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EU bewilligt 4 Millionen EUR als Hilfe für Flüchtlinge aus der Zentralafrikanischen Republik

Commission Européenne - IP/14/251   11/03/2014

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 11. März 2014

EU bewilligt 4 Millionen EUR als Hilfe für Flüchtlinge aus der Zentralafrikanischen Republik

Die Europäische Kommission stellt dringend benötigte Hilfe für rund hunderttausend Opfer der gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Zentralafrikanischen Republik bereit, die in den Tschad, die Demokratische Republik Kongo und nach Kamerun geflohen sind.

Die Hilfe wird aus den Mitteln in Höhe von 45 Mio. EUR finanziert, die die Kommission für die Zentralafrikanische Republik seit der Eskalation der Krise im Dezember 2013 bewilligt hat. Damit soll der grundlegende Hilfebedarf der bedürftigsten Gruppen gedeckt werden, wie etwa Unterkünfte, Nahrungsmittel- und Gesundheitsversorgung, Schutzmaßnahmen und Wasser- und Sanitärversorgung. Die Hälfte der Mittel wird im Tschad eingesetzt, das den größten Zustrom an Flüchtlingen verzeichnet.

Auch wenn die Zentralafrikaner den gewalttätigen Auseinandersetzungen in ihrem Land entkommen konnten, hat ihre Not in den Nachbarländern noch kein Ende gefunden. Derzeit haben sie nur geringe Chancen auf eine baldige Rückkehr und sind für ihr Überleben dringend auf unsere Hilfe angewiesen“, erklärte Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion. „Mit der bevorstehenden Regenzeit droht sich die humanitäre Lage deutlich zu verschärfen, wenn die internationale Gemeinschaft nicht größere Anstrengungen unternimmt, um diesen unschuldigen Menschen zu helfen. Es muss unbedingt dafür gesorgt werden, dass alle Zentralafrikaner, die ihre Heimat verlassen mussten, eine Chance auf eine sichere Rückkehr bekommen - insbesondere die zahlreichen Muslime, die in den letzten Monaten vor der religiös motivierten Gewalt fliehen mussten.“

Wegen der derzeitigen Krise in der Zentralafrikanischen Republik mussten bereits mehr als 188 000 Menschen in Nachbarländern Zuflucht suchen. Im Tschad sind mindestens 87 000 Flüchtlinge und Rückkehrer eingetroffen, in der Demokratischen Republik Kongo sind es 62 000 und in der Republik Kongo 12 000. All diese Flüchtlinge sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Hintergrund

Die Zentralafrikanische Republik zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Dort schwelt seit Jahrzehnten ein bewaffneter Konflikt. Durch die Zuspitzung der Gewalt im Dezember 2013 hat sich die Lage weiter verschlechtert - heute benötigt mehr als die Hälfte der 4,6 Millionen Einwohner des Landes dringend Hilfe. Innerhalb der Zentralafrikanischen Republik wurden mehr als 650 000 Menschen vertrieben, allein 230 000 in der Hauptstadt Bangui.

Die EU ist mit 76 Mio. EUR im Jahr 2013 der größte Geber von Soforthilfe für das Land. Die von der Europäischen Kommission geleistete humanitäre Hilfe wurde im vergangenen Jahr auf 39 Mio. EUR aufgestockt und damit verdreifacht. Die Kommission hat humanitäre Luftbrücken eingerichtet, um Hilfsgüter und Helfer in das Land zu bringen. Vor Ort wird die Situation von einem Team europäischer Experten für humanitäre Hilfe beobachtet, das eng mit Partnerorganisationen zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass die Hilfe die Bedürftigsten erreicht.

Weitere Informationen

Informationsblatt Zentralafrikanische Republik

http://ec.europa.eu/echo/files/aid/countries/factsheets/car_en.pdf

Aktivitäten der Europäischen Kommission in den Bereichen humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Kontakt:

David Sharrock (+32 229-68909)

Irina Novakova (+32 229-57517)

Für die allgemeine Öffentlichkeit: Europe Direct per Telefon 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E-Mail


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