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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 4. August 2014

EU unterstützt Schweden bei der Waldbrandbekämpfung

Das Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen der Europäischen Kommission (Emergency Response Coordination Centre, ERCC) erleichtert die rasche Bereitstellung von Hilfe beim Löschen der Waldbrände in Schweden. Zwei von Italien bereitgestellte Löschflugzeuge sind auf dem Weg in die betroffenen Gebiete.

In der vergangenen Nacht hat Schweden das EU-Katastrophenschutzverfahren aktiviert und Hilfe bei der Bekämpfung der Waldbrände im östlichen Mittelschweden angefordert. Das ERCC hat unverzüglich die Katastrophenschutzbehörden der am Verfahren beteiligten Länder unterrichtet. Bis heute Morgen hatten bereits drei Länder Unterstützung angeboten. Das Angebot Italiens wurde angenommen, da es dem Bedarf vor Ort besonders gut gerecht wird. Weitere Unterstützung ist derzeit nicht erforderlich.

Ich spreche den italienischen Behörden meinen aufrichtigen Dank für die Schweden in dieser Notlage so rasch geleistete Unterstützung aus. Wir wollen hoffen, dass sich unsere größte Befürchtung – dass sich das Feuer auf städtische Gebiete ausbreitet – nicht bestätigt“, erklärte Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion. „Waldbrände sind eine Gefahr, die wir in erster Linie mit Südeuropa in Verbindung bringen, aber wie wir nun sehen, ist kein Land dagegen gefeit. Angesichts der Zunahme dieser Gefahren ist es umso sinnvoller, dass Länder einander mit Unterstützung der Europäischen Union Hilfe leisten. Durch das Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen tragen wir dazu bei, dass die gegenseitige Unterstützung schnell und effizient dort geleistet wird, wo sie benötigt wird,“ fügte die Kommissarin hinzu.

Mehrere Regionen in Nordeuropa leiden derzeit unter Hitzewellen, die die Gefahr von Waldbränden mit sich bringen. Das ERCC verfolgt die Waldbrandgefahr und die Entwicklung der Lage in ganz Europa aufmerksam. Es nutzt nationale Überwachungsdienste und ‑instrumente wie beispielsweise EFFIS (das Europäische Waldbrandinformationssystem) und Satellitenbilder, um einen Überblick über die Situation in Europa zu gewinnen. In den Sommermonaten hält das ERCC wöchentliche Videokonferenzen mit den nationalen Behörden der am stärksten von Waldbränden bedrohten Länder ab.

Hintergrund

Das Europäische Katastrophenschutzverfahren erleichtert die Zusammenarbeit bei der Katastrophenbewältigung zwischen 31 Ländern Europas (EU-28 sowie Island, Norwegen und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien). Die teilnehmenden Länder bündeln die für weltweite Einsätze in von Katastrophen heimgesuchten Ländern verfügbaren Ressourcen. Bei Aktivierung des Verfahrens werden Hilfseinsätze innerhalb und außerhalb der Europäischen Union koordiniert. Die Europäische Kommission verwaltet das Verfahren über das Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen.

Weitere Informationen

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/en/what-we-do/civil-protection/forest-fires

Wie funktioniert die Bekämpfung von Waldbränden in Europa?

http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-13-663_de.htm

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Informationsblatt zum Katastrophenschutz in der EU:

http://ec.europa.eu/echo/files/aid/countries/factsheets/thematic/civil_protection_en.pdf

Kontakt für die Medien:

David Sharrock (+32 229-6 89 09)

Irina Novakova (+32 229-5 75 17)

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct telefonisch 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per e-mail


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