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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 5. August 2014

Europäischer Sozialfonds: 400 Mio. Euro zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung in Dänemark

Die Europäische Kommission hat heute das nationale operationelle Programm Dänemarks zur Umsetzung des Europäischen Sozialfonds für den Zeitraum 2014-2020 angenommen. In diesem Programm sind die Prioritäten und Ziele für den Einsatz von 400 Mio. EUR (davon mehr als 200 Mio. EUR aus dem EU-Haushalt) bzw. etwa 3 Mrd. DKK dargelegt. Ziel ist es, zur Stärkung des wirtschaftlichen Wachstums in allen Regionen Dänemarks und zur Verwirklichung der Ziele der Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum beizutragen.

Ich beglückwünsche die dänischen Behörden zu der guten Arbeit, die es uns ermöglicht hat, so zügig das erste operationelle Programm im Rahmen des Europäischen Sozialfonds für den Zeitraum 2014-2020 anzunehmen. Wir verfügen nun über den Fahrplan für eine optimale Nutzung der ESF-Mittel in Dänemark. Dank des ESF können die Menschen dabei unterstützt werden, ihre Fähigkeiten zu verbessern und ihr eigenes Unternehmen zu gründen; auf diese Weise können Beschäftigung und Produktivität gefördert werden“, sagte László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration.

Am 5. Mai 2014 schloss die Kommission das Partnerschaftsabkommen mit Dänemark, das die Grundlage für die Nutzung sämtlicher europäischen Struktur- und Investitionsfonds in diesem Land im Zeitraum 2014-2020 bildet (IP/14/51). Dänemark war der erste Mitgliedstaat, dessen Partnerschaftsabkommen gebilligt wurde. Die ESF-Mittel machen 50 % der gesamten kohäsionspolitischen Haushaltsmittel für Dänemark aus.

Die ESF-Mittel werden insgesamt folgenden vier Prioritäten zugewiesen:

Berufliche Bildung und Hochschulbildung: 150,3 Mio. EUR werden bereitgestellt, um die Zahl von Teilnehmern an der beruflichen Bildung zu erhöhen; Zielgruppe sind sowohl Jugendliche als auch Erwachsene;

Unternehmertum und Schaffung von Arbeitsplätzen: 144,7 Mio. EUR werden für Maßnahmen bereitgestellt, mit denen die Selbständigkeit gefördert und die Zahl von Arbeitsplätzen in ESF-unterstützten Unternehmen erhöht werden soll;

Inklusion durch Bildung und Beschäftigung: mit 80,1 Mio. EUR sollen arbeitsmarktferne Personen dabei unterstützt werden, einen Arbeitsplatz zu finden. Dieser Betrag entspricht den 20 %, die für die soziale Inklusion zur Verfügung gestellt werden müssen;

grenzüberschreitende Mobilität: mit 5,6 Mio. EUR werden Maßnahmen zur Förderung der transnationalen beruflichen Mobilität finanziert.

Verfolgt wird ein stark regional ausgerichtetes Konzept: der Einsatz der ESF-Mittel wird auf die besonderen Bedürfnisse der einzelnen dänischen Regionen abgestimmt. Die regionalen Wachstumsforen Dänemarks werden entscheiden, welche konkreten Projekte im Einklang mit den vier oben genannten Prioritäten unterstützt werden sollen.

Hintergrund

Der Europäische Sozialfonds (ESF) spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Investitionen der Mitgliedstaaten in das Humankapital und folglich bei der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft nach der Krise. Jedes Jahr unterstützt der ESF mehr als 15 Millionen Menschen, indem er dazu beiträgt, ihre Kompetenzen zu erweitern, ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern, Armut und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen sowie die Effizienz der öffentlichen Verwaltungen zu erhöhen.

Für den Zeitraum 2014-2020 wurde erstmals in der Geschichte der EU-Kohäsionspolitik ein Budget in Höhe von mindestens 23,1 % (auf EU-Ebene) der kohäsionspolitischen Mittel für den ESF bereitgestellt – siehe MEMO/14/84.

Weitere Informationen

http://regionalt.erhvervsstyrelsen.dk/file/485521/ESF_Program_2014-2020.pdf

Website des Europäischen Sozialfonds

Website von László Andor

László Andor auf Twitter

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Kontakt:

Jonathan Todd (+32 2 29-94107)

Cécile Dubois (+32 2 29-51883)


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