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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Sozialer Dialog in Europa: ein gemeinsamer Neubeginn

Brüssel, 04 März 2015

Morgen wird die Europäische Kommission in Brüssel eine Konferenz auf hoher Ebene veranstalten, an der führende Vertreter der europäischen und der nationalen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, des Europäischen Parlaments und sowie Vertreter des lettischen Ratsvorsitzes der EU teilnehmen werden.

Die Konferenz mit dem Titel „Ein Neubeginn für den sozialen Dialog“ ist ein bedeutender Schritt vorwärts zur Stärkung und Vertiefung unseres Dialogs mit einem breiten Querschnitt von Sozialpartnern und zur besseren Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, vor denen Europa steht, wie in den politischen Leitlinien und dem Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission beschrieben.

Valdis Dombrovskis, Vizepräsident für den Euro und den sozialen Dialog, erklärte dazu: „Diese Konferenz auf hoher Ebene ist der erste von vielen Schritten, mit denen die Kommission ihre Verpflichtung erneut bekräftigen wird, Arbeitgeber und Arbeitnehmer in die Gestaltung der europäischen Politik, die uns alle betrifft, einzubeziehen. Dies wird zunehmend wichtiger: nicht zuletzt angesichts des Mandats der Kommission für die EU-Wirtschaftspolitik und die Herausforderung, zur einer nachhaltigen und gerechten Konsolidierung des Wiederaufschwungs der europäischen Wirtschaft beizutragen.

Die Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, Marianne Thyssen, erklärte: „Die heutigen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen erfordern einen fruchtbaren sozialen Dialog sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene. Ist der soziale Dialog stark, so ist die Wirtschaft wettbewerbsfähiger und sozial belastbarer. Die Mitwirkung der Sozialpartner an der Gestaltung und der Durchführung der Politik ist von entscheidender Bedeutung, um Wettbewerbsfähigkeit und die soziale Gerechtigkeit zu stärken. Außerdem bildet sie die Voraussetzung für eine funktionierende soziale Marktwirtschaft in Europa.“

Mit mehr als 400 Teilnehmern wird die Konferenz ermitteln, wie der soziale Dialog in sechs konkreten Bereichen einen Beitrag leisten kann: „Europäisches Semester“, „Arbeitsbeziehungen und Kapazitätsaufbau auf nationaler Ebene“, „makroökonomische Strategie der EU“, „sozialer Dialog und bessere Rechtsetzung“, „digitaler Binnenmarkt“ und „Qualifikations-, Bildungs- und Ausbildungsbedarf in einer sich wandelnden Arbeitsumgebung“.

In seiner Schlussansprache wird Präsident Juncker seine Meinung zur Schlüsselrolle des sozialen Dialogs bei der Bewältigung der Herausforderungen in Europa darlegen.


Hintergrund

Ein wirksamer sozialer Dialog ist der Grundpfeiler des europäischen Sozialmodells. Er ist Voraussetzung für eine funktionierende soziale Marktwirtschaft in Europa und entscheidend für die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit einerseits und der sozialen Gerechtigkeit andererseits.

Es gibt inzwischen gut entwickelte zwei- und dreiseitige Strukturen, die zu konkreten Ergebnissen geführt haben; dazu gehören beispielsweise eine Reihe von Vereinbarungen, die durch EU-Rechtsvorschriften eingeführt wurden. In den letzten Jahren gestaltete sich der soziale Dialog durch die problematischen sozioökonomischen Rahmenbedingungen jedoch schwieriger. Die Kommission setzt sich für eine engere Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern ein, um die Qualität und die Wirksamkeit des sozialen Dialogs auf allen Ebenen zu verbessern und gemeinsam Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen zu entwickeln, vor denen Europa steht.

Präsident Juncker hat sich vor dem Europäischen Parlament zu einem Neubeginn des sozialen Dialogs verpflichtet. Diese Verpflichtung spiegelt sich in den politischen Leitlinien und im Arbeitsprogramm der Kommission sowie in deren interner Organisation wider.


Weitere Informationen

Sozialer Dialog in der EU: Fragen und Antworten

Broschüre zum Neubeginn des sozialen Dialogs

Weitere Einzelheiten zu der Konferenz:

http://ec.europa.eu/social/socialdialogue2015

Hashtag for Twitter: #EUSocDia

Bericht überArbeitsbeziehungen in Europa 2014

Weitere Informationen über den sozialen Dialog:

http://ec.europa.eu/socialdialogue

Valdis Dombrovskis auf Twitter

Marianne Thyssen auf Twitter

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