Chemin de navigation

Left navigation

Additional tools

Autres langues disponibles: FR EN

Europäische Kommission

PRESSEMITTEILUNG

Brüssel, den 12. März 2014

Einigung über Makrelenfang im Nordostatlantik

Die Europäische Kommission hat heute die für fünf Jahre geltende Vereinbarung über den Makrelenfang im Nordostatlantik begrüßt, die am 12. März in London zwischen der EU, den Färöern und Norwegen erzielt wurde.

In der Vereinbarung, der zu einem späteren Zeitpunkt noch ein weiterer Küstenstaat beitreten kann, wurden eine Reihe wichtiger Grundsätze festgelegt. Hierzu gehören die Verpflichtung zu nachhaltiger Fischerei, die Aufteilung zwischen den Vertragsparteien und die Verpflichtung, 2014 auf der Grundlage von ICES-Gutachten einen neuen langfristigen Bewirtschaftungsplan aufzustellen.

Die Kommissarin Maria Damanaki erklärte dazu: „Diese wegweisende Vereinbarung stellt einen Meilenstein in der internationalen Fischerei dar. Sie verdeutlicht den Einsatz der EU für eine nachhaltige Fischerei innerhalb wie außerhalb ihrer Gewässer. Die Gespräche waren lang und intensiv, doch aufgrund der potenziellen Gefährdung der Bestände stand sehr viel auf dem Spiel. Durch diese Einigung wird die langfristige Nachhaltigkeit dieses wertvollen Bestands nun gesichert. Für Island steht die Tür noch offen, sich den anderen Vertragsparteien in naher Zukunft anzuschließen.“

Das bis 2018 geltende Abkommen wurde nach einer Reihe intensiver Sitzungen mit hochrangigen Vertretern der Europäischen Union und der anderen Beteiligten erzielt. Während der Gespräche standen für die EU stets die Rückkehr zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Makrelenbestands und eine gerechte Aufteilung auf alle Küstenanrainer im Mittelpunkt. Die Vereinbarung tritt nun in Kraft, nachdem es mehrere Jahre lang, genauer gesagt seit 2011, keine gemeinsame Bewirtschaftung dieses wichtigen Bestands durch die Küstenanrainer mehr gab.

Die Vertragsparteien haben eine spezielle Reserve für Küstenstaaten und die NEAFC (Kommission für die Fischerei im Nordostatlantik) vorgesehen, so dass weitere Parteien dem Abkommen beitreten können.

Kontakt:

Lone Mikkelsen (+32 229-60567)


Side Bar

Mon compte

Gérez vos recherches et notifications par email


Aidez-nous à améliorer ce site