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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 14. März 2014

Debatte über die Zukunft Europas: Bürgerdialog in Amsterdam mit Vizepräsidentin Viviane Reding

Welche Rolle sollte die EU im Kampf gegen die Wirtschaftskrise spielen? Welche Rechte haben wir als EU-Bürger und wie machen sich diese Rechte im Alltag bemerkbar? In welchem Europa wollen die Bürger künftig leben? Diese und andere Themen wird Kommissions-Vizepräsidentin Reding am 14. März in Amsterdam auf dem 49. Bürgerdialog mit rund 250 Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

„Angesichts der nahenden Europawahl im Mai ist der offene Meinungsaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern über das Europa von heute und morgen wichtiger denn je“, so Vizepräsidentin Reding, in der EU-Kommission zuständig für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft. „Als Gründungsmitglied im Herzen der EU und als Tor zu Europa für unsere Handelspartner sind die Niederlande fest in der EU verankert. Ich freue mich auf den Meinungsaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Niederlanden am kommenden Freitag und hoffe, dass sie auch künftig die Zukunft Europas aktiv mitgestalten werden.“

Auf der Veranstaltung können die Bürgerinnen und Bürger mit Vizepräsidentin Reding diskutieren, Fragen stellen und ihre Ansichten und Sorgen vorbringen. Moderiert wird die Debatte, an der auch der Bürgermeister der Stadt Amsterdam, Eberhard Van der Laan, teilnehmen wird, von Carolien de Gruyter, einer Journalistin des NRC Handelsblad.

Wer an dem Gespräch teilnehmen möchte, kann sich im Internet über www.europadialoog.nl/amsterdam anmelden.

Die Veranstaltung findet am 14. März ab 18h30 MEZ im Rode Hoed im Oosterhuiszaal, der aus dem Goldenen Zeitalter stammenden größten und ältesten noch erhaltenen „verborgenen Kirche“ der Niederlande in der Keizersgracht 102 statt. Bürger aus ganz Europa können die Debatte live im Webstream verfolgen und sich über Facebook oder Twitter (Hashtag #EUDeb8) beteiligen.

Journalisten wird vor der Veranstaltung auch eine Pressekonferenz angeboten. Die Akkreditierung erfolgt über die Pressestelle der Vertretung der Europäischen Kommission in den Niederlanden (siehe nachstehend unter „Weitere Informationen“).

Hintergrund

Worum geht es bei den Bürgerdialogen?

2013 gab die Europäische Kommission den Startschuss für das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger (siehe IP/13/2). Das ganze Jahr hindurch haben Mitglieder der Kommission überall in der EU Bürgerdialoge veranstaltet, um mit Bürgerinnen und Bürgern persönlich über ihre Erwartungen an die Zukunft zu diskutieren. Diese Dialoge werden auch im Jahr der Wahl zum Europäischen Parlament fortgesetzt.

Bislang wurden in der gesamten Europäischen Union 48 Bürgerdialoge abgehalten, wobei jedes Mal mindestens ein Mitglied der Kommission teilnahm. Insgesamt sind über 50 solcher Treffen geplant (siehe Anhang). Sie können im Internet verfolgt werden unter: http://ec.europa.eu/debate-future-europe/index_de.htm.

Im Vorfeld zu diesem Bürgerdialog mit Vizepräsidentin Reding hat die Vertretung der Europäischen Kommission in den Niederlanden an vielen, über das ganze Land verteilten Orten (u. a. in Rotterdam, Wageningen, Groningen, Enschede und Eindhoven) weitere Veranstaltungen organisiert, um so vielen Menschen wie möglich die Gelegenheit zu bieten, ihre Ansichten kundzutun.

Aus einer vor kurzem veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage geht hervor, dass sich die Niederländer im Durchschnitt (35%) weniger mit der Europäischen Union verbunden fühlen als die Europäer insgesamt (46 %). Mehr als die Hälfte (61 %) blicken der Zukunft der EU jedoch optimistisch entgegen, und 58 % fühlen sich als Europäer.

