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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Investitionsoffensive für Europa: Spanien trägt mit 1,5 Mrd. EUR zu Projekten des Investmentfonds bei

Brüssel, 27 Februar 2015

Spanien hat heute angekündigt, dass es sich mit 1,5 Mrd. EUR an Projekten beteiligen wird, die vom Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI), dem zentralen Element des Investitionsplans für Europa, finanziert werden. Der Beitrag wird über Spaniens nationale Förderbank Instituto de Crédito Oficial (ICO) geleistet.

Jyrki Katainen, dem für Beschäftigung, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit zuständigen Vizepräsidenten der Europäischen Kommission begrüßte diese Ankündigung: „Ich bin außerordentlich darüber erfreut, dass mir die spanische Regierung diese positive Nachricht heute während meines Aufenthaltes in Spanien mitteilt. Wir sind damit einen Schritt weiter auf dem Weg zur Erreichung der Zielvorgabe von 315 Mrd. EUR Gesamtinvestitionen von öffentlichen und privaten Partnern, und ich möchte andere Mitgliedstaaten dazu ermutigen, Spaniens und Deutschlands Beispiel zu folgen. Dies ist ein großer Tag nicht nur für spanische Unternehmen, sondern für Unternehmen in ganz Europa.“

Die Ankündigung erfolgte nur wenige Tage, nachdem die Europäische Investitionsbank (EIB) grünes Licht für die noch vor dem Sommer erfolgende Vorfinanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie einiger Infrastrukturprojekte gab.

Hintergrund

Die nationalen Förderbanken – wie das ICO in Spanien und die KfW in Deutschland – spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Investitionstätigkeit in Europa wieder zu beleben. Sie verfügen über die Fachkenntnisse, um den Investitionsplan durchzuführen, und sie gewährleisten, dass die öffentlichen Mittel effizient genutzt werden. Im Februar kündigte Deutschland an, dass es einen Beitrag in Höhe von 8 Mrd. EUR über seine nationale Förderbank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), zum Investitionsplan beisteuern wird.

Die Wirtschaftskrise führte zu einem dramatischen Rückgang der Investitionen in Spanien. Im Jahr 2014 lagen das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 5 % und der private Verbrauch um 9 % unter den Spitzenwerten von 2007, während die Investitionen immer noch um 36 % niedriger ausfielen (in konstanten Preisen).

Allerdings ist bei den Investitionen in Spanien im Jahr 2014 wieder eine Aufwärtsbewegung festzustellen (um 3,2 %). Es ist zu erwarten, dass sich diese Entwicklung 2015 und 2016 beschleunigen und zu einem ausschlaggebenden Faktor für das Wachstum des BIP werden wird.

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