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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 28. Januar 2014

Europäische Satellitennavigation – Galileo-Dienste ab Ende 2014 verfügbar

Das EU-Satellitennavigationsprogramm Galileo (das „europäische GPS“) und das EU–Erdbeobachtungsprogramm Copernicus durchlaufen in diesem Jahr eine entscheidende Phase. Nach dem Start von sechs weiteren Galileo-Satelliten wird Europa über ein eigenes Satellitennavigationssystem verfügen. Vom Start des ersten Copernicus-Satelliten im März werden auch die Sicherheit des Seeverkehrs, die Beobachtung des Klimawandels und die Hilfseinsätze in Not- und Krisensituationen stark profitieren. Kommissionsvizepräsident Antonio Tajani berichtete über die Fortschritte bei den beiden europäischen Raumfahrtprogrammen Galileo und Copernicus anlässlich eines Treffens mit Jean-Jacques Dordain, dem Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), und den Spitzenvertretern der fünf beteiligten Unternehmen Arianespace, Telespazio, Thales Alenia Space, OHB und Airbus Space and Defence. Bei dieser Gelegenheit bekräftigten alle fünf Unternehmen und die ESA, dass sie mit vollem Einsatz am Start weiterer Satelliten für die beiden Raumfahrtprogramme im Jahr 2014 arbeiten werden, so wie dies Vizepräsident Tajani vom ESA-Generaldirektor mitgeteilt wurde. Damit könnten die ersten Galileo-Dienste bereits Ende 2014 bzw. Anfang 2015 zur Verfügung stehen, sofern für alle technischen Fragen eine Lösung gefunden wird.

Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission und zuständig für Industrie und Unternehmertum, erklärte dazu: „Bei diesem Treffen ging es mir darum, den Dialog zwischen den wichtigsten Vertretern der Branche, der ESA und der Europäischen Kommission zu intensivieren. Ob wir mit den Programmen Galileo und Copernicus Erfolg haben, hängt vom Engagement und von der Unterstützung der Raumfahrtindustrie und der ESA ab. Bei Galileo wird der Betrieb 2014 anlaufen. Und auch Copernicus tritt in die operative Phase ein. Weltraum- und Satellitennavigationstechnologien „made in Europe“ sind eine Säule unserer Strategie für die Reindustrialisierung der EU. Vor allem aber eröffnen sie Geschäftschancen, die wir in Europa dringend brauchen.“

Weitere Informationen:

IP/14/78 – Eurobarometer über die Einstellung der Europäer zu Raumfahrtaktivitäten

Weitere Informationen zu Galileo

http://copernicus.eu

Copernicus auf dem Server Europa

SPEECH/14/69 Speech by Vice President Antonio Tajani

Europa dank Galileo und Copernicus bei Spitzentechnologien führend

Galileo und Copernicus sind komplementäre, mit Satellitentechnik arbeitende Systeme. Beide haben ihre eigene strategische Bedeutung und erfüllen jeweils eine voneinander klar abgrenzte Mission. Bei Galileo handelt es sich im Wesentlichen um ein Navigationssystem, das ständig präzise Ortungs- und Zeitbestimmungsdienste erbringt. Das Erdbeobachtungssystem Copernicus liefert dagegen Daten, die über den Zustand unserer Umwelt Aufschluss geben und zur Verbesserung der Sicherheit der Bevölkerung beitragen.

Zeitplan für den Start von Galileo- und Copernicus-Satelliten

Vizepräsident Antonio Tajani bestätigte die beiden Zusagen der fünf Unternehmensleiter und von ESA-Generaldirektor Dordain:

1. Das Galileo-Programm liegt gut im Zeitplan, wie der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation erklärte. Die ersten von OHB konstruierten Satelliten sind für den Start vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana bereit. Weitere Satelliten werden im Laufe des Jahres folgen. Somit werden die ersten Galileo-Dienste Ende 2014 bzw. Anfang 2015 zur Verfügung stehen. Alle fünf Unternehmen und die ESA wollen diesen Zeitplan unbedingt einhalten.

2. Die Errichtung der Copernicus-Weltrauminfrastruktur wird planmäßig fortgesetzt. Der erste eigene Copernicus-Satellit soll Ende März dieses Jahres von Französisch-Guayana aus gestartet werden. Er wird einen Beitrag zur Sicherheit des Seeverkehrs, zur Beobachtung des Klimawandels und zu Hilfseinsätzen in Not- und Krisensituationen leisten. Die nächsten beiden Satelliten sollen 2015 in ihre Umlaufbahn gebracht werden.

Darüber hinaus ist die Finanzierung beider Programme für die kommenden sieben Jahre gesichert. Fast 12 Mrd. EUR werden in Weltraumtechnologien investiert werden. Vizepräsident Tajani ergänzte: „Mir ist es vor allem ein Anliegen, dass unsere Weltraumprogramme mit dieser Mittelausstattung den Bürgerinnern und Bürgern maximalen Nutzen bringen werden.“

Kontakt:

Carlo Corazza (+32 229-51752) Twitter: @ECspokesCorazza

Sara Tironi (+32 229-90403)


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