Navigation path

Left navigation

Additional tools

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 11. Juni 2014

Vassiliou stellt Pläne für die erste Europäische Woche des Sports vor

Die für Sport zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou hat heute Pläne für die erste Europäische Woche des Sports bekanntgegeben, die im September 2015 stattfinden soll. Dabei sollen Sport und körperliche Betätigung auf allen Ebenen propagiert werden. Die jüngste Eurobarometer-Umfrage über Sport und körperliche Betätigung ergab, dass sich fast 60 % der Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union nie oder selten sportlich betätigen. Die Europäische Kommission wird Mittel für die Europäische Woche des Sports aus dem neuen EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport „Erasmus+“ bereitstellen.

Kommissarin Vassiliou kommentierte: „Ich freue mich sehr, dass unsere Planung für die Europäische Woche des Sports gut vorankommt. Die Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage machen deutlich, wie dringend Maßnahmen benötigt werden, die die Allgemeinheit dazu bewegen, von der Couch aufzustehen und körperliche Betätigung und Sport zu einem festen Bestandteil ihres Alltags zu machen. Dies ist nicht nur für Gesundheit und Wohlbefinden ganz entscheidend, sondern auch angesichts der beträchtlichen wirtschaftlichen Kosten, die durch körperliche Untätigkeit entstehen, unverzichtbar.“

Die Kommission wird im Rahmen der Europäischen Woche europaweit Veranstaltungen und Aktivitäten koordinieren. Organisationen, die die Ziele der Woche unterstützen möchten, erhalten von der Kommission einen entsprechenden Leitfaden und ein Label für die Europäische Woche des Sports.

Die Kommission wird auch nationale Sensibilisierungskampagnen unterstützen. In dem Bewusstsein, dass es keine für alle passende Lösung gibt und dass nationale Traditionen und Sportstrukturen berücksichtigt werden müssen, betonte die Kommissarin, dass die Mitgliedstaaten die regionalen und lokalen Akteure voll in die Organisation der Veranstaltungen einbeziehen müssen.

„Dies ist entscheidend für den Erfolg der Europäischen Woche des Sports“, sagte sie. „Wir wünschen uns eine großartige europaweite Erfahrung, die den Menschen helfen wird, ihre Gewohnheiten zu ändern und dabei Spaß zu haben.“

Hintergrund

Die Idee einer Europäischen Woche des Sports stammt aus dem Europäischen Parlament, genauer aus dem Fisas-Bericht von 2012, benannt nach seinem Verfasser, dem spanischen MdEP Santiago Fisas. Im gleichen Jahr forderten die Mitgliedstaaten die Europäische Kommission auf, die Einführung einer Europäischen Woche des Sports zur Förderung von körperlicher Betätigung und Teilnahme am Sport auf allen Ebenen in Betracht zu ziehen. Die Kommission nahm daraufhin ausführliche Konsultationen mit Mitgliedstaaten und Sportorganisationen auf, um aus bestehenden Initiativen zu lernen und umfassende Unterstützung für den Vorstoß zu gewinnen.

Erasmus+ enthält erstmals eine eigene Haushaltslinie für Sport. Darüber werden über sieben Jahre verteilt rund 265 Mio. EUR für die Entwicklung der Europäischen Dimension des Sports bereitgestellt, mit denen gegen grenzüberschreitende Probleme wie Spielabsprachen und Doping vorgegangen werden soll. Unterstützt werden auch transnationale Projekte unter Beteiligung von Breitensportverbänden, bei denen beispielsweise Good Governance, soziale Inklusion, Gleichstellung der Geschlechter, duale Laufbahnen und die körperliche Betätigung für alle Altersgruppen gefördert werden.

Weitere Informationen

Androulla Vassilious Website

Androulla Vassiliou auf Twitter @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258); Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam (+32 229-59667)


Side Bar