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Europäische Kommission und Wirtschaft streben mehr als eine viertel Million zusätzlicher Ausbildungsmaßnahmen und tausende neuer Arbeitsplätze in der digitalen Wirtschaft an

Commission Européenne - IP/14/40   24/01/2014

Autres langues disponibles: FR EN

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 24. Januar 2014

Europäische Kommission und Wirtschaft streben mehr als eine viertel Million zusätzlicher Ausbildungsmaßnahmen und tausende neuer Arbeitsplätze in der digitalen Wirtschaft an

Kommissionspräsident Barroso und Vizepräsidentin Kroes sind heute auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit führenden Vertretern der Weltwirtschaft zusammengekommen, um die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in der digitalen Wirtschaft auszuweiten. In der heute erörterten Erklärung von Davos vereinbaren die Unterzeichner, bis Ende 2015 insgesamt 100 000 zusätzliche Praktikanten- und Ausbildungsplätze zu schaffen.

Seit März 2013 haben 42 Partnerorganisationen der digitalen Wirtschaft im Rahmen der „Großen Koalition für digitale Arbeitsplätze“ 2200 neue Arbeitsplätze und 5277 zusätzliche Praktikums- und Ausbildungsplätze besetzt. Außerdem wurden Schulungskurse für weitere 269 000 Personen durchgeführt. Zu den Partnerorganisationen zählen Cisco, Google, Microsoft, Oracle, Samsung, SAP, Telefonica und eine Reihe von Verbänden aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

2014 möchte die Koalition ihre Zusammenarbeit auf den Waren- und den Einzelhandel ausweiten, der zunehmend auch bei elementaren Tätigkeiten in Produktion oder Verkauf auf Arbeitnehmer mit digitalen Kenntnissen angewiesen ist.

Wie Kommissionspräsident Barroso ausführte, „nutzt die Große Koalition für digitale Arbeitsplätze die Größenvorteile der EU, um qualifizierte Arbeitnehmer und innovative Arbeitgeber zusammenzubringen. Dies ist ein Paradebeispiel dafür, wie die europäische Integration in der Praxis funktioniert. Ich appelliere an alle, die sich dieser Initiative noch nicht angeschlossen haben, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und mitzuhelfen, dass Europa bei der nächsten IKT-Revolution eine Vorreiterrolle einnimmt.“

Vizepräsidentin Neelie Kroes sagte hierzu: „Ich treffe viele engagierte junge Menschen, die nach ihrer Chance suchen. Auf der anderen Seite weiß ich von vielen Unternehmen, dass sie verzweifelt nach Mitarbeitern mit digitalen Kenntnissen suchen. Diese Koalition bringt beide Seiten zusammen und hilft Tausenden beim Einstieg ins Berufsleben. Das ist uns jeden zeitlichen und finanziellen Aufwand wert.“

Beispiele

Inzwischen wurden bereits 11 Koalitionen zwischen der öffentlichen Hand, einheimischen Unternehmen, Arbeitsämtern, Ausbildungseinrichtungen und Verbänden vor Ort in die Wege geleitet. Große Koalitionen auf nationaler Ebene gibt es bereits in Litauen, Rumänien und Polen. Weitere Initiativen sind in Österreich, Bulgarien, Italien, Griechenland, Lettland, Spanien, im Großraum Amsterdam und im Baskenland im Entstehen begriffen.

Sekundarschullehrer wissenschaftlicher und technischer Fächer können sich über zwei offene Online-Lehrveranstaltungen weiterbilden.

Microsoft wird die Anzahl seiner Praktikaplätze innerhalb von drei Jahren um 50 % steigern (auf 13 500 im Zeitraum 2013-2015).

Der Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS) hat unter der Bezeichnung e-Competence Benchmark ein Instrument geschaffen, mit dem Stellensuchende und Personalabteilungen Kompetenzprofile und Anforderungsprofile in aussagekräftiger Weise abgleichen können.

Die Universität Piräus (Griechenland) entwickelt eine zentrale Anlaufstelle, wo der Bedarf der Unternehmen erfasst, Online-Schulungen (bisher für 200 Teilnehmer) angeboten und Praktika vermittelt werden.

