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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 23. September 2014

Das Römische Reich mit digitaler Technologie entdecken

Möchten Sie unter der Führung eines alten Kaufmanns und seines Neffen die geheimen Schätze des Römischen Reiches entdecken? Neue Technologien machen diese unglaubliche Reise möglich. Heute wird in vier verschiedenen Städten – in Rom (Italien), Amsterdam (Niederlande), Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) und Alexandria (Ägypten) – eine spannende neue Ausstellung eröffnet: ‚Keys to Rome‘ (#K2R) wird von einem von der EU geförderten Netz von Archäologen, Architekten, Informatikern und Kommunikationsfachleuten organisiert.

„Alle für diese Ausstellung entwickelten Technologien sind das Ergebnis einer vierjährigen Zusammenarbeit. ‚Keys to Rome‘ zeigt, welche Anstrengungen wir unternommen haben“, sagt Sofia Pescarin, Wissenschaftlerin im italienischen Nationalen Forschungsrat (CNR) und Koordinatorin von V-MUST.NET (@V_MUST), dem Transnationalen Netz für virtuelle Museen. „Die Ausstellung gleichzeitig in vier Städten zu organisieren, war eine große Herausforderung. Dies ist eine Premiere. 2014 ist gerade der richtige Zeitpunkt, denn seit dem Tod des Gründers des Römischen Reiches, Augustus, sind genau 2000 Jahre vergangen.“

Bei den vier beteiligten Museen handelt es sich um das Museum der Römischen Kaiserforen (Imperial Fora Museum) (Rom), das Rathaus von Sarajevo, das Allard Pierson Museum (Amsterdam) und die Bibliotheca Alexandrina (Alexandria). Deren römische Sammlungen lassen sich auf digitalem Wege mittels Computeranimationen, natürlichen Interaktionsinstallationen, Multimedia und mobilen Apps entdecken.

Neue digitale Tools zur Entdeckung der Geschichte

Reiseführer sind zwei Erzähler, Gaius und Markus, ein alter Kaufmann und sein Neffe, im 6. Jahrhundert nach Christus, nach dem Untergang des Römischen Reiches. Die Besucher entdecken die Geheimnisse der Familie durch Gegenstände, die ihren Vorfahren gehörten, und können „Keys to Rome“ verwenden, um die Geschichten hinter den Gegenständen zu entschlüsseln. „Sie müssen diese Gegenstände im Museum anhand einer App namens Matrix finden, die die Gegenstände in vier Museen in einer Art Schatzsuche miteinander verbindet“, erklärt Sofia.

In Rom gibt ein Stadtplan den Besuchern das Gefühl, die Stadt heute und vor 2000 Jahren zu Fuß zu erkunden. Herzstück des Rundgangs sind Technologien der erweiterten Realität und Hologramme.

Die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission @NeelieKroesEU, sagte: „Bei neuen Technologien geht es nicht nur darum, unser Erbe zu erhalten und zu teilen, sondern darum, die Kultur allen zugänglich zu machen. Dies haben die vier Museen verstanden, und sie machen das Beste aus der digitalen Innovation.“

Hier können Sie mehr lesen über das Projekt V-MUST.NET (auch auf Französisch, Deutsch, Italienisch, Polnisch und Spanisch).

Bilder und Berichte über die Eröffnungsveranstaltungen sind in Kürze von folgender Website abrufbar: http://www.keys2rome.eu/eng/download.html

Hintergrund

In das V-MUST.NET werden aus dem Siebten Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung #FP7 (2007-2013) EU-Fördermittel in Höhe von 4,45 Mio. EUR investiert. Das neue EU-Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 #H2020 verspricht noch mehr technologische Innovationen mit einer Ausstattung von Fördermitteln in Höhe von 80 Mrd. EUR für die nächsten 7 Jahre (2014-2020).

Kontakt für die Presse:

E-Mail: comm-kroes@ec.europa.eu Tel: +32 229-57361, Twitter: @NeelieKroesEU

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct Tel. 00 800 6 7 8 9 10 11 oder per E-Mail


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