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Mittagessen mit den Staatschefs der „G5 der Sahelzone“

European Commission - IP/14/374   03/04/2014

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 3. April 2014

Mittagessen mit den Staatschefs der „G5 der Sahelzone“

Kommissionspräsident Barroso und der mauretanische Präsident Aziz haben die Staatschefs der „G5 der Sahelzone“ (G5 du Sahel) zum Abschluss des Afrika-EU-Gipfels zu einem Mittagessen geladen. Die G5 ist ein regionaler Zusammenschluss von Mauretanien (das den Vorsitz führt), Mali, Niger, Burkina Faso und Tschad. Das Arbeitsessen dient der Förderung des regionalen Koordinierungsprozesses, wobei der Schwerpunkt auf sicherheits- und entwicklungspolitischen Fragen liegt.

Die EU steht an vorderster Front der internationalen diplomatischen sowie sicherheits- und entwicklungsbezogenen Bemühungen in Mali und in der Sahelzone. Das Treffen ist ein deutliches Zeichen des Engagements von Präsident Barroso für die Überwindung der derzeitigen Krise. Der Präsident begrüßte die jüngste Einrichtung der regionalen Koordinierungsinstanz mit folgenden Worten: „Die G5 zeigt erneut den Willen der Staatschefs der Sahelzone um die Schaffung der Voraussetzungen für die Entwicklung ihrer Länder und die Gewährleistung ihrer kollektiven Sicherheit. Die EU steht ihnen zur Seite und ist entschlossen, die Umsetzung ihrer Strategie für die Sahelzone verstärkt fortzuführen.“

Barroso bekräftigte das Engagement der EU für die Förderung von Stabilität und Entwicklung in der Sahelzone zur Unterstützung der Staaten und regionalen Organisationen, insbesondere in enger Abstimmung mit den Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union. Die EU hat zu diesem Zweck bereits 5 Mrd. EUR für die Jahre 2014-2020 mobilisiert. Sie führt ihre Maßnahmen im Bemühen um Transparenz, Vorhersehbarkeit und Wirksamkeit der Hilfe nach wie vor im Rahmen der internationalen Koordinierungsmechanismen durch, insbesondere der von Mali geleiteten internationalen Koordinierungsplattform für die Sahelzone.

Die Sicherheitslage in der Sahelzone hat sich insgesamt verbessert, seit im Jahr 2013 die französischen und internationalen Militäreinsätze in Mali eingeleitet wurden und der Norden des Landes wieder unter Kontrolle gebracht wurde. Die Wirksamkeit dieses Vorgehens hängt jedoch zum Teil auch von der Qualität der Koordinierung auf regionaler und internationaler Ebene ab.

Kontakt:

Pia Ahrenkilde Hansen (+32 229-53070)

Raquel Maria Patricio Gomes (+32 229-74814)

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich telefonisch unter 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E­mail an Europe Direct wenden.


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