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Führende Internet-Unternehmer überreichen Manifest zum Erfolg von Unternehmensgründungen

European Commission - IP/13/989   23/10/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 23. Oktober 2013

Führende Internet-Unternehmer überreichen Manifest zum Erfolg von Unternehmensgründungen

Einige führende europäische Internet-Unternehmer, die eine Vorreiterrolle in der Unternehmensgründerszene spielen, überreichen heute den Staats- und Regierungschefs der EU ihr Manifest zu der Frage, wie sich Europa auf das digitale Zeitalter einstellen muss. Das Manifest gibt Entscheidungsträgern auf allen Ebenen und in jedem Land Anregungen, wie sie das Wachstums- und Innovationsklima verbessern können. Heute, am Vorabend des EU-Gipfels, der sich mit der Vollendung des digitalen Binnenmarkts und der digitalen Wirtschaft befassen wird, wird der „Startup Europe Leaders Club“ (siehe IP/13/262) dem Präsidenten des Europäischen Rats Herman Van Rompuy sein Manifest übergeben und mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte, anderen Staats- und Regierungschefs sowie Botschaftern am runden Tisch darüber diskutieren.

Das Startup Europe-Manifest, das von den neun Mitgliedern des „Startup Leaders Club“ verfasst wurde, wertet die Erfahrungen mehrerer Dutzend Europäer aus, die erfolgreiche Unternehmen erdacht, aufgebaut und weiterentwickelt haben. Es enthält 22 Empfehlungen, zur Vermittlung von Bildung und Kompetenzen ebenso wie zur Erschließung von Begabungen, zur Mobilisierung von Kapital, zum Datenschutz oder zur Vordenkerrolle. Nachfolgend einige Beispiele:

  1. Unternehmen und Mitgliedstaaten sollten Studenten ermutigen, schon vor Abschluss des Studiums ein Unternehmen zu gründen.

  2. Die Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission könnten durch Einführung eines europaweit gültigen Unternehmensgründer-Visums Europa zu der Region machen, in der talentierte Menschen mit guter Ausbildung am leichtesten ein Unternehmen gründen und einen Arbeitsplatz finden können.

  3. Unternehmen und öffentliche Verwaltungen in der EU sollten mehr bei kleineren Unternehmen einkaufen.

  4. Die Europäische Kommission wird aufgefordert, die Vorschrift zu streichen, wonach Datenlieferanten in jedem Land jeweils vor Ort Informationen speichern müssen.

  5. Die Mitgliedstaaten werden aufgefordert, für jedes Land in der EU einen Obersten Datenbeauftragten zu ernennen.

Nach Auffassung der Mitglieder des „Start-up Leaders Club“ würden durch die Umsetzung aller 22 Empfehlungen die besten Voraussetzungen geschaffen, damit europäische Unternehmen künftig erfolgreich sein können, wobei gleichzeitig das Wachstum in der EU günstig beeinflusst und gefördert würde.

Neelie Kroes, die für die digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, erklärte hierzu: „Ich finde, dies sind sehr gute Ideen. Wir müssen den Unternehmern Europas eine Stimme geben. Ich hoffe, dass sich alle europäischen Staats- und Regierungschefs diese Vorschläge zu Herzen nehmen, damit wir die Einstellungen zu Unternehmensgründungen, Unternehmern und einer weltweiten Führungsrolle ändern können."

Im März 2013 forderte Neelie Kroes den „Startup Leaders Club“ auf, ein Manifest für wirtschaftliches Wachstum zu erarbeiten. Dieses wurde der Vizepräsidentin Anfang September 2013 beim „Startup Europe Forum" in London förmlich überreicht (SPEECH/13/668). In den vergangenen sechs Wochen schlossen sich mehr als 5000 Personen, darunter Unternehmer, Blogger und Journalisten, denen die Unternehmensgründerszene wichtig ist, dem Manifest an.

Hintergrund

Der „Startup Europe Leaders Club“ ist eine unabhängige Gruppe von Unternehmensgründern im Technologiebereich, die europäischen Web-Unternehmern als Vorbild dienen und die der Kommission Hilfestellung zu der Frage geben wollen, wie die Rahmenbedingungen für Web-Unternehmer so verbessert werden können, dass diese Unternehmen in Europa gründen und in Europa bleiben.

