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EU lässt Soforthilfe in Zentralafrikanische Republik fliegen

European Commission - IP/14/274   17/03/2014

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 17. März 2014

EU lässt Soforthilfe in Zentralafrikanische Republik fliegen

Die Europäische Kommission befördert zum dritten Mal dringend benötigte humanitäre Hilfe per Flugzeug direkt in die vom Konflikt betroffene Zentralafrikanische Republik. Die humanitäre Lage in dem Land ist nach wie vor dramatisch.

„Der humanitäre Bedarf ist immens –die gesamte Bevölkerung ist von der gegenwärtigen Krise betroffen. Mehr als 650 000 Menschen im gesamten Land wurden vertrieben, mehr als 232 000 allein in Bangui. Das Leben dieser Menschen hängt von unserer Hilfe ab – wir müssen unverzüglich dafür sorgen, dass sie Hilfe erhalten“, sagte Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion.

Heute startet ein Transportflugzeug von Ostende (Belgien) aus mit rund 100 Tonnen Hilfsgütern an Bord in die Zentralafrikanische Republik. Bei den eingeflogenen Hilfsgütern handelt es sich vor allem um Arzneimittel, therapeutische Zusatznahrung, Wasser, Hygieneartikel, Telekommunikationsgeräte sowie zwei Fahrzeuge zur Unterstützung der Hilfseinsätze vor Ort.

Zehn humanitäre Nichtregierungsorganisationen – Médecins du Monde (MDM), die spanische, französische und niederländische Sektion von Médecins sans frontières (MSF), Action Contre la Faim, das französische Rote Kreuz, Save the Children, Merlin, der norwegische Flüchtlingsrat, Première Urgence – aide Médicale internationale sowie das International Rescue Committee (IRC) – sind an den Lufttransporten beteiligt.

Im Dezember 2013, als sich die humanitäre Krise in der Zentralafrikanischen Republik drastisch verschärfte, richtete die Europäische Kommission eine Luftbrücke zwischen Kamerun und Bangui ein, um Hilfskräfte und Hilfsgüter in das Land zu bringen. Die dabei eingesetzten Flugzeuge von ECHO Flight, dem EU-Lufttransportdienst für Hilfseinsätze, verkehren täglich. Im vergangenen Dezember und im Januar 2014 organisierte die Kommission auch von Europa und Kenia aus Frachtflüge mit Hilfsgütern (insbesondere Arzneimitteln und Material für Notunterkünfte) in die Zentralafrikanische Republik.

Hintergrund

Die Zentralafrikanische Republik zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Seit Jahrzehnten schwelt ein bewaffneter Konflikt in dem Land. Durch die Zuspitzung der Gewalt im Dezember 2013 hat sich die Lage weiter verschlechtert – heute benötigt mehr als die Hälfte der 4,6 Millionen Einwohner des Landes dringend Hilfe.

Mit dem heutigen Lufttransport bekräftigt die Europäische Kommission ihr Engagement, das Land bei der Bewältigung seiner zunehmend akuten humanitären Lage zu unterstützen. Allein seit der Eskalation der Gewalt im Dezember 2013 stellte die Europäische Kommission 45 Mio. EUR für lebensrettende Maßnahmen in der Zentralafrikanischen Republik bereit. In den letzten fünf Jahren zählte sie zu den größten Gebern des Landes.

Die Europäische Kommission leistet Unterstützung in verschiedenen Bereichen, einschließlich Schutz, Zugang zu medizinischer Versorgung, Ernährung und Nährstoffversorgung, Wasser- und Sanitärversorgung, Logistik sowie Koordinierung der humanitären Maßnahmen. Darüber hinaus trägt sie den Bedürfnissen der unmittelbar von den Kampfhandlungen betroffenen Menschen Rechnung. Auch für die steigende Zahl der aus der Zentralafrikanischen Republik in die Nachbarländer geflohenen Menschen stellt die Kommission Unterstützung bereit.

Vor Ort wird die Situation von einem Team europäischer Experten für humanitäre Hilfe beobachtet, das eng mit Partnerorganisationen zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass die Hilfe die Bedürftigsten erreicht.

Weitere Informationen

Informationsblatt Zentralafrikanische Republik

http://ec.europa.eu/echo/files/aid/countries/factsheets/car_en.pdf

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Kontakt:

David Sharrock (+32 229-68909)

Irina Novakova (+32 229-57517)

Für die Öffentlichkeit: Europe Direct per Telefon unter 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E-mail


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