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Kommission begrüßt Votum des Europäischen Parlaments zur Unterstützung des Vorschlags für eine neue Gemeinsame Fischereipolitik

Commission Européenne - IP/13/96   06/02/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Straßburg, 6. Februar 2013

Kommission begrüßt Votum des Europäischen Parlaments zur Unterstützung des Vorschlags für eine neue Gemeinsame Fischereipolitik

Die Europäische Kommission begrüßt das Ergebnis der heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments über den Vorschlag der Kommission für eine neue Gemeinsame Fischereipolitik (GFP). Damit ebnet das Parlament den Weg für Verhandlungen mit dem Rat, um eine Einigung über die neue Politik zu erzielen.

Die für maritime Angelegenheiten und Fischerei zuständige EU-Kommissarin Maria Damanaki erklärte: „Das Europäische Parlament hat dem Kommissionsvorschlag mit großer Mehrheit zugestimmt und unterstützt damit eine ehrgeizige Reform der GFP. Ich begrüße dieses Votum und freue mich ganz besonders über die Unterstützung des Parlaments für eine Politik, in deren Mittelpunkt die nachhaltige Nutzung der Fischereiressourcen steht (Einführung des Grundsatzes des höchstmöglichen Dauerertrags ab 2015), und eine Politik, durch die ein Rückwurfverbot mit eindeutig festgelegten Fristen eingeführt wird, um die Verschwendung zu beenden, die wir uns nicht länger leisten können. Ich beglückwünsche das Europäische Parlament zu diesem Erfolg und freue mich auf die in Kürze beginnenden Arbeiten des Rates und des Parlaments, die zur Verabschiedung der Reform der GFP führen werden.“

Mit dem Vorschlag aus dem Jahr 2011 für die Reform der GFP sollen die Voraussetzungen für wirtschaftlich tragfähige EU-Fischereiflotten geschaffen und die Aquakultur in der EU gefördert werden. Dies kommt sowohl den von diesen Tätigkeiten abhängigen Menschen als auch den Verbrauchern zugute. Der Kommissionsvorschlag zur Reform der grundlegen­den Vorschriften der Gemeinsamen Fischereipolitik beruht auf Nachhaltigkeit. Durch ein entsprechendes Fischereimanagement sollen alle Bestände wieder auf ein gesundes Niveau aufgefüllt werden und somit größtmögliche Fangmengen für die Fischer erreicht werden. Der verschwenderischen Praxis, eigentlich genießbare Fische ins Meer zurückzu­werfen, muss nach und nach Einhalt geboten werden. Hier gilt es, klare Verpflichtungen und Fristen festzulegen, so dass die Fischer Zeit zur Anpassung haben. Entscheidungen zum Fischereimanagement müssen unter Einbeziehung der Fischer und Interessenträger getroffen werden und den besonderen Gegebenheiten der Meeresräume Rechnung tragen.

Siehe auch: Memo/13/72

Weitere Informationen zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik: http://ec.europa.eu/fisheries/reform/proposals/index_de.htm

Kontaktpersonen:

Oliver Drewes (+32 229-92421)

Lone Mikkelsen


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