Navigation path

Left navigation

Additional tools

EU stockt humanitäre Hilfe für die Opfer der sich zuspitzenden Krise in Somalia auf

European Commission - IP/14/900   01/08/2014

Other available languages: EN FR

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 1. August 2014

EU stockt humanitäre Hilfe für die Opfer der sich zuspitzenden Krise in Somalia auf

Die Europäische Kommission stellt als Reaktion auf den steigenden Bedarf an humanitärer Hilfe weitere 10 Mio. EUR für Somalia bereit. Dies wird dazu beitragen, der derzeit herrschenden schweren Ernährungskrise abzuhelfen und für den Zugang der am stärksten gefährdeten Menschen zu grundlegenden Gesundheits- und Ernährungsdiensten, Nahrungsmitteln, Wasser, sanitären Anlagen sowie die Bereitstellung von Unterkünften und Haushaltsartikeln zu sorgen.

Somalia wird erneut von einer schweren Dürre heimgesucht, wodurch die Auswirkungen von Konflikten und extremer Armut noch verschärft werden. Immer mehr Familien sind ohne Nahrung, immer mehr Menschen fliehen aufgrund des Konflikts aus ihrer Heimat und die humanitären Helfer bemühen sich weiterhin um Zugang zu den Hilfebedürftigen. Die internationale humanitäre Hilfe für die schon lange leidende Bevölkerung Somalias muss dringend aufgestockt werden, um zu vermeiden, dass es erneut zu einer so katastrophalen Hungersnot wie 2011 kommt. Europa handelt jetzt und ich rufe andere Geber dazu auf, sich uns anzuschließen, bevor es zu spät ist“, erklärte Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion.

Mit diesen Mitteln beläuft sich die von der Kommission 2014 für Somalia geleistete humanitäre Hilfe auf insgesamt 49 Mio. EUR. Die Hilfe soll vor allem die Bedürftigsten erreichen und wird durch die humanitären Partner der Europäischen Kommission bereitgestellt, einschließlich UN-Organisationen und Nichtregierungsorganisationen.

HINTERGRUND

Drei Jahre nach einer verheerenden Hungersnot in Teilen des Landes ist Somalia erneut von einer Hungerkrise bedroht. Die Ernährungssicherheit hat sich aufgrund ausbleibenden Regens sowie infolge von Konflikten, eingeschränktem Zugang und der Behinderung wirtschaftlicher und landwirtschaftlicher Tätigkeiten durch die Konflikte vor allem in Süd- und Zentralsomalia drastisch verschlechtert. In sechs Regionen in Süd- und Zentralsomalia wurde im Juli dieses Jahres Dürre-Notstand ausgerufen.

Über 2,9 Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen, darunter 857 000, die sich in einer Krisensituation befinden. Mehr als 200 000 Kinder unter fünf Jahren sind akut unterernährt und rund 50 000 werden ohne Behandlung möglicherweise sterben.

Die mehr als eine Million binnenvertriebenen Somalier machen 75 % der akut Hilfebedürftigen aus.

Die Bereitstellung von Hilfe ist in Somalia äußerst schwierig. Die Sicherheit der humanitären Helfer ist bedroht und ihr Zugang zu den Hilfebedürftigen eingeschränkt, weshalb Somalia weltweit zu den gefährlicheren Gegenden für humanitäre Maßnahmen zählt.

Weitere Informationen

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/en/where/sub-saharan-africa/somalia

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Informationsblatt über die humanitäre Hilfe der EU in Somalia:

http://ec.europa.eu/echo/files/aid/countries/factsheets/somalia_en.pdf

Kontakt für die Medien:

David Sharrock (+32 2 296 89 09)

Irina Novakova (+32 2 295 75 17)

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct telefonisch 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E-Mail


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website