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Fusionskontrolle: Kommission genehmigt Übernahme der Valeo-Sparte Comfort Access Mechanism durch japanischen Autoteilehersteller U-Shin

Commission Européenne - IP/13/97   06/02/2013

Autres langues disponibles: FR EN

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 6. Februar 2013

Fusionskontrolle: Kommission genehmigt Übernahme der Valeo-Sparte Comfort Access Mechanism durch japanischen Autoteilehersteller U-Shin

Die Europäische Kommission hat die vom japanischen Autoteilehersteller U-Shin geplante Übernahme des Geschäftsbereichs Comfort Access Mechanism (CAM) des französischen Automobilzulieferers Valeo SA nach der EU-Fusionskontrollverordnung freigegeben. CAM produziert und vertreibt Produkte wie Türschlösser und Lenkschlossverriegelungen, die den Fahrzeugzugang ermöglichen bzw. eine unberechtigte Nutzung von Fahrzeugen verhindern sollen. Nach Prüfung des Vorhabens ist die Kommission zu dem Ergebnis gelangt, dass die geplante Übernahme keinen Anlass zu Wettbewerbsbedenken gibt, da sie keine signifikanten Änderungen der Marktstruktur bewirkt.

Das weltweit tätige Unternehmen U-Shin konstruiert, entwickelt, produziert und verkauft Systeme und Steuerungen für die Automobilindustrie sowie Industriemaschinen und Haussicherungsanlagen. CAM ist eine Sparte des Automobilteileherstellers und ‑anbieters Valeo und Teil der Business Group „Comfort and Driving Assistance“.

Die Geschäftstätigkeiten der beiden Zusammenschlussparteien überschneiden sich im Verkauf und der Produktion verschiedener Fahrzeugteile. Die Kommission hat das geplante Rechtsgeschäft auf etwaige wettbewerbliche Auswirkungen in Verbindung mit der Produktion und dem Vertrieb von Zuziehhilfen, Türgriffen, Türschlössern, mechanischen und elektrischen Lenkradsperren sowie Schließgarnituren geprüft. Die Kommissionsuntersuchung hat bestätigt, dass das Vorhaben wettbewerbsrechtlich unbedenklich ist, da es auch nach dem Zusammenschluss genügend starke Wettbewerber geben wird und die Abnehmer des zusammengeschlossenen Unternehmens vor allem große hochtechnisierte Originalteilehersteller (OEM) sind, die ihren Einkauf im Zuge von Ausschreibungen vornehmen.

Die Kommission kam daher zu dem Schluss, dass das Vorhaben den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern würde.

Das Vorhaben wurde am 21. Dezember 2012 bei der Kommission angemeldet.

Fusionskontrollvorschriften und -verfahren

Die Kommission hat die Aufgabe, Fusionen und Übernahmen von Unternehmen zu prüfen, deren Umsatz bestimmte Schwellenwerte übersteigt (vgl. Artikel 1 der Fusionskontrollverordnung), und Zusammenschlüsse zu untersagen, die den wirksamen Wettbewerb im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern würden.

Der weitaus größte Teil der angemeldeten Zusammenschlüsse ist wettbewerbsrechtlich unbedenklich und wird nach einer Standardprüfung genehmigt. Nach der Anmeldung muss die Kommission in der Regel innerhalb von 25 Arbeitstagen entscheiden, ob sie den Zusammenschluss genehmigt (Phase I) oder ein eingehendes Prüfverfahren einleitet (Phase II).

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://ec.europa.eu/competition/elojade/isef/case_details.cfm?proc_code=2_M_6714

Kontakt:

Antoine Colombani (+32 229-74513)

Marisa Gonzalez Iglesias (+32 229-51925)


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