Navigation path

Left navigation

Additional tools

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 3. April 2014

Umwelt: Essen, Ljubljana, Nijmegen, Oslo und Umeå Kandidaten für den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2016“

Die Europäische Kommission gab heute bekannt, dass Essen (Deutschland), Ljubljana (Slowenien), Nijmegen (Niederlande), Oslo (Norwegen) und Umeå (Schweden) die fünf Finalisten für die nächste Phase des Wettbewerbs um den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2016“ sind. Der Titel wird jedes Jahr einer europäischen Stadt für ihre Leistungen im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit verliehen. Seit Beginn dieses Wettbewerbs konnten sich in diesem Jahr europaweit zum ersten Mal Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern um den Titel bewerben. Zuvor konnten nur Städte mit einer Bevölkerung von mindestens 200 000 Einwohnern an dem Wettbewerb teilnehmen.

EU-Umweltkommissar Janez Potočnik erklärte: „Diese Vorauswahlliste weist eine große Vielfalt auf, da sie kleine wie auch große Städte umfasst, die sich um den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2016“ bewerben. Die Qualität dieser Bewerbungen ist viel versprechend. Bei allen sind die lokalen Behörden Partnerschaften mit den Bürgern eingegangen, um das städtische Umfeld zu verbessern und die nachhaltige Entwicklung zu fördern.“

Essen, Ljubljana, Nijmegen, Oslo und Umeå sind von 12 europäischen Städten in die engere Wahl gekommen. Ein unabhängiges Gremium von Sachverständigen hat jede Bewerbung anhand der folgenden Indikatoren geprüft:

  • Klimawandel: Abschwächung und Anpassung

  • Nahverkehr

  • städtische Grünflächen mit nachhaltiger Landnutzung

  • Natur und biologische Vielfalt

  • Luftqualität

  • Lärmbelastung

  • Abfallaufkommen und -bewirtschaftung

  • Wasserwirtschaft

  • Abwasserbehandlung

  • Umweltinnovationen und nachhaltige Beschäftigung

  • Energieeffizienz

  • Integriertes Umweltmanagement.

Die Finalisten werden am 23. Juni in Kopenhagen, der derzeitigen „Grünen Hauptstadt Europas“, der Jury ihre Vorstellungen, ihre mögliche Vorbildfunktion für andere Städte und ihre Kommunikationsstrategie erläutern. Nachdem die Jury ihre Beratungen abgeschlossen hat, wird der Gewinner am 24. Juni bei der offiziellen Preisverleihung in Kopenhagen bekannt gegeben.

Hintergrund

Seit der Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ 2010 erstmals vergeben wurde, wurden sechs Städte ausgezeichnet. Stockholm gewann den ersten Titel, gefolgt von Hamburg 2011, Vitoria-Gasteiz 2012 und Nantes 2013. Derzeit hält Kopenhagen den Titel, der 2015 auf Bristol übergeht.

Europa ist heutzutage weitgehend städtisch geprägt. Mehr als zwei Drittel aller Europäer leben in größeren oder kleineren Städten. Viele Umweltprobleme unserer Gesellschaft haben zwar ihren Ursprung in städtischen Gebieten, doch von dort kommen auch das Engagement und die Innovationskraft zur Lösung dieser Probleme. Die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas“ ist eine Initiative, mit der Bemühungen anerkannt werden sollen; sie soll den Städten Anreize für weitere Maßnahmen bieten und den Austausch über bewährte Verfahren zwischen den europäischen Städten fördern.

Neben der Vorbildfunktion für andere Städte kann diese Auszeichnung auch dazu beitragen, das Ansehen und die Attraktivität der Siegerstadt für Besucher, Arbeitnehmer und Bewohner zu erhöhen.

Weitere Informationen (nur englisch) sind zu finden unter:

www.europeangreencapital.eu

Facebook www.facebook.com/EuropeanGreenCapitalAward

Twitter @EU_GreenCapital

LinkedIn European Green Capital Award

Siehe auch:

http://ec.europa.eu/environment/urban/home_en.htm

Kontakt:

Für die Presse:

Joe Hennon (+32 2 295 35 93)

Andreja Skerl (+32 2 295 14 45)

Für die Öffentlichkeit: Europe Direct unter der Rufnummer 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E-Mail


Side Bar