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Einigung über Europäischen Meeres- und Fischereifonds: Investition in eine nachhaltige Zukunft

European Commission - IP/13/991   23/10/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 23. Oktober 2013

Einigung über Europäischen Meeres- und Fischereifonds: Investition in eine nachhaltige Zukunft

Die Europäische Kommission begrüßt das Ergebnis der heutigen Abstimmung im Europäischen Parlament über den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) für den Zeitraum 2014 bis 2020. Mit dieser Abstimmung wurde eine entscheidende Hürde auf dem Weg zu einer politischen Einigung bis Jahresende genommen, so dass der Fonds ab Januar 2014 eingerichtet werden könnte.

Die Kommission nimmt erfreut zur Kenntnis, dass das Europäische Parlament staatliche Beihilfen für den Bau von Schiffen abgelehnt und die Höhe der öffentlichen Mittel, die die Mitgliedstaaten für ihre Flotten ausgeben dürfen, klar begrenzt hat.

Die EU-Kommissarin für maritime Angelegenheiten und Fischerei, Maria Damanaki, begrüßte das Ergebnis der Abstimmung: „Ich freue mich über das Gesamtergebnis der Abstimmung. Insbesondere begrüße ich die Entscheidung, dass keine Steuergelder für den Bau neuer Fischereifahrzeuge verwendet werden und dass die Höhe der Mittel, die die Mitgliedstaaten für Fischereiflotten ausgeben dürfen, begrenzt wurde. Somit können aus dem EMFF vorrangig Projekte finanziert werden, durch die eine nachhaltige Entwicklung der Fischwirtschaft und der Küstengemeinden gefördert wird. Ich freue mich auch über die Entscheidung des Parlaments, dass alle Interessenträger als Beitrag zu ihrer Mitarbeit in Beiräten Unterstützung erhalten können.

Aus dem EMFF wird auch die Umsetzung der kürzlich verabschiedeten Reform der GFP, insbesondere die Wiederauffüllung von Fischbeständen, die Verringerung der Auswirkungen der Fischerei auf die Meeresumwelt sowie die schrittweise Abschaffung der schädlichen Rückwurfpraktiken finanziert. Es wird verstärkt in Sektoren mit großem Wachstumspotenzial, wie die handwerkliche Fischerei und die Aquakultur, investiert, und Verbesserungen bei der Erhebung von Fischereidaten werden unterstützt, so dass Entscheidungen auf der Grundlage solider Daten getroffen werden können. Durch den Fonds wird auch die EU-Unterstützung für Fischereiüberwachungsprogramme der Mitgliedstaaten erhöht, um sicherzustellen, dass die Vorschriften für verantwortungsvolle und nachhaltige Fischerei respektiert und eingehalten werden.

Zudem werden durch nationale Quellen finanzierte Projekte aus dem EMFF kofinanziert, und jeder Mitgliedstaat erhält einen bestimmten Anteil der Gesamtmittel. Die Mitgliedstaaten arbeiten ein operationelles Programm aus, in dem detailliert ausgeführt ist, wofür sie das zugewiesene Geld verwenden wollen. Nachdem die Kommission zugestimmt hat, entscheiden die nationalen Behörden, welche Projekte sie unterstützen wollen.

Kontaktpersonen:

Oliver Drewes (+32 229-92421)

Lone Mikkelsen (+32 229-60567)


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