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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 24. Oktober 2014

Umwelt: 12 Städte bewerben sich um den Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ 2017

Die Einreichungsfrist für Bewerbungen um den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2017“ ist abgelaufen. Beworben haben sich folgende Städte:

  • Bursa (Türkei)

  • Cascais (Portugal)

  • Cork (Irland)

  • Essen (Deutschland)

  • 's-Hertogenbosch (Niederlande)

  • Istanbul (Türkei)

  • Lahti (Finnland)

  • Lissabon (Portugal)

  • Nijmegen (Niederlande)

  • Pécs (Ungarn)

  • Porto (Portugal)

  • Umeå (Schweden)

Dazu EU-Umweltkommissar Janez Potočnik: „Der Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ ist eine Auszeichnung für Städte, die ihre Umwelt wertschätzen. Dieser Wettbewerb findet bereits im achten Jahr statt und es ist erfreulich zu sehen, dass zahlreiche große europäische Städte sich – sogar wiederholt – um den Titel bewerben. Die bisherigen Gewinner haben inspirierende Beispiele dafür geliefert, wie Städte sich verändern können. Ich wünsche allen Bewerberstädten für 2017 viel Glück.“

Die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas“ wird an Städte verliehen, die Vorreiter für umweltverträgliches Leben in der Stadt sind. Diese Städte gehen mit gutem Beispiel voran, indem sie höhere Standards im Bereich der nachhaltigen städtischen Entwicklung festlegen, den Bürgerinnen und Bürgern zuhören und die Vorreiterrolle bei innovativen Lösungen für Umweltprobleme übernehmen.

Ein internationales Expertengremium nimmt eine detaillierte technische Bewertung der einzelnen Bewerbungen anhand folgender zwölf Indikatoren vor: Luftqualität, Klimawandel (Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel), Ökoinnovation und nachhaltige Beschäftigung, Energieeffizienz, städtische Grünflächen mit nachhaltiger Landnutzung, integriertes Umweltmanagement, Nahverkehr, Natur und biologische Vielfalt, Lärmschutz, Abfallerzeugung und -bewirtschaftung, Abwasserbehandlung und Wasserwirtschaft. Nach der technischen Bewertung kommen einige Städte in die engere Wahl für den Titel 2017.

Im Juni 2015 dürfen diese Finalisten sich einer internationalen Jury vorstellen. Die Jury wird bewerten, inwieweit sie sich für die kontinuierliche Verbesserung ihrer Umweltleistung einsetzen, wie ehrgeizig ihre künftigen Ziele sind, wie sie mit den Bürgerinnen und Bürgern kommunizieren und in welchem Umfang sie eine Vorbildfunktion übernehmen und bewährte Praktiken in anderen europäischen Städten fördern könnten. Die Siegerstadt wird nicht nur eine Inspirationsquelle für andere Städte bilden, sondern auch ihr Ansehen und ihre Attraktivität für Besucher, Arbeitnehmer und Bewohner aller Altersgruppen erhöhen.

Der Gewinner wird bei der Preisverleihung im Juni 2015 in Bristol (Vereinigtes Königreich), der „Grünen Hauptstadt Europas 2015“, bekanntgegeben.

Hintergrund

Die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas" entstand aus einer Initiative mehrerer Städte mit einer Vision für die Umwelt. Das Konzept wurde ursprünglich im Rahmen einer Tagung in Tallinn (Estland) vorgestellt, die am 15. Mai 2006 auf Initiative von Herrn Jüri Ratas, dem ehemaligen Bürgermeister von Tallinn, veranstaltet wurde. Dabei unterzeichneten 15 europäische Städte sowie die Vereinigung estnischer Städte eine gemeinsame Vereinbarung zur Verleihung eines solchen Titels.

Seit der Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ 2010 erstmals vergeben wurde, wurden sieben Städte ausgezeichnet. Stockholm (Schweden) gewann den ersten Titel, gefolgt von Hamburg (Deutschland) 2011, Vitoria-Gasteiz (Spanien) 2012 und Nantes (Frankreich) 2013. Aktueller Titelträger ist Kopenhagen (Dänemark). 2015 geht der Titel an Bristol (Vereinigtes Königreich), das ihn 2016 an Ljubljana (Slowenien) weiterreicht.

Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, des Ausschusses der Regionen, der Europäischen Umweltagentur, des ICLEI (Internationaler Rat für lokale Umweltinitiativen), des Sekretariats des Bürgermeisterkonvents und des Europäischen Umweltbüros.

Europa ist heutzutage weitgehend städtisch geprägt, mehr als zwei Drittel aller europäischen Bürgerinnen und Bürger leben in Städten. Viele Umweltprobleme unserer Gesellschaft haben zwar ihren Ursprung in städtischen Gebieten, doch von dort kommen auch das Engagement und die Innovationskraft zur Lösung dieser Probleme.

Weitere Informationen:

Website: www.europeangreencapital.eu

Facebook: www.facebook.com/EuropeanGreenCapitalAward

Twitter: @EU_GreenCapital

LinkedIn: European Green Capital Award

Kontakt für die Medien:

Joe Hennon (+32 229-53593)

Andreja Skerl (+32 229-51445)

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct telefonisch unter 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E-Mail


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