Bei der bulgarischen Telerik-Akademie haben bereits mehr als 7000 Teilnehmer eine Online-Schulung absolviert.

In Italien hat die Stiftung Didasca über das Programm Banda Larga e Menti Acute bereits 3000 Teilnehmer und 1100 Lehrkräfte bei der Weiterentwicklung ihrer IKT-Kenntnisse unterstützt.

YouRock hat mittels Crowd-Finanzierung eine europaweite Stellenplattform geschaffen, in der Jugendliche ihre Online-Werke als Qualifikationsnachweis verwenden können.

Hintergrund

Im März 2013 hatten Kommissionspräsident Barroso und Vizepräsidentin Kroes die digitale Wirtschaft, die Regierungen und die Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen Europas zu gemeinsamen Anstrengungen aufgefordert, um für die rund 900 000 bis 2020 frei werdenden Stellen in der digitalen Wirtschaft ein bedarfsgerechtes Arbeitskräfteangebot bereitzustellen. Die im ersten Jahr des Bestehens der Koalition eingegangenen Zusagen betrafen vor allem Jugendliche und Studenten; in 68 % der Fälle handelte es sich um grenzübergreifende oder europaweite Projekte. Anhand des Online Pledge Trackers kann mitverfolgt werden, wie die von den Unternehmen und Verbänden gegebenen Zusagen sich in neuen Arbeitsplätzen oder Qualifizierungsmaßnahmen niederschlagen.

Nach eigenen Angaben haben die beteiligten Unternehmen und Einrichtungen bis Dezember 2013 folgende Fortschritte erzielt:

Aus- und Fortbildung: Bislang wurden 269 826 Schulungskurse und 5277 der vorgesehenen 30 500 Praktikantenstellen eingerichtet.

Lehrkräfte: Die Große Koalition hat Zusagen zur Weiterbildung von über 20 000 Lehrern und Ausbildern erhalten. 1272 Lehrkräfte absolvieren derzeit eine Aus- bzw. Weiterbildung.

Arbeitsplätze: Dank der Arbeit der Großen Koalition konnten für 2200 freie Stellen in der digitalen Wirtschaft geeignete Arbeitskräfte gefunden werden.

Nützliche Links

Große Koalition für digitale Arbeitsplätze

Erklärung von Davos zu digitalen Arbeitsplätzen

Hashtag: #jobs #wef14 #Davos #GC_EU

Website von Kommissionspräsident Barroso

Website von Neelie Kroes

Präsident Barroso und Neelie Kroes auf Twitter

Kontakt:

Pia Ahrenkilde Hansen (+32 229-53070)

Ryan Heath (+32 229-61716)

Sarah Collins (+32 229-68076)

Für die Öffentlichkeit: Europe Direct 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E-Mail:

Anhang – Liste der Teilnehmer beim Frühstück der Großen Koalition für digitale Arbeitsplätze, Davos, 24. Januar 2014

Chris Dedicoat Präsident, EMEAR CISCO*

Brad Smith Executive Vice President und General Counsel, Microsoft International*

Jim Hagemann Snabe Co-Vorstandsvorsitzender, SAP AG*

Jose-Maria Alvarez Pallete Leitender Geschäftsführer, Telefónica SA*

Sunny Lee Präsident und Vorstandsvorsitzender Europa, Samsung*

Marne Levine Vizepräsident Global Public Policy, Facebook

Hans E. Vestberg Vorstandsvorsitzender, Ericsson

Diederik Karsten Vizepräsident für Europa, Liberty Global

Frans van Houten Chairman und CEO, Philips

Mark Spelman Hauptgeschäftsführer, Accenture

Bryan Lamkin Senior Vice-President, Adobe

Christian Morales Corporate Vice President, General Manager Europa, Naher Osten und Afrika, Intel

Marc Bolland Vorstandsvorsitzender, Marks&Spencer

Eng Ângelo Paupério Executive Vice-President, Sonae

* Wirken bereits aktiv an der Großen Koalition mit


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