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Umweltpolitik: Wie können die Abfälle im Meer verringert werden?

Commission Européenne - IP/13/976   18/10/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 18. Oktober 2013

Umweltpolitik: Wie können die Abfälle im Meer verringert werden?

Die Meere und Ozeane werden immer mehr zur Müllkippe unseres Planeten. Kunststoffabfälle machen 80 % der riesigen Müllteppiche im Atlantik und Pazifik aus, die verheerende Auswirkungen auf zahlreiche im Meer lebende Arten haben. Die Europäische Kommission möchte Meinungen dazu hören, wie dieses Problem am besten angegangen werden kann. Die öffentliche Konsultation läuft bis zum 18. Dezember 2013.

Jedes Jahr landen rund 10 Millionen Tonnen Abfälle in den Meeren und Ozeanen. Diese Abfälle umfassen unterschiedliche Materialien, die an der Küste oder auf See weggeworfen werden oder verloren gehen, einschließlich Materialien, die vom Land, über Flüsse, die Kanalisation oder durch den Wind ins Meer gelangen. Häufig handelt es sich um persistente, hergestellte und verarbeitete Feststoffe wie Kunststoff, Glas und Metall.

Die Europäische Kommission prüft Optionen für die Festsetzung eines EU-weiten quantitativen Kernziels für die Reduzierung von Abfällen im Meer, wie es im unlängst angenommenen 7. Umweltaktionsprogramm gefordert wird. Mit der Konsultation über Abfälle im Meer sollen zusätzliche Beiträge von Bürgern und Interessenträgern eingeholt werden. Ihre Standpunkte werden dabei helfen festzulegen, wie ehrgeizig ein solches Ziel gesteckt sein sollte. Der Fragebogen enthält eine Reihe von Maßnahmen, die Verbraucher, Einzelhändler, die Kunststoffindustrie, die Schifffahrtsindustrie, die Fischwirtschaft, NRO, kommunale und nationale Behörden und die Entscheidungsträger der EU unternehmen könnten, um das Vorkommen und die Auswirkungen von Abfällen im Meer zu verringern. Zu den Optionen gehören die Vermeidung der Verwendung von Einwegkunststofftüten und –flaschen, Sensibilisierungsmaßnahmen, Säuberungsaktionen und die Festsetzung von Reduktionszielen auf nationaler oder lokaler Ebene. Sagen Sie uns Ihre Meinung unter:

http://ec.europa.eu/environment/consultations/marine_litter_en.htm

Nächste Schritte

Die Konsultation läuft bis zum 18. Dezember 2013. Auf der Grundlage ihrer Ergebnisse sowie einer Überprüfung der Ziele der Abfallrahmenrichtlinie, der Verpackungsrichtlinie und der Deponierichtlinie wird die Kommission ein erstes Kernziel für die Reduzierung von Abfällen im Meer aufstellen. Ein solches Ziel könnte in eine umfassendere Mitteilung über Abfälle aufgenommen werden, die 2014 angenommen werden soll. Bei der öffentlichen Konsultation sollen auch mögliche zusätzliche Maßnahmen geprüft werden, die in Zukunft zu einer weiteren erheblichen Verringerung beitragen könnten.

Hintergrund

Auf dem Rio+20-Gipfel über nachhaltige Entwicklung wurde die weltweite Verpflichtung eingegangen, die Abfälle im Meer bis 2015 erheblich zu verringern und somit eine Schädigung der Küsten- und Meeresumwelt zu vermeiden. Für die EU ist diese Verpflichtung im 7. Umweltaktionsprogramm näher ausgeführt, in dem die Festsetzung eines „EU-weit geltenden quantitativen Kernziels für die Reduzierung von Abfällen im Meer“ gefordert wird. Die Kommission arbeitet nun daran, diese Verpflichtung in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Weitere Informationen:

Link zur Konsultation:

http://ec.europa.eu/environment/consultations/marine_litter_en.htm

Siehe auch:

http://ec.europa.eu/environment/marine/good-environmental-status/descriptor-10/index_en.htm

Kontakt:

Joe Hennon (+32 229-53593)

Monica Westeren (+32 229-91830)


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