Er hat folgende Mitglieder:

  1. Zaryn Denzel, (@Zaryn), Gründer von Tuenti, dem größten sozialen Netzwerk mit mobiler Multiplattform Spaniens;

  2. Daniel Ek (@eldsjal) und Martin Lorentzon (@MartinLorentzon) – Gründer des Online-Musik-Streaming-Dienstes Spotify;

  3. Kaj Hed (@RovioHQ) – Vorstandsvorsitzender von Rovio (Angry Birds);

  4. Lars Hinrichs (@LarsHinrichs) – Gründer und Geschäftsführer von HackFwd, einem Investitionsunternehmen im Bereich der Frühphasenförderung;

  5. Joanna Shields (@TechCityUK) Geschäftsführerin und Vorsitzende von Tech City Investment Organisation;

  6. Reshma Sohoni (@rsohoni) – Partner von SeedCamp, einem „Katalysator für die nächste Generation von Unternehmern in Europa;

  7. Boris Veldhuijzen van Zanten (@Boris) Unternehmer – Gründer von The Next Web;

  8. Niklas Zennström (@atomicoventures) – Mitbegründer von Skype, Kazaa, Joltid and Joost und Atomico.

Der „Startup Europe Leaders Club“ ist nur eine Komponente von Startup Europe, einer Initiative der Kommission zur Förderung der Informations- und Kommunikationstechnologien, zur Unterstützung von Web-Unternehmern, die in Europa ein Internetunternehmen gründen möchten, und zur Förderung des Erfolgs dieser Unternehmen in Europa.

Nützliche Links

Manifest von Startup Europe

Startup Europe Leaders Club

Startup Europe

@StartUpEU

Hashtags: #startupmanifesto, #startupeurope

Neelie Kroes

Neelie Kroes auf Twitter

Ansprechpartner:

E-Mail: comm-kroes@ec.europa.eu, Tel: +32 229-57361, Twitter: @RyanHeathEU

ANNEX: Manifest für Entrepreneurship und Innovation zur Wachstumsfoerderung in der EU

Empfehlung

Erklärung

Erklärung

Fähigkeiten und Ausbildung

  • Machen Sie Lehrer digital kompetent um die Herausforderung anzunehmen

Nicht mehr auf Computer oder Telekommunikation beschränkt, unterstreichen digitale Technologien heute jeden Aspekt unseres taeglichen Lebens, sowie z.B. in Geschichtsforschnung, der Kunsterziehung, Mathematik, Geographie und in vielen anderen Bereichen. Unsere Kinder werden, ganz anders als Ihre Lehrer, in eine digitale Welt hineingeboren. Wenn wir wollen, dass die nächste Generation digitale Technologien verwendet um eine bessere Welt zu schaffen, müssen wir sicher stellen, dass die Personen, die für Führung und Anweisung verantwortlich sind, in der Lage sind mit solchen digitalen Technologien selbstverstaendlich umzugehen.

Mitgliedstaaten

  • Lehren Sie unsere Kinder schon in jungem Alter die Prinzipien, Prozesse und die Leidenschaft für das Unternehmertum.

Wenn wir wollen, dass unsere junge Generation ihre eigenen Unternehmen starten, müssen wir ihnen beibringen, wie dies zu tun ist. Wir muessen sie begeistern und in ihnen die Leidenschaft (und den Stolz) wecken dies zu tun. Wir können nicht erwarten, dass jeder 12-Jährige seine eigene Firma gruended. Aber jeder 12-Jährige sollte wissen, was es heisst eine Idee zu haben, zu pruefen und etwas daraus zu machen, dass wie ein Produkt oder eine Dienstleistung angeboten werden kann. Die Werkzeuge und das Wissen sind da. Wir müssen vor Allem sicherstellen, dass die Leidenschaft vorhanden ist.

