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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 23. Juni 2014

Umwelt: Kommission befragt Bürgerinnen und Bürger zur Qualität des Trinkwassers in der EU

Die Europäische Kommission hat heute eine öffentliche Konsultation zur EU-Trinkwasserpolitik eingeleitet, um festzustellen, wo hier noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Diese Konsultation ist eine Folgemaßnahme zu der Aktion Right2Water, der ersten erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative.

Hierzu erklärte EU-Kommissar Janez Potočnik: „Die EU-weite Versorgung mit unbedenklichem, gutem Trinkwasser ist ein wichtiger Erfolg der EU-Rechtsvorschriften. Wir müssen aber auch die künftigen Herausforderungen betrachten und auf die Anliegen eingehen, die in dieser Europäischen Bürgerinitiative vorgebracht wurden. Dies bedeutet, dass wir den von den Bürgern eingeleiteten Dialog fortsetzen und künftig auf die Erwartungen der Verbraucher und der anderen Interessenträger an die EU-Trinkwasservorschriften eingehen müssen."

Maroš Šefčovič, Vizepräsident der Kommission, der in seiner Eigenschaft als Kommissar für interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung für die Einrichtung der Plattform für Europäische Bürgerinitiativen zuständig war, ergänzte: „Die Erläuterungen der Kommission, wie sie auf diese erste erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative reagieren würde, markieren eigentlich erst den Beginn des Prozesses. Jetzt fangen wir an, unseren Worten Taten folgen zu lassen. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass eine Europäische Bürgerinitiative auf die Entscheidungsfindung der EU konkret Einfluss nehmen kann."

Durch diese Konsultation werden wir besser verstehen, wie die Bürger und Bürgerinnen sowie die Interessenträger über die Notwendigkeit einer besseren Trinkwasserversorgung und die möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung mit gutem Trinkwasser denken. Die Fragen umfassen Themen wie die jetzige Trinkwasserqualität, den Informationsbedarf der Bürgerinnen und Bürger und etwaige zusätzliche Maßnahmen auf EU-Ebene.

Die Konsultation, die unter diesem Link zugänglich ist, läuft bis zum 23. September 2014. Die Ergebnisse werden in die Diskussion über die Frage nach dem Verbesserungsbedarf der EU-Trinkwasserrichtlinie einfließen.

Außerdem wird die Kommission einen strukturierten Dialog mit den Interessenträgern auf den Weg bringen, bei dem die Transparenz im Wassersektor untersucht werden soll. Dies ist eine weitere Folgemaßnahme zur Europäischen Bürgerinitiative. Weitere Informationen werden unter http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/finalised/answered bereitgestellt.

Hintergrund

Ziel der Trinkwasserrichtlinie ist es, die menschliche Gesundheit vor den schädlichen Einflüssen, die sich aus der Verunreinigung des für den menschlichen Gebrauch bestimmtem Wassers ergeben, durch Gewährleistung seiner Genusstauglichkeit und Reinheit zu schützen. Die Qualität des Trinkwassers in der EU ist generell gut, und die Richtlinie wird in der Regel weitgehend umgesetzt. Die Mitgliedstaaten müssen Maßnahmen treffen, um dafür zu sorgen, dass diese Ziele erreicht werden und jegliche Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität verhindert wird.

Link zur öffentlichen Konsultation

http://ec.europa.eu/environment/consultations/water_drink_en.htm

Weitere Informationen

Nähere Einzelheiten zum Stand der Umsetzung der Richtlinie und zu den Bereichen, die genauer beobachtet werden müssen, wie z. B. die Trinkwasserqualität in Gebieten mit weniger guter Versorgung, finden sich im Synthesebericht der Kommission zur Qualität des Trinkwassers in der EU auf der Grundlage der Prüfung der Berichte der Mitgliedstaaten für den Zeitraum 2008-2010:

http://ec.europa.eu/environment/water/water-drink/reporting_en.html

Kontakt:

Für die Presse:

Joe Hennon (+32 229-53593)

Andreja Skerl (+32 229-51445)

Für die Öffentlichkeit: Europe Direct, telefonisch: 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E-Mail


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