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Dreigliedriger Sozialgipfel: EU-Spitzenpolitiker und Sozialpartner betonen die Notwendigkeit, das Vertrauen in Europa wiederherzustellen

European Commission - IP/14/282   20/03/2014

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 20 März 2014

Dreigliedriger Sozialgipfel: EU-Spitzenpolitiker und Sozialpartner betonen die Notwendigkeit, das Vertrauen in Europa wiederherzustellen

Führende EU-Politiker und Vertreter der Sozialpartner betonten im Rahmen des am Vormittag abgehaltenen dreigliedrigen Sozialgipfels, dass das Vertrauen in die europäische Integration dringend wiederhergestellt werden muss. Europäische Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter waren im Vorfeld des Europäischen Rates mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso, dem Präsidenten des Europäischen Rates Herman Van Rompuy, und dem griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras (für den griechischen Ratsvorsitz) zu einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Man kam überein, dass für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum weitere gemeinsame Anstrengungen notwendig sind, und gleichzeitig der soziale Zusammenhalt und hochwertige Arbeitsplätze gewährleistet werden müssen.

Die Gipfelteilnehmer zogen eine Bilanz der zurückliegenden Maßnahmen und erörterten die nächsten Schritte im Rahmen des Europäischen Semesters sowie die entscheidende Rolle der Sozialpartner bei der Stärkung der sozialen Dimension der Wirtschafts- und Währungsunion (siehe IP/13/893); auch die Bedeutung der Sozialpartner für die Ausarbeitung und wirksame Umsetzung von Reformen auf europäischer und nationaler Ebene kam zur Sprache. László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, und Franca Biondelli, Unterstaatssekretärin im italienischen Ministerium für Arbeit und Soziales, nahmen ebenfalls an den Gesprächen teil.

Präsident Barroso erklärte: „Jetzt, wo Europa aus der Krise herauskommt, müssen wir in erster Linie den Aufschwung stärken. Dazu bedarf es weiterer Reformen und Investitionen in Strategien, die nachhaltiges Wachstum sowie bessere und hochwertige Arbeitsplätze schaffen können, wie etwa die Stärkung der industriellen Basis Europas. Deswegen freue ich mich, die Sozialpartner vor dem Europäischen Rat zu treffen, auf dem unsere gemeinsamen wirtschaftlichen Prioritäten für das kommende Jahr erörtert werden, mit einem Schwerpunkt auf industrieller Wettbewerbsfähigkeit sowie Energie- und Klimafragen. Es ist von entscheidender Bedeutung, die nationalen und europäischen Sozialpartner in den wirtschaftlichen Entscheidungsprozess im Rahmen des Europäischen Semesters für die wirtschaftspolitische Koordinierung einzubeziehen, um eine breite Unterstützung für unsere Entscheidungen sicherzustellen. Wir müssen alle zusammenarbeiten, um das Vertrauen wiederherzustellen und unsere Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.“

Kommissar Andor hob die Rolle der Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter auf europäischer Ebene hervor: „Die Überwindung der sozialen Krise und die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit unseres europäischen Sozialmodells sind Teil unserer Bemühungen um einen nachhaltigen und arbeitsplatzintensiven Aufschwung. Der soziale Dialog ist ein wesentlicher Bestandteil unseres europäischen Sozialmodells; heute trägt er zur Ausarbeitung einer gemeinsamen Wachstumsagenda bei. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Sozialpartner auf EU- und nationaler Ebene aktiv an dem Reflexionsprozess teilnehmen sollten, den es braucht, um den Erfolg der Anpassungs- und Reformmaßnahmen zu gewährleisten und die Solidarität auf EU-Ebene zu stärken.“

Die europäischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter betonten, wie wichtig es ist, das Augenmerk wieder auf die Arbeitsplätze zu richten. Sie forderten die aktive Beteiligung der Sozialpartner auf nationaler Ebene bei der Umsetzung nationaler Reformpläne und ihre Einbeziehung in die EU-Governance allgemein. Zudem berichteten sie über die Fortschritte, die bisher bei der Umsetzung ihres gemeinsamen Arbeitsprogramms für 2012-2014, einschließlich der laufenden gemeinsamen Verhandlungen zum Thema Beschäftigung, erzielt wurden.

Hintergrund

Der dreigliedrige Sozialgipfel findet zweimal pro Jahr statt, und zwar jeweils im Vorfeld der Frühjahrs- bzw. der Herbsttagung des Europäischen Rates. Er bietet eine wichtige Gelegenheit zum Meinungsaustausch zwischen europäischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern, der Europäischen Kommission und den Staats- und Regierungschefs sowie den Arbeitsministern der Mitgliedstaaten, die derzeit, als nächstes und übernächstes den Ratsvorsitz führen.

Zu den europäischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern gehören: der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB); die Vereinigung der Industrie- und Arbeitgeberverbände in Europa (BUSINESSEUROPE); der Europäische Zentralverband der öffentlichen Wirtschaft (CEEP); und die Europäische Union des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe (UEAPME).

Weitere Informationen

Website von Kommissionspräsident Barroso

Präsident Barroso auf Twitter

László Andors Website

László Andor auf Twitter

Abonnieren Sie den kostenlosen E-Mail-Newsletter der Europäischen Kommission zu den Themen Beschäftigung, Soziales und Inklusion: http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=371&langId=de

Sozialer Dialog auf europäischer Ebene

Kontakt :

Pia Ahrenkilde Hansen (+32 2 295 30 70)

Mark Gray (+32 2 298 86 44)

Leonor Ribeiro Da Silva (+32 2 298 81 55)

Natasja Bohez Rubiano (+32 2 296 64 70)

Jonathan Todd (+32 2 299 41 07)

Cécile Dubois (+32 2 295 18 83)

Für die Öffentlichkeit: Wenden Sie sich an Europe Direct – entweder telefonisch unter der Nummer 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E­Mail


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