Warum führt die Kommission gerade jetzt diese Dialoge?

Europa steht am Scheideweg. Die kommenden Monate und Jahre werden für die künftige Entwicklung der Europäischen Union entscheidend sein. Über die künftige Richtung Europas gehen die zahlreich geäußerten Meinungen vielfach weit auseinander. Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar eine Stimme zu verleihen, ist deshalb ein großes Anliegen der Kommission. Das weitere Zusammenwachsen Europas sollte mit einer Stärkung der demokratischen Legitimation der Union einhergehen, und die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist daher wichtiger als je zuvor.

Was ist von den Bürgerdialogen zu erwarten?

Die Rückmeldungen der Bürger in den Dialogen werden der Kommission Orientierungshilfe bei der Planung der künftigen EU-Reform sein. Eines der wichtigsten Ziele der Dialoge ist es, die Wahlen zum Europäischen Parlament 2014 vorzubereiten.

Am 8. Mai 2013 hat die Europäische Kommission ihren zweiten Bericht über die Unionsbürgerschaft veröffentlicht. Er enthält zwölf neue, konkrete Maßnahmen zur Lösung noch immer bestehender Schwierigkeiten der Bürger (IP/13/410 und MEMO/13/409). Der Bericht ist die Reaktion der Kommission auf eine groß angelegte Online-Konsultation vom Mai 2012 (IP/12/461) sowie auf Fragen und Anregungen, die sich in Bürgerdialogen über die Rechte und die Zukunft der EU-Bürger ergeben haben.

Weitere Informationen

Akkreditierungswünsche von Journalisten: Cecilia Thorfinn (+31 6 835 33 216).

Weitere Informationen zum Bürgerdialog in Amsterdam: www.europadialoog.nl/amsterdam

Debatten mit Bürgern über die Zukunft Europas: http://ec.europa.eu/debate-future-europe/index_de.htm

Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger: http://europa.eu/citizens-2013/de/home

Website von Viviane Reding, Vizepräsidentin der EU-Kommission und EU-Justizkommissarin:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/reding/index_de.htm

Vizepräsidentin Reding auf Twitter: @VivianeRedingEU

Vertretung der Europäischen Kommission in den Niederlanden auf Facebook und Twitter:

Europäer haben das Wort: Ergebnisse der Konsultation zum Thema Rechte der Unionsbürger:

http://ec.europa.eu/justice/citizen/files/eu-citizen-brochure_de.pdf

Kontakt:

Mina Andreeva (+32 2 299 13 82)

Natasha Bertaud (+32 2 296 74 56)

Für die Öffentlichkeit: Europe Direct, telefonisch unter 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E­Mail

ANHANG

1. Die Debatte über die Zukunft Europas geht weiter …

Mitgliedstaat

Ort

Datum

Mitglied der Kommission

Weitere Vertreter der Europa- oder der nationalen Politik (einschl. Regional- und Kommunalpolitiker)

Spain

Cadiz

27/09/2012

Reding

Mayor Martinez Saiz

Austria

Graz

05/11/2012

Reding

Vice-Chancellor Spindelegger

Germany

Berlin

10/11/2012

Reding

MEP Roth-Behrendt

France

Paris

23/11/2012

Reding

Italy

Naples

30/11/2012

Andor

Mayor de Magistris

Ireland

Dublin

10/01/2013

Barroso, Reding

Prime Minister Kenny, Deputy Prime Minister Gilmore, Minister of State for European Affairs Creighton

