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Neuer Bericht über den Stand der Telekommunikationsmärkte

European Commission - IP/14/850   22/07/2014

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 22. Juli 2014

Neuer Bericht über den Stand der Telekommunikationsmärkte

#ConnectedContinent #broadband

Die Europäische Kommission hat heute einen Bericht über die Telekommunikationsmärkte und die Regulierung in der EU veröffentlicht. Er bezieht sich auf die Jahre 2012 und 2013.

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts:

Die Umsätze in der Branche sind 2013 erneut zurückgegangen, aber die Investitionen nehmen nun wieder zu.

Die Nutzung der herkömmlichen Sprachtelefonie geht mit der wachsenden Beliebtheit der Internettelefondienste (VoIP) zurück.

Der Datenverkehr steigt rasch an.

Die Preise für Mobiltelefonanrufe und Mobilfunk-Datenverkehr sind in der EU höher als in den USA, wo diese Dienste stärker genutzt werden, woraus sich in den USA ein höherer „mittlerer Umsatz pro Nutzer“ ergibt.

Nur Dänemark, Deutschland, Lettland und Malta haben die für 2012 gesetzten Ziele bezüglich der Genehmigung bestimmter Funkfrequenzen erreicht. 21 Mitgliedstaaten haben im Jahr 2013 das Ziel schließlich erfüllt, aber durch die Verzögerung bei der Zuweisung des 800-MHz-Bands ist der Ausbau des 4G-Mobilfunks erheblich gebremst worden.

Die Wartezeit bis zur Erteilung der Genehmigungen für den Auf- und Ausbau neuer Netze reicht von einigen Tagen bis hin zu Jahren, je nachdem, wo in der EU das Netz entstehen soll. Die meisten Behörden erlauben noch immer keine elektronische Beantragung.

Neelie Kroes (@NeelieKroesEU), Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, erklärte: „Wir sind immer noch weit von einem echten Binnenmarkt entfernt. Für den Aufbau dieses Binnenmarkts brauchen wir einen Bürokratieabbau und eine einheitlichere Regulierung sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene. Eine rasche Umsetzung der Richtlinie über die Reduzierung der Breitbandkosten wird dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen, es muss aber noch mehr getan werden.“

Infrastruktur

Der Bericht verdeutlicht auch einen fragmentierten, komplexen und umständlichen Zugang zu passiven Telekommunikationsinfrastrukturen in einigen Mitgliedstaaten, z. B. in Belgien, Bulgarien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Luxemburg, Malta und Polen.

Verbraucherfragen

Beträchtliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten gibt es bei den Vorleistungsentgelten für die Mitnahme der Rufnummer beim Anbieterwechsel, d. h. bei den Kosten, die einem Wettbewerber für die Übertragung der Rufnummer eines Kunden in Rechnung gestellt werden.

Breitband

Die meisten europäischen Länder haben Breitbandpläne aufgestellt (außer Griechenland, Rumänien und Zypern, die noch an der Fertigstellung ihrer Breitbandpläne arbeiten). Große Unterschiede bestehen bei der Finanzierung nationaler Breitbandprojekte (z. B. aus nationalen öffentlichen Mitteln in Form staatlicher Beihilfen oder aus den EU-Strukturfonds).

Hintergrund

Der Bericht befasst sich mit einer ganzen Reihe von Regulierungsfragen: Marktregulierung, Breitbandpläne und Finanzierung, nationale Regulierungsbehörden, Genehmigungen, Frequenzverwaltung, Wegerechte und Zugang zu passiven Infrastrukturen, Netzzugang und Zusammenschaltung, Verbraucherfragen, Universaldienst und Netzneutralität. Alle diese Belange werden im Zusammenhang mit der Marktentwicklung, dem Wettbewerb und den Zielen der Digitalen Agenda dargelegt. Dieser Bericht bezieht sich auf den Zeitraum von Januar 2012 bis Dezember 2013.

Nützliche Links

Link zum Bericht

Website zum vernetzten Kontinent

Website von Neelie Kroes

Neelie Kroes auf Twitter

Kontakt für die Medien:

Ryan Heath (+32 229-61716)

Siobhan Bright (+32 229-57361)

Kontakt für die Öffentlichkeit:

Europe Direct – telefonisch unter 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E-Mail


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