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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 7. Februar 2014

EU-Kommissar Piebalgs besucht drei westafrikanische Länder zur Erörterung der künftigen Entwicklungszusammenarbeit

Der für Entwicklung zuständige EU-Kommissar, Andris Piebalgs, reist am Montag nach Mauretanien, Senegal und Cabo Verde, wo er auf hoher politischer Ebene das anhaltende Engagement der EU für die Unterstützung der Region hervorheben und die künftige Finanzhilfe für die drei Länder bekräftigen wird.

Es handelt sich um den ersten Besuch des Kommissars in Senegal und Cabo Verde sowie um den ersten hochrangigen Besuch in Mauretanien seit 2008. Der Kommissar wird mit Staats- und Regierungschefs sowie mit Ministern und Vertretern der Zivilgesellschaft der drei Länder zusammentreffen und die künftigen Prioritäten und derzeitigen Bereiche der Zusammenarbeit erörtern, vor allem mit Blick auf die Umsetzung des EU-Konzepts „Agenda für den Wandel“ sowie auf regionale Fragen von gemeinsamem Interesse und hinsichtlich der Zeit nach 2015 (wenn die derzeitigen Millenniumsentwicklungsziele auslaufen).

Im Vorfeld seines Besuchs erklärte Entwicklungskommissar Piebalgs: „Ich freue mich zu sehen, wie die Agenda für den Wandel zur Förderung eines inklusiven und nachhaltigen Wachstums in der Region beiträgt, insbesondere durch die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und Energieversorgung“.

Bei meinem Besuch werde ich nach neuen Wegen suchen, wie die EU und Afrika im Energiewesen, im Privatsektor und im Infrastrukturbereich zusammenarbeiten können. So sind wir entschlossen, innovative Arbeitsweisen zu entwickeln, die den Menschen durch die Förderung von Wachstum, Arbeitsplätzen und Investitionen zugutekommen“, fügte er hinzu.

Folgende wichtige Themen sollen in den einzelnen Ländern erörtert werden:

In Mauretanien wird es um die künftige Zusammenarbeit in den Bereichen Ernährungssicherheit, Rechtsstaatlichkeit und Gesundheit gehen. Dabei wird der Kommissar auch die Schlüsselrolle hervorheben, die das Land für die Sicherheit in der Sahelzone spielt.

Im Senegal stehen die Entwicklungsprioritäten des Landes auf der Tagesordnung, insbesondere die Bereiche Landwirtschaft und Ernährungssicherheit, Abwasserentsorgung und Energie. Der Kommissar wird die positive Rolle der Republik Senegal bei der regionalen Wirtschaftsintegration und der Verbesserung der Stabilität in der Region hervorheben.

In Cabo Verde wird Kommissar Piebalgs ein Projekt für erneuerbare Energie – einen der größten Windparks in Afrika – besichtigen und ein Programm für verstärkte Zusammenarbeit mit dem Land einleiten.

Der Kommissar kündigte kürzlich (vorbehaltlich der Bestätigung durch die EU-Mitgliedstaaten) die Bereitstellung von 6,4 Mrd. EUR für 16 Länder in der Region Westafrika1 für den Zeitraum 2014-2020 an. Mit diesen Mitteln sollen Investitionen zur Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen für 300 Millionen Menschen in Westafrika gefördert werden.

Hintergrund

Der hochrangige Besuch bietet dem Kommissar eine wichtige Gelegenheit zu einer Zusammenkunft mit den afrikanischen Staats- und Regierungschefs im Vorfeld des 4. Gipfeltreffens EU-Afrika am 2.-3. April 2014 in Brüssel. Mauretanien hat den Vorsitz der Afrikanischen Union im Jahr 2014 inne und wird den Ko-Vorsitz bei den Veranstaltungen des EU-Afrika-Gipfels führen. Auch der mauretanische Präsident Mohamed Ould Abdel Aziz zählt zu den zehn Mitgliedern des hochrangigen Ausschusses für die Zeit nach 2015.

Der Brüsseler Gipfel, der nach den Gipfeltreffen in Kairo, Lissabon und Tripolis stattfindet, wird unter dem Motto „Investitionen in die Menschen, in Wohlstand und Frieden“ stehen. Er dürfte eine weitere wichtige Etappe in der Partnerschaft zwischen der EU und Afrika in diesen drei Bereichen darstellen.

Die Region Westafrika1 umfasst Benin, Burkina Faso, Cabo Verde, Côte d’Ivoire, Ghana, Guinea, Gambia, Guinea-Bissau, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Togo und Mauretanien.

Weitere Informationen

IP/13/1002: Die EU bekräftigt ihre Unterstützung für die Entwicklung und Integration der Region Westafrika (vorherige Pressemitteilung über die Finanzhilfe für Westafrika)

Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit EuropeAid:

http://ec.europa.eu/europeaid/index_en.htm

Website des EU-Kommissars für Entwicklung Andris Piebalgs:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/piebalgs/index_en.htm

Kontakt:

Alexandre Polack (+32 229-90677)

Maria Sanchez Aponte (+32 229-81035)


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