf drei Säulen: Strukturreformen, um Europa auf einen neuen Wachstumskurs zu bringen; eine verantwortungsvolle Fiskalpolitik, um die Solidität der öffentlichen Finanzen wiederherzustellen und die finanzielle Stabilität zu stärken und Investitionen, um das Wachstum wieder anzukurbeln und es langfristig aufrechtzuerhalten. Der Investitionsplan für Europa ist das Kernstück dieser Strategie.

Weitere Informationen:

Internetseite

Linkedin

Twitter

@jyrkikatainen

IP/15/4588

Kontakt für die Medien

Kontakt für die Öffentlichkeit:


Side Bar