Mitgliedstaaten

  • Ermutigen Sie Studenten noch vor ihrem Abschluss ein Unternehmen zu gründen

In den USA gruenden viele Studenten ihr Unternehmen, bevor sie die Ausbildung beenden. - z. B. 20 Prozent der Schüler am Caltech, Stanford und in Berkeley. Dies bietet den Studierenden einen Einblick darin wie es ist, ein Unternehmen zu starten und zu betreiben noch während sie sich in einem strukturierten, unterstützenden Umfeld befinden, dass wie ein "Sicherheitsnetz" wirkt falls sie mit ihren Plänen scheitern.

Wenn die meisten Studenten die Uni verlassen geht ihre Bereitschaft, Risiken zu uebernehmen drastisch zurück, und damit die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein Unternehmen gruenden oder sich in einem Startup engagieren. Deshalb sollten Universitäten mehr Entrepreneurship-Kurse anbieten und Netze von Studentischen Entrepreneurship Centern / Inkubatoren einrichten ( wenn nötig durch Partnerschaften) die Unterstützung und Finanzierung, bei der Umsetzung von Ideen bieten.

Mitgliedstaaten

  • Fördern Sie große Unternehmen dabei Fortbildung für die breite Öffentlichkeit anzubieten

Die notwendigen Fähigkeiten auf dem heutigen Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein, sind sehr verschieden von denen, wie sie noch vor einem Jahrzehnt waren, doch die meisten Universitäten haben wenig getan, um ihren Lehrplan zu ändern oder Absolventen mit neuen Werkzeugen und Fähigkeiten auszustatten. Kurzfristig (12-24 Monate) solltend die EU-Länder ein 'digitales Zertifikat' bieten, dass den Absolventen helfen soll die grundlegenden digitalen Fähigkeiten zu erwerben, um sie als potenzielle Mitarbeiter wertvoller für Arbeitgeber zu machen. Mittelfristig (2-3 Jahre) sollten die EU-Länder sicherstellen , dass ihre Universitäten digitale Aspekte zu en meisten den Themen hinzuzufügen, die sie unterrichten. Stärkere Berücksichtigung und strukturierte Unterstützung sollte Studenten auch bei der Suche nach Erfahrung mit Teilzeitarbeit zur Verfügung gestellt werden, z.B. bei Sommer-Jobs und Praktika, um ihre akademischen Qualifikationen zu ergänzen. Dadurch kann wertvolle Erfahrungen am Arbeitsplatz vermittelt werden, die die Beschäftigungsfähigkeit verbessern..

Mitgliedstaaten

  • Fördern Sie große Unternehmen dabei Fortbildung für die breite Öffentlichkeit anzubieten

Während der Mangel an Kompetenzen im Bereich Informatik und Computer-Technologie im Fokus steht, sind andererseits Unternehmensgruendungen nicht allein auf Programmierer angewiesen. Es gibt auch einen bedeutenden Mangel an Führungs¬und Kommunikationsfähigkeiten in Unternehmen der EU. Um ein Unternehmen zu gruenden und zum Erfolg zu fuehren, benoetigen Unternehmer erfahrene Manager, Vertriebsprofis, HR-Manager und andere Fachleute, die ihnen helfen können, ihre Unternehmen zu skalieren. Große Konzerne sind allgemein gut auf die Bereitstellung dieser Fähigkeiten eingerichtet und sollten ermutigt werden, ihre Ausbildungsprogramme und Einrichtungen einer größeren Zahl von Menschen zur Verfuegung zu stellen. Diejenigen, die Nutzen aus einer solchen Ausbildung ziehen, sollten dann ermutigt werden in Startups zu arbeiten oder sogar selbst Startups zu gruenden (die die Unternehmen finanzieren koennten). Etablierte Unternehmen können viel effektiver helfen, als es die Regierung kann, weil sie die eine Anwendungsumgebung bieten.

Unternehmen

Der Zugang zu Talenten

  • Machen Sie Europa zu einem Ort, wo es für hochqualifizierte Talente einfach ist eine Firma zu gründen, und einen Job zu bekommen, und zwar durch Einfuerung von Pan-Europäischen Startup Visa.

Dieses Visum wird es einfacher für Nicht-EU- Unternehmer machen, ein Unternehmen in Europa zu starten und wird es Unternehmen aus der EU erleichtern Talente aus Nicht-EU-Staaten einzustellen.

Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission

  • Machen Sie es einfach für Unternehmen Talente außerhalb ihrer Heimatländer einzustellen

.Europa hat viel getan, um den Arbeitsmarkt transparenter zu machen. Jeder Europäer kann nun in einem anderen Europäischen Land arbeiten.Aber der Arbeitsmarkt bleibt komplex und teuer im Hinblick auf die Fähigkeit der Unternehmen Arbeitnehmer in einem anderen EU-Land zu beschäftigen. Diese Form der 'Fern' Beschäftigung, in denen ein Unternehmen Personen außerhalb ihres Heimatlandes beschaeftigt, wird zunehmen. Es muss einfacher werden Arbeitskraefte ohne die Einrichtung von lokalen Tochtergesellschaft einstellen zu koennen. 

Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission

  • Erleichtern Sie es den Unternehmen Mitarbeiter wieder zu entlassen.

Die oekonomischen Randbedingungen von Unternehmen ändern sich. Die Maerkte schwanken. Mitarbeiter haben nicht immer das erwartete Potenzial oder liefern, was von ihnen erwartet wird. Für Europäische Unternehmen, wird es immer wichtiger, um wirklich wettbewerbsfähig zu sein, Mitarbeiter entlassen zu koennen. Für viele Unternehmen auf der ganzen Welt, die die Gründung eines neuen Büros in der EU erwägen, zoegern wegen des Problems, unter Umstaenden mit einer fuer den Markterfolg ungeeigneten Belegschaft operieren zu muessen und diese nicht den Maerkten von morgen anpassen zu koennen.

Mitgliedstaaten

  • Gewinnen Sie die besten Köpfe zurück.

•Nahezu jedes Land in der EU musste in letzter Zeit hinnehmen, dass einige seiner faehigsten Koepfe das Land verlassen haben um in die USA zu gehen. Dieser 'Brain Drain' hat einen negativen Einfluss auf alle Aspekte unserer Volkswirtschaften, wodurch ein Vakuum in 'Thought Leadership', Spitzenforschung und grundlegender Wissenschaft entstanden

ist, um nur einige zu nennen. EU-Länder müssen gezielte Kampagnen starten, um durch Forschungsstipendien, logistische Unterstützung und öffentliche Anerkennung ihre besten Talente zurück zu gewinnen.

Mitgliedstaaten

Besserer Zugang zu Kapital, und niedrigere Barrieren für Erfolg

  • Erhöhen Sie private und institutionelle Investitionen in Startups.

Bieten Sie eine Reihe von Steuervergünstigungen für Investoren, die Aktien in neuen Hochrisiko-Unternehmen kaufen, wie sie durch das britische Enterprise Investment Scheme (EIS) und Seed Enterprise Investment Scheme (SEIS) eingeführt wurden. Im Moment, müssen viele europäische Startups nach Finanzierungen außerhalb des eigenen Landes (und oft auch außerhalb Europas) suchen. Wenn die Finanzierung erfolgreich war ist das Team in den meisten Fällen gezwungen in das Land zu gehen, wo die Mittel herkommen. Dies bedeutet kurzfristigen Talent-Drain und mittelfristigen Kapitalverlust.

Darüber hinaus sollten Maßnahmen ergriffen werden, um Unternehmer zu fördern, die Ihre Gewinne, die Sie mit erfolgreichen Unternehmen erzielt haben, in unternehmerische Erfolgsgeschichten von morgen zu investieren.

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Als Beispielhaft kann das israelische Modell gelten, dass es für diejenigen Angel-Investoren, die Kapitalerträge in anderen Unternehmen haben, ermöglicht, ihre Startup-Investitionen im ersten Jahr steuerlich als Verluste abschreiben zu koennen. Damit wird Investoren eine Umgehung der Reichensteuer ermoeglicht wenn Sie in kleine EU-Unternehmen investieren.

