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Standard-Eurobarometer-Umfrage vom Frühjahr 2014: Die Wahlen zum Europäischen Parlament zeigen Wirkung

European Commission - IP/14/861   25/07/2014

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 25. Juli 2014

Standard-Eurobarometer-Umfrage vom Frühjahr 2014: Die Wahlen zum Europäischen Parlament zeigen Wirkung

Heute wurden die Ergebnisse der jüngsten Standard-Eurobarometer-Umfrage veröffentlicht. Es ist die erste EU-weite Meinungsumfrage seit den Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai, die unter dem Motto „Diesmal geht's um mehr“ standen. Die Umfrage zeigt, dass es diesmal wirklich um mehr ging, denn es sind positive Entwicklungen in verschiedenen Bereichen zu beobachten.

1. Immer mehr Menschen haben den Eindruck, dass ihre Stimme zählt

Nach den Wahlen zum Europäischen Parlament ist die Zahl der Bürgerinnen und Bürger, die der Ansicht sind, dass ihre Stimme in der EU zählt, von 29 % im November 2013 auf 42 % gestiegen. Dies ist der höchste Stand seit diese Frage vor zehn Jahren in die Standard-Eurobarometer-Umfrage aufgenommen wurde (siehe Punkte 1 und 2 der Anlage). Zudem fühlen sich nun 65 % der Europäer als EU-Bürger, verglichen mit 59 % in der letzten Eurobarometer-Umfrage vom Herbst.

Vizepräsident Maroš Šefčovič, zuständig für interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung, erklärte hierzu: „Wir haben schwierige Zeiten hinter uns, aber nun scheint sich das Blatt für Europa zu wenden. Unsere gemeinsamen Anstrengungen, Europa auf den Pfad der wirtschaftlichen Erholung zu führen, zeigen nun Wirkung. Nicht nur bei den Konjunkturindikatoren ist ein Aufwärtstrend zu beobachten, auch die Einschätzung der Bürgerinnen und Bürger zur Wirtschaftslage ist positiver. Es sind sicherlich auch die zahlreichen Debatten rund um die Europawahl – nicht zuletzt die Bürgerdialoge und das Spitzenkandidatenprinzip, die Europa den Bürgerinnen und Bürgern nähergebracht haben.

2. Wirtschaftslage und Zukunft der EU werden zunehmend positiv beurteilt

Zum ersten Mal seit dem Beginn der Finanzkrise vor sieben Jahren glauben wieder mehr Europäer, dass sich die wirtschaftliche Lage in den nächsten 12 Monaten verbessern wird (siehe Punkt 3 der Anlage), und fast drei Viertel rechnen nicht mit einer negativen Entwicklung. Und zum ersten Mal seit Jahren ist der Anteil der Europäer, die der Auffassung sind, dass die Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt ihren Höhepunkt erreicht haben, größer als der Anteil derjenigen, die befürchten, das Schlimmste stehe noch aus (siehe Punkt 4 der Anlage).

Der Euro findet immer breitere Unterstützung. Während Litauen sich für die Einführung der einheitlichen europäischen Währung bereitmacht, ist die Zahl der Litauer, die dem Euro positiv gegenüberstehen, (seit dem letzten Herbst) um 10 Prozentpunkte gestiegen (siehe Punkt 5 der Anlage). Diese Entwicklung ist auch in anderen Ländern der EU zu beobachten: +10 Prozentpunkte in Lettland und Zypern, +5 Prozentpunkte in Portugal und Griechenland.

Und schließlich sehen die EU-Bürgerinnen und -Bürger die Zukunft der EU optimistischer. Seit November letzten Jahres hat die Zahl derer, die die Zukunft der EU positiv beurteilen, um fünf Prozentpunkte zugenommen, während die Zahl der Pessimisten um fünf Prozentpunkte gesunken ist (siehe Punkt 6 der Anlage). Mehr als die Hälfte der Menschen sind nun optimistisch eingestellt, und nur zwei von fünf teilen diese Einschätzung nicht in vollem Umfang.

Hintergrund

Die Standard-Eurobarometer-Umfrage vom Frühjahr 2014 wurde vom 31. Mai bis zum 14. Juni 2014 in persönlichen Gesprächen durchgeführt. Insgesamt wurden 32 689 Personen in allen EU-Mitgliedstaaten sowie den Kandidatenländern befragt.

Weitere Informationen:

Der heute veröffentlichte Bericht mit den ersten Ergebnissen gibt Auskunft über die Einschätzungen der EU-Bürgerinnen und -Bürger zur derzeitigen Wirtschaftslage, ihre größten Sorgen sowie ihr Vertrauen in die politischen Institutionen.

Der Bericht mit den ersten Ergebnissen kann unter folgender Adresse abgerufen werden:

http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/eb/eb81/eb81_en.htm

Anlage

1. „Meine Stimme zählt in der EU“ – Höchststand seit 10 Jahren

2. „Meine Stimme zählt in der EU“ – Ergebnisse pro Mitgliedstaat

3. Wirtschaft: Einschätzungen für das kommende Jahr immer positiver

4. Beschäftigungskrise: Ende des Tunnels in Sicht

5. Befürwortung des Euro steigt – Änderungen seit November 2013

6. Zukunft der EU wird zunehmend positiv gesehen

Kontakt:

Antonio Gravili (+32 229-54317)

Für die Öffentlichkeit: Europe Direct per Telefon: 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E-Mail


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