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Auf die Umwelt kommt es an!

European Commission - IP/14/621   02/06/2014

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 2. Juni 2014

Auf die Umwelt kommt es an!

Die „Grüne Woche“, die größte Umweltkonferenz Europas, wird dieses Jahr in die wirtschaftliche Diskussion eingreifen. Unter dem Motto „Circular Economy – Saving Resources, Creating Jobs“ (Kreislaufwirtschaft – Ressourcen sparen, Arbeitsplätze schaffen) werden 3000 Teilnehmer darüber diskutieren, wie sich Europa vom derzeitigen linearen Wirtschaftsmodell auf ein stärker an der Kreislaufwirtschaft orientiertes Modell umstellen sollte.

Hierzu erklärte EU-Umweltkommissar Janez Potočnik: „Die Wettbewerbsfähigkeit Europas wird von seiner Fähigkeit bestimmt, Ressourcen effizient zu nutzen, und Verschwendung hat da keinen Platz. Wir müssen uns von unserer Wegwerfkultur lösen und uns mehr an einem Kreislaufmodell orientieren. Wir müssen die Abfälle reduzieren und in eine Ressource umwandeln. Dies bedeutet innovative, haltbare Produkte, die repariert und recycelt werden können, und die dazu passenden Geschäftsmodelle - neue Unternehmen, neue Arbeitsplätze, weniger Umweltbelastung und mehr Lebensqualität für alle europäischen Bürgerinnen und Bürger."

Auf der Konferenz soll aufgezeigt werden, dass in einer Welt mit begrenzten Ressourcen die logische Lösung in einer stärker kreislauforientierten Wirtschaft liegt, in der fast nichts verschwendet wird, Wiederverwendung und Wiederaufarbeitung von Produkten zur gängigen Praxis werden und Nachhaltigkeit fester Bestandteil des sozialen Gefüges ist. In den kommenden Wochen wird die Kommission neue Vorschläge vorlegen, die die Umstellung auf mehr Kreislaufwirtschaft fördern sollen; besonders berücksichtigt wird hierbei die Verbesserung der Abfallwirtschaft und die Frage, wie sie dazu beitragen kann, dass knappe Ressourcen in der EU effizienter genutzt werden.

Eröffnet wird die Grüne Woche mit einem „Gipfeltreffen“ zum „neuen Umweltschutz“, bei dem Prominente, Denker, Aktivisten, Unternehmer und Filmemacher über die Frage diskutieren, warum sich die Ökologie im breiten gesellschaftlichen Diskurs noch nicht durchgesetzt hat. Jeder Redner wird in einem TED-Formats anhand persönlicher Erfahrungen aufzeigen, was in den vergangenen 40 Jahren funktioniert hat und was nicht und in welche Richtung sich die Umweltbewegung entwickeln sollte.

Die Grüne Woche bietet eine einmalige Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch von Erfahrungen und bewährten Verfahren. Auf einer Ausstellung mit 40 Ständen werden Organisationen und Unternehmen bewährte Verfahren vorführen; im Rahmenprogramm sind u. a. Probefahrten mit Elektroautos vorgesehen. Außerdem werden während dieser Woche Arbeiten der Preisträger von Generation Awake vorgestellt, eines „Upcycling“-Wettbewerbs für Jungdesigner. Mit dem Wettbewerb soll auf Ressourcenknappheit, den Wert von Abfällen und die Nutzung der Kreativität bei der Lösung von Umweltproblemen aufmerksam gemacht werden.

Die Konferenz findet vom 3.-6. Juni 2014 im Brüsseler Konferenzzentrum „The Egg“, Rue Bara 175, statt. Fotos unter: https://www.flickr.com/photos/69114515@N05/sets/

Alle Sitzungen werden über Livestream auf dem Internet übertragen.

Hintergrund

Die 14. Grüne Woche, die größte jährlich stattfindende Konferenz zur europäischen Umweltpolitik, findet vom 3.-5. Jun. 2014 im Brüsseler Konferenzzentrum „The Egg“, Rue Bara 175, statt. Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessenten offen. Hauptredner der Grünen Woche und des Gipfeltreffens zum neuen Umweltschutz sind u. a.

  • Janez Potočnik, EU-Kommissar für Umwelt

  • Yannis Maniatis, griechischer Minister für Umwelt, Energie und Klimawandel

  • Achim Steiner, Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP)

  • Jeffrey Sachs, Direktor des Earth Institute, Columbia University

  • Yann Arthus-Bertrand, Fotograf und Filmemacher

  • Ricken Patel, Gründer des Kampagnennetzwerks AVAAZ

  • Jacques Perrin, Filmemacher

  • Hans Bruyninckx, Exekutivdirektor der Europäischen Umweltagentur (EEA)

  • Marco Lambertini, Generaldirektor des Worldwide Fund for Nature (WWF)

  • Paul Ekins, Professor für Ressourcen- und Umweltpolitik, University College London

  • Enrico Giovannini, Professor für Statistik, Università di Roma La Sapienza

  • Sandra Steingraber, Schriftstellerin

  • Bart Goetzee, Senior Group Sustainability, Philips International

  • Mitch Hedlund, Gründer der NRO Recycle Across America

  • Bas De Leeuw, Geschäftsführer, World Resources Forum

  • James Walker, Leiter der Abteilung Innovation, Kingfisher Group

Weitere Informationen:

Programm der Grünen Woche 2014 und Übertragung der Sitzungen unter:

http://ec.europa.eu/environment/greenweek/index.htm

Kontakt:

Für die Presse:

Joe Hennon (+32 229-53593)

Andreja Skerl (+32 229-51445)

Für die Öffentlichkeit: Europe Direct, per Telefon: 00800 67891011 oder per E-Mail


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