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Europäischer Sozialfonds: Konferenz soll zur wirksameren und effizienteren Durchführung im Zeitraum 2014-2020 beitragen

European Commission - IP/14/115   05/02/2014

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 5. Februar 2014

Europäischer Sozialfonds: Konferenz soll zur wirksameren und effizienteren Durchführung im Zeitraum 2014-2020 beitragen

Um die wirksame und effektive Nutzung der mehr als 70 Mrd. EUR (mehr als 80 Mrd. EUR in jeweiligen Preisen), die den Mitgliedstaaten im Zeitraum 2004-2020 aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung stehen, zu gewährleisten, haben die Europäische Kommission und die griechische EU-Ratspräsidentschaft politische Entscheidungsträger und wichtige ESF-Akteure nach Brüssel zu einer Konferenz am 6./7. Februar eingeladen. Im Fokus der Konferenz stehen die Frage, welche Maßnahmen der ESF im Rahmen der neuen Investitionsschwerpunkte unterstützen könnte und sollte, sowie neue Möglichkeiten der Nutzung des ESF. László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, und der griechische Arbeitsminister Giannis Vroutsis werden die Konferenz eröffnen.

In die Qualifikation der Menschen zu investieren und ihre Chancen zu verbessern, ist von ganz entscheidender Bedeutung, wenn wir nachhaltiges und inklusives Wachstum erreichen wollen. Vor dem derzeitigen Hintergrund zahlreicher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen arbeitet die Kommission eng mit den Mitgliedstaaten zusammen, um eine möglichst effiziente Nutzung der ESF-Mittel für den Zeitraum 2014-2020 zu gewährleisten, wobei wir alle Möglichkeiten nutzen müssen, die die neuen Verordnungen bieten“, sagte Kommissar László Andor.

Im Fokus der Konferenz stehen die neuen Politikbereiche und Instrumente des ESF. In diesem Zusammenhang hilft die Kommission den Mitgliedstaaten, die Inanspruchnahme des ESF zu vereinfachen, um so mehr Gewicht auf die Ergebnisse zu legen und den Zugang zu Finanzmitteln, insbesondere für kleinere Begünstigte, zu erleichtern.

Die Konferenzteilnehmer werden darüber diskutieren, wie der ESF am besten zur Umsetzung der Prioritäten beitragen kann, die in den länderspezifischen Empfehlungen und den Positionspapieren der Kommissionsdienststellen genannt werden, so dass die Mitgliedstaaten die Europa-2020-Ziele für Beschäftigung und Armutsbekämpfung besser erreichen können.

Der kürzlich angenommene europäische Verhaltenskodex zum Partnerschaftsprinzip (IP/14/5) wird ebenfalls Gegenstand der Gespräche sein. Der Kodex ist eine wichtige Neuerung im Zeitraum 2014-2020, der zur Optimierung der Wirksamkeit des ESF beitragen wird, indem er die Rolle von Partnern wie regionalen, lokalen, städtischen oder sonstigen Behörden, Gewerkschaften, Arbeitgebern und Nichtregierungsorganisationen bei der Planung, Durchführung, Begleitung und Auswertung von Projekten stärkt.

Im Zusammenhang mit der Konferenz hat die Kommission zwei neue ESF-Themenpapiere zur Förderung des inklusiven Wachstums und zur Förderung von Good Governance veröffentlicht.

Angesichts des engen Zusammenhangs mit dem ESF geht es bei der Konferenz auch um den Start des neuen EU-Programms für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI), das drei bestehende Finanzierungsinstrumente zusammenführt und deren Nutzungsbereich erweitert: das Programm für Beschäftigung und soziale Solidarität (Progress), das Europäische Netz der öffentlichen Arbeitsverwaltungen EURES und das Europäische Mikrofinanzierungsinstrument und das soziale Unternehmertum. EaSI wurde im Dezember vom EU Ministerrat angenommen (IP/13/1212) und ist für den Zeitraum 2014-2020 mit 920 Mio. EUR dotiert.

Da die Zahl der Teilnehmer begrenzt ist, werden die Vollsitzungen am Vormittag des 6. und 7. Februar über die ESF-Website als Webstream zu verfolgen sein.

Während der Vollsitzungen können über Twitter (#EUfunds) Fragen gestellt werden.

Hintergrund

Die Investition in Humankapital ist der Kernzweck des ESF, da dieses Kapital eine der wichtigsten Triebkräfte für Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltiges Wachstum und Aufschwung darstellt. Der ESF ist Europas wichtigstes Instrument für die Unterstützung der Menschen bei der Suche nach besseren Arbeitsplätzen und dem Erwerb von Qualifikationen sowie für die Integration von Benachteiligten in die Gesellschaft. Im Zeitraum 2014-2020 wird dem ESF erstmals in der Geschichte der EU-Kohäsionspolitik eine Mindestausstattung von wenigstens 23,1 % der Kohäsionsmittel zugewiesen- siehe MEMO/14/84.

Weitere Informationen

Besuchen Sie die ESF-Website und verfolgen Sie die Vollsitzungen der Konferenz über Webstream: http://ec.europa.eu/esf/home.jsp?langId=de

Richten Sie Ihre Fragen für die Podiumsdiskussionen an

#EUfunds http://twitter.com/

Abonnieren Sie den kostenlosen E-Mail-Newsletter der Europäischen Kommission zu den Themen Beschäftigung, Soziales und Integration:
http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=371&langId=de

László Andors Website: http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/andor/index_de.htm

László Andor auf Twitter: http://twitter.com/LaszloAndorEU

Kontakt:

Jonathan Todd (+32 229-94107)

Cécile Dubois (+32 229-51883)

Für die Öffentlichkeit: Europe Direct per Telefon 00 800 6 7 8 9 10 11 oder via E-Mail


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