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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 10. Oktober 2014

Deutlich erweiterte „EU Code Week“

11. – 17. Oktober 2014

@CodeWeekEU ¦ #CodeEU ¦ Facebook

Die Programmier-Botschafter Ihres Landes

Veranstaltungen in Ihrer Nähe: Übersicht über die Veranstaltungen in Europa

Die „EU Code Week 2014“ startet am 11. Oktober: Auf über 1500 Veranstaltungen in der gesamten EU sowie in weiteren Ländern von Norwegen bis zur Türkei wird die digitale Welt zur Realität.

Das Programmieren steht im Brennpunkt, seitdem sieben europäische Bildungsminister das Programmieren als Pflichtfach in ihre Lehrpläne aufgenommen haben und weitere fünf Länder das Fach fakultativ an Schulen anbieten.

Das kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn Berichte zeigen, dass in Europa bald eine Million IT-Fachleute fehlen könnten.

Außerdem fällt am 14. Oktober der Startschuss für eine große, von der Branche angebotene Internetplattform für die Vermittlung von Programmierkenntnissen, die damit die Vorstellungen der Großen Koalition für digitale Arbeitsplätze Wirklichkeit werden lässt.

Darüber hinaus gibt es ein neues Tool-Kit für Kinder, Erwachsene, Eltern, Lehrer und Unternehmen, das Ideen liefert, wie man sich beteiligen kann.

Code-Week-Veranstalter, Alja Isakovic, einer der 90 Programmier-Botschafter, hierzu: „Der Enthusiasmus, den diese Initiative in allen Ecken Europas auslöst, ist umwerfend! Programmieren macht Spaß und ist ein kreatives Instrument, das enorme Karrieremöglichkeiten eröffnet – auch für Menschen, die nicht als Vollzeit-Programmierer tätig sein wollen. Von der „EU Code Week“ soll eine Initialzündung ausgehen, damit mehr Menschen das ganze Jahr hindurch aus jeder Woche eine „Code Week“ machen und Probleme besser lösen können.“

Neelie Kroes (@NeelieKroesEU), die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, erklärte hierzu: Das Programmieren ist die neue Grundkompetenz – für Mädchen ebenso wie für Jungen. Das ist keine langweilige Informatikstunde, sondern eine Möglichkeit, Themen jeglicher Art interessanter zu gestalten. Besuchen Sie also eine Veranstaltung in Ihrer Nähe und erweitern Sie Ihr Wissen über die digitale Welt.“

Die für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou (@VassiliouEU) meinte: „Ich freue mich sehr, dass das Programmieren immer mehr Eingang in die nationalen Lehrpläne in der EU findet. Wir müssen diese Dynamik in Schwung halten. Wie wir bereits im Zusammenhang mit dem Start der Initiative für den freien Zugang zu Bildungsressourcen festgestellt hatten, müssen wir dafür sorgen, dass auch die Lehrkräfte genug Unterstützung erhalten.“

Was sind das für Veranstaltungen?

Die Veranstaltungen richten sich an unterschiedlichste Gruppen: an Anfänger und Fortgeschrittene, im Grunde an alle – von Arbeitssuchenden, die sich neue Fähigkeiten aneignen möchten, bis zu Roboter-Fans und computerversessenen Mädchen.

Schulkinder werden erstmals das Programmieren erlernen und Unternehmen bieten an ihren Standorten unentgeltliche Kurse an.

Programmieren geht Mädchen wie Jungen gleichermaßen etwas an - innerhalb und außerhalb der Schule. Es gilt, Tabus im Zusammenhang mit der Informatik und IT zu brechen, vor allem bei der Einbeziehung von Eltern und Lehrern.

Warum sollten Kinder und andere das Programmieren lernen?

Das Know-how des Programmierens hilft uns, unsere hypervernetzte Welt besser zu verstehen und uns eine Vorstellung davon zu machen, welche Vorgänge im Hintergrund ablaufen. Das Programmieren ist ein Beispiel für die digitalen Fähigkeiten, die junge Menschen benötigen, um kreative und mündige Bürger zu werden und um sich auf die Arbeitsplätze der Zukunft vorzubereiten.

Welche Länder haben das Programmieren in ihre Lehrpläne aufgenommen?

Mehrere Mitgliedstaaten haben bereits damit begonnen, das Programmieren in ihre nationalen Lehrpläne aufzunehmen:

Ein Pflichtfach ist es in Bulgarien, Zypern, der Tschechischen Republik, Griechenland, Polen, Portugal und im Vereinigten Königreich.

Ein Wahlfach ist es in Dänemark, Estland, Irland, Italien und in Litauen.

Hintergrund

Die „EU Code Week“ geht auf eine Initiative von Neelie Kroes' „Young Advisers“ zurück. Angeschlossen haben sich Programmier- und Bildungsbewegungen, wie beispielsweise CoderDojo und RailsGirls. Unterstützt wird die Initiative auch von großen Technologie- und IT-Unternehmen, wie Facebook, Microsoft, Rovio, Google, SAP, Oracle und Liberty Global, sowie vom European Schoolnet und der Großen Koalition für digitale Arbeitsplätze.

Nützliche Links

Veranstaltungen in Ihrer Nähe

Ansprechpartner in Ihrem Land – Lokale Botschafter für die EU Code Week

Blog zur EU Code Week

Initiative für den freien Zugang zu Bildungsressourcen

Videos:

Coding and Digital learning

Programmieren macht Spaß mit den „Young Advisors“

Learn how to code with EU Code Week

Programmierfertigkeiten für dich und für Europa mit Vizepräsidentin Neelie Kroes

Kontakt für die Medien:

E-Mail: comm-kroes@ec.europa.eu Tel.: +32 229-57361 Twitter: @RyanHeathEU

Für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E–Mail


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