Unternehmen und die Mitgliedstaaten

  • Erleichtern Sie stark wachsenden Unternehmen den Zugang zu Kapital auf den freien Maerkten

Machen Sie diese Märkte als attraktive Quelle von Kapital für Unternehmen leichter zugänglich, ähnlich wie das Hochwachstumssegment der London Stock Exchange. In Anbetracht des Beitrags zur Wirtschaftskraft, empfehlen wir ausserdem die Schaffung eines vollwertigen Internet- und Mobile-Segments an den EU-Börsen. Damit kann der Anreiz für erfolgreiche europäische Unternehmen dieses Sektors verringert werden ein Exit an der US Boerse anzustreben. Ausserdem kann ein Schlaglicht auf die Rentabilität des Sektors geworfen werden, das helfen kann der Zurückhaltung der Anleger in Europa entgegenzuwirken.

Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission

  • Kaufen Sie mehr von kleineren Unternehmen.

Staatliche Subventionen sind eine Möglichkeit, um KMUs zu helfen zu wachsen. Die andere ist, dass Regierungen selbst mehr von diesen Unternehmen beschaffen. In der EU werden die überwiegende Mehrheit der Auftraege des öffentlichen Beschaffungswesens von großen, oft multinationalen Unternehmen ausgefuehrt.

Für viele Klein-Unternehmer, ist die Teilnahme an oeffentlichen Ausschreibungen nahezu unmoeglich. Das Navigieren im Beschaffungsprozess ist komplex und bestehende Lieferanten sind so unangefochten das viele SMEs entmutigt aufgeben. Wollen die EU-Regierungen die Motoren des Wachstums in ihren Ländern starten, müssen sie sich zur Verlagerung eines bestimmten Prozentsatzes ihrer Aufträge an kleinere Firmen verpflichten..

Unternehmen und die Mitgliedstaaten

  • Schaffen Sie die Institution eines EU- Unternehmens: einer neuen Art von Intereuropäischen Unternehmen.

Die Gründung eines Unternehmens stellt in jedem Land der EU vor spezielle eigene Probleme. Anforderungen, die einmal sinnvoll waren, vom Minimum an Geld das gefordert wird um ein Unternehmen zu starten, ueber Verhinderung des Zugangs zum Aktienmarkt, bis zu komplexen gesetzlichen Anforderungen auch für kleinste Geschäfte, behindern die Fähigkeit, neue Unternehmen aufzubauen. Wir empfehlen die Schaffung einer neuen Art von Unternehmen, die 'E-Corp' die Anforderungen in der EU vereinheitlicht und die in weniger als 24 Stunden gegruended werden kann. Dies würde nicht nur die Gruendungn neuer Unternehmen vereinfachen, sondern auch grenzüberschreitende Investitionen erleichtern.

Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission

  • Rechnen Sie Aktienoptionen steuerlich als Kapitalgewinne an, nicht als Einkommen.

Mitarbeiter Europaeischer Unternehmen, die Aktienoptionen erhalten, muessen fuer diese meist die normale Einkommensteuer bezahlen. Das reduziert die Attraktivität der Optionen als Mechanismus zur Förderung von Talenten und als Belohnung von Risikobereitschaft. Wir empfehlen, dass Aktienoptionen von Unternehmen in Europa als Kapitalgewinne, nicht als Einkommen besteuert werden

Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten

Politik fuer Datenschutz und Schutz der Privatsphäre

  • Überarbeiten und normalisieren Sie die Datenschutzgesetze.

Das Fehlen eines einheitlichen Datenschutzgesetzes in Europa errichtet unnötige Hindernisse für Unternehmen, die mit und ueber die Grenzen der Region hinweg aktiv werden wollen.

Dies ist zum Teil der Grund dafuer, dass nur 12 Prozent aller Internet-Transaktionen, die von europäischen Verbrauchern gemacht sind, transnational sind. Im Großen und Ganzen sind Europas Gesetze weit restriktiver als in den USA und setzen US-Unternehmen und die USA in der Regel in Vorteil, wo eigentlich faire Wettbewerbsbedingungen herrschen sollten.

Wir fordern deshalb die Verabschiedung eines neuen EU-Datenschutzrechts durch alle EU- Länder.

Europäische Kommission

  • Verzichten Sie auf die Forderung an Datenlieferanten zur Speicherung von Informationen in einem bestimmten Land.