Sweden

Gothenburg

18/02/2013

Malmström

Italy

Turin

21/02/2013

Malmström

Mayor Fassino

Portugal

Coimbra

22/02/2013

Reding

Italy

Rome

18/03/2013

Tajani

Mayor Alemanno

Greece

Thessaloniki

22/03/2013

Reding

Mayor Boutaris

Italy

Pisa

05/04/2013

Potočnik

Mayor Filippeschi

Belgium

Ghent

12/04/2013

De Gucht

Mayor Termont

Belgium

Eupen

23/04/2013

Hahn

MEP Grosch, Minister-President (German Community) Lambertz

Belgium

Brussels

04/05/2013

Reding

(former) Minister-President of the Brussels region Picqué

Germany

Dusseldorf

08/05/2013

Oettinger

MEP Klute

Slovenia

Ljubljana

09/05/2013

Potočnik

Poland

Warsaw

11/05/2013

Lewandowski

Czech Republic

Prague

13/05/2013

Füle

Minister of State for Small Business (Ireland) Perry, Chairman of the Czech Parliament’s EU Affairs Committee Bauer

Italy

Ventotene

27/05/2013

Tajani

Mayor Assenso

Italy

Milan

07/06/2013

Hedegaard

Mayor Pisapia

Luxembourg

Esch

30/06/2013

Reding

MEP Goerens, Minister for Labour Schmit, MP Braz, Minister of Public Works, Agriculture, Rural Affairs, Patrimony and Nature Policy (Wallonia) Lutgen

Poland

Warsaw

11/07/2013

Barroso, Reding

Prime Minister Tusk, MEP Thun, former Prime Minister Mazowiecki

Greece

Heraklion

12/07/2013

Damanaki

MEP Danellis, Governor Arnaoutakis

Germany

Heidelberg

16/07/2013

Reding

Minister-President (Baden-Wurttemberg) Kretschmann

Bulgaria

Sofia

23/07/2013

Reding

President Plevneliev

Belgium

Namur

13/09/2013

Reding

Minister-President Demotte

Estonia

Tallinn

14/09/2013

Kallas, Rehn

Italy

Trieste

16/09/2013

Reding

Minister of European Affairs Moavero Milanesi

Finland

Helsinki

24/09/2013

Reding

MEP Pietikäinen

Hungary

Györ

03/10/2013

Andor

State Secretary for European Affairs Győri, MEP Őry

Slovak Republic

Košice

05/10/2013

Šefčovic

Slovak Parliament President Paška

Sweden

Stockholm

15/10/2013

Reding

Minister for European Union Affairs Ohlsson, MEP Ludvigsson

Belgium

Liège

17/10/2013

Barroso

Deputy Prime Minister Reynders (Belgium), Minister for Economics (Wallonia) Marcourt

Latvia

Riga

18/10/2013

Piebalgs

Minister of Defence Pabriks

Malta

Valetta

07/11/2013

Borg

France

Marseille

14/11/2013

Reding

Minister of Justice Taubira

Cyprus

Limassol

28/11/2013

Vassiliou

Austria

Eisenstadt

29/11/2013

Hahn

Minister-President (Burgenland) Niessl

Belgium

Brussels

05/12/2013

Vassiliou

MEP Durant

Lithuania

Vilnius

13/12/2013

Reding

Online

Virtual dialogue

16/01/2014

Reding

Denmark

Copenhagen

06/02/2014

Hedegaard

UK

London

10/02/2014

Reding

Minister of State for Europe Lidington

Spain

Barcelona

23/02/2014

Reding

France

Paris

27/02/2014

Barnier

Minister Delegate for European Affairs Repentin

Croatia

Zagreb

03/03/2014

Mimica

Germany

Koblenz

10/03/2014

Oettinger

Minister-President (Rhineland-Palatinate) Dreyer, State Minister for Europe (Rhineland-Palatinate) Conrad

Netherlands

Amsterdam

14/03/2014

Reding

Mayor van der Laan

Romania

Bucharest

17/03/2014

Ciolos

EU

European Dialogue Brussels

27/03/2014

Barroso, Reding, Rehn, Potočnik, Vassiliou, De Gucht, Damanaki, Hahn, Hedegaard, Andor, Mimica

MEP Roth-Behrendt, MEP Goerens


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