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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 11. September 2014

11,9 Mrd. EUR für bessere europäische Verkehrsverbindungen

Die Europäische Kommission hat heute mögliche Antragsteller dazu aufgerufen, Projekte vorzuschlagen, die für eine EU-Förderung für den Ausbau der europäischen Verkehrsverbindungen in Frage kommen. Mit insgesamt 11,9 Mrd. EUR stellt die EU diesmal den bisher größten Einzelbetrag für Verkehrsinfrastrukturen bereit. Die Frist für die Einreichung der Vorschläge endet am 26. Februar 2015.

Die Förderung konzentriert sich auf neun Hauptverkehrskorridore, die als Kernnetz das wirtschaftliche Rückgrat des Binnenmarktes bilden werden (siehe die beigefügte Karte). Ziel ist es, Engpässe zu beseitigen, Ost-West-Verbindungen grundlegend umzugestalten und den grenzübergreifenden Verkehr sowohl für Unternehmen als auch für die Bürgerinnen und Bürger in der gesamten EU wesentlich zu erleichtern.

Dazu Siim Kallas, Vizepräsident der Kommission und zuständig für Verkehrsfragen: „Gute Verkehrsverbindungen sind entscheidend für eine effiziente europäische Wirtschaft. Daher sind Investitionen im Verkehrsbereich zur Konjunkturbelebung wichtiger denn je, zumal Wachstum und Wohlstand nur in Gebieten mit einer guten Verkehrsanbindung möglich sind. Die Mitgliedstaaten sollten diese Gelegenheit, EU-Fördermittel zu beantragen, nicht verstreichen lassen. Denn so können sie ihre Verkehrsanbindung verbessern, ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und ihren Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen schnellere und bessere Verkehrsverbindungen bieten.“

Mit 26 Mrd. EUR hat sich die EU-Förderung für den Verkehrsbereich im Rahmen der neuen Fazilität „Connecting Europe“ (CEF) gegenüber dem Zeitraum 2007-2013 (8 Mrd. EUR) verdreifacht. Der heutige Aufruf betrifft die erste Tranche der neuen Fördermittel für den Verkehrsbereich.

Insgesamt stellen diese Neuerungen – die Verdreifachung der Finanzmittel sowie die Entscheidung, die Förderung gezielt auf neun Hauptverkehrskorridore zu konzentrieren – die tiefgreifendste Umgestaltung der EU-Politik im Bereich Verkehrsinfrastrukturen seit deren Anfängen in den 1980er-Jahren dar.

Das Kernnetz, mit dessen Fertigstellung bis 2030 gerechnet wird, dient dazu,

94 wichtige europäische Häfen mit dem Eisenbahn- und Straßenverkehrsnetz zu verbinden,

38 Großflughäfen im Schienenverkehr an Ballungsgebiete anzubinden,

15 000 km Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnstrecken miteinander zu verknüpfen und

im Rahmen von 35 grenzübergreifenden Projekten Engpässe abzubauen.

Eine Förderung erhalten die wettbewerbsfähigsten Projekte, die sich auf neun Hauptverkehrskorridore in Europa konzentrieren.

Die Ergebnisse des Auswahlverfahrens werden zusammen mit der Zuteilung zu den einzelnen Projekten im Sommer 2015 bekanntgegeben.

Weitere Informationen:

MEMO/14/525

CEF (Website der GD MOVE):

http://ec.europa.eu/transport/themes/infrastructure/ten-t-guidelines/project-funding/cef_en.htm

CEF-Verkehrsinformationstage: http://inea.ec.europa.eu/en/news__events/events/2014_cef_transport_info_day.htm

INEA: http://inea.ec.europa.eu

Twitter: @SiimKallasEU

Kontakt für die Medien:

Helen Kearns (+32 229-87638)

Dale Kidd (+32 229-57461)

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E-Mail

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