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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 21. Januar 2014

Innovationsschub für die Wasserpolitik: 50 Mio. EUR für neue Forschungsprojekte

Biotechnologie zur Beseitigung der Schwermetallbelastung im Abwasser, neue „Aquaponik“-Systeme, bei denen Aquakultur und Hydroponik in der landwirtschaftlichen Produktion kombiniert werden, und intelligenteres Management der Wasserversorgungsnetze. Dies sind nur drei der elf neuen Projekte, die EU-Forschungsgelder erhalten werden und mit denen innovative Lösungen für die Wasserwirtschaft auf den Weg gebracht werden sollen (siehe MEMO/14/34). An den Projekten wirken 179 Partner aus Forschungseinrichtungen und privaten Unternehmen (darunter mehr als 70 KMU) in 19 verschiedenen europäischen Ländern mit.

Dazu Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft: „Wasser ist unsere wertvollste Ressource und seine Bewirtschaftung eine unserer größten Herausforderungen. Diese Projekte werden dazu beitragen, innovative Lösungen zu finden für einige der derzeit dringendsten Probleme, wie die Aufrechterhaltung der Wasserqualität und die Bekämpfung von Wasserknappheit.”

Die Fördersumme in Höhe von 50 Mio. EUR stammt aus der 2013 veröffentlichten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zum Themengebiet „Umwelt“ des Siebten Rahmenprogramm der EU für Forschung und technologische Entwicklung (7. RP). Damit beläuft sich der Gesamtbetrag für wasserbezogene Projekte des 7. RP (2007 bis 2013) auf mehr als 1 Mrd. EUR.

Eine sichere und ausreichende Wasserversorgung wird auch unter Horizont 2020, dem neuen EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation, das am 1. Januar angelaufen ist, ein zentrales Ziel sein. EU-Kommissarin Geoghegan-Quinn erklärte: „Horizont 2020 geht über das hinaus, was seine Vorgängerprogramme geleistet haben, denn es befasst sich mit Forschungsfragen, die entscheidend sind für den Alltag der Menschen. Gleichzeitig sollen Technologien entwickelt werden, die auch neue Marktchancen für die Industrie schaffen.”

Die heute angekündigten Projekte und die künftigen Forschungsarbeiten im Rahmen von Horizont 2020 werden auch einen Beitrag zu den Zielen der Europäischen Innovationspartnerschaft für Wasser (EIP Water) leisten. In dieser im Mai 2013 ins Leben gerufenen Gruppe arbeiten Vertreter des öffentlichen und des privaten Sektors sowie der Zivilgesellschaft daran, Innovationen in diesem Bereich zu beschleunigen.

Im Zuge der ersten Aufforderungen zur Einreichung von Projektvorschlägen des Programms Horizont 2020, die am 11. Dezember veröffentlicht wurden, werden voraussichtlich rund 165 Mio. EUR in Projekte des Schwerpunktbereichs „Wasser“ fließen. Darüber hinaus wird die effiziente Nutzung von Wasser Thema weiterer Maßnahmen sein, beispielsweise innerhalb der geplanten öffentlich-privaten Partnerschaft für eine nachhaltige Verarbeitungsindustrie (SPIRE).

Hintergrund

Die 11 neuen Projekte werden auf einer eintägigen Informationsveranstaltung zur Wasserforschung im Rahmen von Horizont 2020 am 24. Januar in Brüssel vorgestellt. Zusätzliche Informationen über Umwelttechnologie-Projekte der EU sind abrufbar unter:

http://ec.europa.eu/research/environment/index_en.cfm?pg=technologies

Einen Überblick über die EU-Wasserpolitik erhalten Sie hier:

http://ec.europa.eu/environment/water/index_en.htm

Kontakt:

Michael Jennings (+32 2 296 33 88) Twitter: @ECSpokesScience

Inmaculada Martinez Garcia (+32 2 298 73 03)


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