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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 18. Oktober 2013

Vassiliou fordert stärkere Beachtung der Medienkompetenz

Nach Auffassung von Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, muss mehr zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern getan werden. Diese Botschaft wird sie auf das weltweit größte Medienfestival für Kinder mitnehmen, das „Cinekid-Festival“ in Amsterdam, das sie am 21. Oktober besuchen wird. Medienkomptenz, d. h. die Fähigkeit, verschiedene Arten von Medien und Kommunikation, einschließlich interaktiver Medien, Zeitungen, Filmen und Bildern, zu verstehen und zu bewerten, ist eine grundlegende Kompetenz in der heutigen wissensbasierten Wirtschaft. Kommissarin Vassiliou wird das „Cinekid-Festival“ zusammen mit Jet Bussemaker, der niederländischen Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, besuchen.

Auf dem Festival wird die Kommissarin die Gelegenheit haben, für das neue EU-Förderprogramm „Kreatives Europa“ zu werben, das im Januar starten wird. Im Rahmen dieses auf sieben Jahre angelegten Programms werden Produktion und Vertrieb europäischer Filme und anderer audiovisueller Werke sowie grenzüberschreitende Projekte gefördert, die Beschäftigung und Wachstum in der Kultur- und Kreativwirtschaft ankurbeln sollen. Diese Branche generiert bis zu 4,5 % des BIP in der EU und beschäftigt mehr als acht Millionen Menschen.

Mit der richtigen Unterstützung kann die Kultur- und Kreativwirtschaft noch erfolgreicher werden. Eine unserer Prioritäten wird sein, die Finanzierung der Produktion und des Vertriebs von Kinderfilmen zu unterstützen. Zudem werden wir herausragende Projekte fördern, die auf die Vermittlung von Medien- und Filmkompetenz abzielen. Interaktive audiovisuelle Medien, die zum Alltag unserer Kinder gehören – wie etwa elektronische Lernspiele –, sind ebenfalls Teil unserer Förderstrategie“, sagte Kommissarin Vassiliou.

Die Finanzhilfen aus dem Programm „Kreatives Europa“ richten sich an Initiativen mit einem klaren europäischen Mehrwert; sie sind nicht dazu gedacht, die nationalen Finanzmittel zu verdoppeln oder zu ersetzen. Das Programm hilft beispielsweise Kulturschaffenden und KMU bei der Erschließung neuer Märkte; zudem leistet es einen Beitrag zur Unterstützung der kulturellen Vielfalt sowie zur Überwindung der Herausforderungen der Globalisierung und der Marktfragmentierung.

Für „Kreatives Europa“ ist im Zeitraum 2014-2020 ein Gesamthaushalt von 1,46 Mrd. EUR1 vorgesehen. Dies entspräche einer Erhöhung um 9 % gegenüber dem aktuellen Förderungsniveau. Das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten werden den Haushalt voraussichtlich nächsten Monat verabschieden.

Das Programm steht 37 europäischen Ländern offen (28 EU-Mitgliedstaaten sowie Albanien, Bosnien und Herzegowina, Island, Liechtenstein, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Norwegen, Serbien und die Türkei). Anträge auf Finanzhilfe werden von grenzüberschreitend tätigen Organisationen erbeten. Sie werden anhand spezifischer Kriterien bewertet, die in Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht werden (siehe hier.) Es gibt keine im Voraus festgelegten Fördersätze für einzelne Länder: Anträge auf Finanzhilfe werden von unabhängigen Experten bewertet; so wird sichergestellt, dass nur die Besten eine Förderung erhalten.

Weitere Informationen

Kreatives Europa

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/vassiliou/index_de.htm

Androulla Vassiliou auf Twitter @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258); Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam (+32 229-59667)

1 :

1,46 Mrd. EUR unter Berücksichtigung der geschätzten Inflation. Dies entspricht 1,3 Mrd. EUR in festen/konstanten Preisen von 2011.


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