In Anbetracht wachsender Informationsmengen und einer wachsenden Zahl von Systemen, die von lokalen Server-Anlagen in die Cloud verlagert werden, ist es ein veralteter Ansatz von Unternehmen, die in einem EU-Land arbeiten, zu fordern, ihre Daten auch auf Servern im selben Land zu halten. Dies erhöht Kosten, vergroessert Hindernisse des freien Warenverkehrs und reduziert die Belastbarkeit der Systeme.

Europäische Kommission

  • Stellen Sie Daten der oeffentlichen

Verwaltung der Öffentlichkeit zur Verfuegung. Die Ironie an der Situation der öffentlichen Daten in der EU ist, dass so wenige davon tatsächlich öffentlich sind. Von Transportdaten ueber Finanzdaten bis hin zu Informationen ueber oeffentliche Ausschreibungen kann verbesserter Zugang zu Regierungsdaten die Transparenz und das Vertrauen erhöhen, bei gleichzeitiger Foerderung bürgerschaftlichen Engagements sowie einer Verbesserung der Eigenverantwortlichkeit und Gleichstellung. Außerdem erleichtert der verbesserte Zugang zu öffentlichen Daten innovativen Unternehmen die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen. Dadurch kann die Abhängigkeit von der Regierung weiter reduziert werden und zugleich koennen neue Geschaeftsfelder entwickelt werden.

Mitgliedstaaten

  • Machen Sie Regierungen digital

Um in einer Zeit abnehmender Budgets und sinkender öffentlicher Unterstützung nicht an Bedeutung zu verlieren, müssen die oeffentlichen Verwaltungen beginnen 'digital zu denken' und Kosten zu senken bei gleichzeitiger Verbesserung der Dienstleistungen für die Bürger. Die Verwaltungen sollten eine gemeinsame Plattform-Technologie betreiben, die nach den gleichen, wenn nicht besseren Prinzipien, arbeiten als die anderen Plattformen, mit denen seine Bürger taeglich interagieren

Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten

Mentale und strategische Fuehrung

  • Förden Sei eine Aenderung Der Mentalität in Europa en Bezug auf die Definition von Erfolg

Wir feiern Prominente und Sportler, Musiker und Schauspieler. Unternehmer, die einen wirklichen Beitrag zur Lebensgrundlagen der Menschen leisten, müssen genauso gefeiert werden.. Wir muessen jeden fuer Innovation und unternehmerische Initiative begeistern, nicht nur Technikfreaks. Dies bedeutet: Unternehmertum als glaubwürdige berufliche Alternative und Karriere zu foerdern. Das bedeuitet auch Unternehmer, die erfolgreich neue Geschäftsideen verwirklichen, als Helden zu feiern. Darueberhinaus ist es wichtig die Werkzeuge und Prozesse zur Gründung neuer Unternehmen zu demokratisieren und sie jedem zur Verfuegung zu stellen , der den Mut und die Bereitschaft, hat zu starten..

Unternehmen, Regierungen und der Europäischen Kommission

  • Bestimmen Sie einen Chief Digital-Offizier (CDO) für jedes Land der EU.

Die Auswirkungen der Ernennung von Digitalen Champions in jedem Mitgliedstaat, die dabei helfen, die Vorteile einer integrativen digitalen Gesellschaft zu promoten, sind bereits spürbar. Aber wir muessen mehr tun. Fest etablierte Vollzeit-CDOs werden dazu beitragen, dass digitale Innovation Einfluss auf jede Branche ausuebt und verhelfen der Regierung zu mehr Transparenz gegnueber und mehr Zusammenarbeit mit den Beteiligten.

Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission

  • Erstellen Sie eine 'Best Practices'- Datenbank.

Richten Sie ein Datenbank ein, ueber die oeffentliche Verwaltungen auf die neuesten Verbesserungen zugreifen koennen, um sie moeglichst kurzfristig umzusetzen.

Europäische Kommission, die Mitgliedstaaten und Unternehmen

  • Bauen Sie ein Digitales Europa-Forum auf.

Bring en Sie führende Unternehmer, Politiker und politische Entscheidungsträger zusammen, um ein gemeinsames Verständnis der Aussagen des Manifests zu erreichen und um eine Reihe von Zielen des Manifests in Aktionen umzusetzen

Europäische Kommission, die Mitgliedstaaten und Unternehmen


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