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UNESCO und Europäische Union: Gemeinsam für den Wandel

Commission Européenne - IP/13/925   08/10/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilungen

Brüssel, den 8. Oktober 2013

UNESCO und Europäische Union: Gemeinsam für den Wandel

Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) und die Europäische Union haben heute angekündigt, dass sie ihre Zusammenarbeit verstärken und ihre gemeinsamen Maßnahmen in Bereichen von beiderseitigem Interesse, wie Bildung, Kultur, Wissenschaft und Technik, Wasser und Ozeane sowie das Recht der freien Meinungsäußerung ausbauen wollen. Die Entscheidung kommt ein Jahr nach der Unterzeichnung einer Partnerschaftsvereinbarung (Memorandum of Understanding) zwischen der Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, der Hohen Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik/Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Catherine Ashton, und dem für Entwicklung zuständigen EU-Kommissar, Andris Piebalgs. Die Vereinbarung soll dem Austausch von Informationen und einer intensiveren Zusammenarbeit auf Gebieten von gemeinsamem Interesse dienen.

Im Rahmen dieser Vereinbarung haben UNESCO und EU eine Reihe von Projekten in den Bereichen Bildung, Kultur, Wissenschaft und Menschenrechte in mehreren Regionen der Welt durchgeführt. Dazu gehören Tätigkeiten wie die Aus- und Weiterbildung junger syrischer Flüchtlinge in Jordanien, die Tsunami-Notfallabwehrkapazität in Haiti, die Stärkung des Dialogs und der Verantwortung der Medien in Südosteuropa sowie Schutz und Erhaltung des kulturellen Erbes in Ägypten, Jordanien und Libanon. Mittels dieser Vereinbarung haben sie ferner Initiativen wie die International Teachers Task Force for Education unterstützt, die Ländern dabei hilft, eine ausreichende Anzahl kompetenter und motivierter Lehrkräfte einzustellen und auszubilden.

Zu den neuen Projekten für die kommenden 12 Monate zählen der Schutz der einzigartigen Manuskripte Timbuktus (in Mali), die präzise Erfassung der Grundwasserressourcen in Irak, die Stärkung der Kapazitäten von Jugendnetzen im Mittelmeerraum im Hinblick auf die bessere Vertretung der Rechte von Jugendlichen und die Repräsentativität dieser Netze sowie technische Unterstützung für die Entwicklungsländer, um die Rolle der Kultur als Motor für die nachhaltige Entwicklung zu stärken. Dank der neuen Initiativen wird sich der Beitrag der Europäischen Kommission zu der Partnerschaft auf etwa 30 Mio. EUR erhöhen.

Unsere Zusammenarbeit trägt Früchte“, erklärte die Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, anlässlich des ersten Jahrestags der Vereinbarung. „Ich bin zuversichtlich, dass unsere Zusammenarbeit mit der Europäischen Union substanziell dazu beitragen wird, bestimmten grundlegenden Bedürfnissen gerecht zu werden, die erfüllt sein müssen, um eine integrative und nachhaltige Entwicklung zu fördern, die auf hochwertiger Bildung für alle und der Achtung der kulturellen Vielfalt beruht“.

Wie Kommissar Piebalgs hinzufügte, hat „die Initiative gezeigt, dass unsere Arbeit durch Zusammenarbeit noch effektiver wird. Die Europäische Union und die UNESCO haben vergleichbare Prioritäten, vor allem aber sind sie vereint in dem Wunsch, die Grundwerte zu stärken und so eine inklusive Entwicklung zu verwirklichen“.

Hintergrund:

Die 2012 unterzeichnete Vereinbarung hat klare strategische Prioritäten gesetzt und einen intensiveren Dialog der beiden Organisationen über politische Fragen angeregt. Darüber hinaus hat sie die Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen im Hinblick auf das Erreichen der Ziele in Bereichen von gemeinsamem Interesse gefördert.

Die Vereinbarung baut auf einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen der UNESCO und der Europäischen Union sowie der gemeinsamen Überzeugung auf, dass der Förderung von Menschenrechten und Grundfreiheiten als Eckpfeilern von Stabilität und Entwicklung große Bedeutung zukommt. Außerdem verpflichtet sie die Europäische Union und die UNESCO zum Aufbau einer wirksameren multilateralen Zusammenarbeit.

Weitere Informationen:

Website der UNESCO:

https://en.unesco.org/

Website von EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/piebalgs/index_en.htm

Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit EuropeAid:

http://ec.europa.eu/europeaid/index_en.htm

Kontakt:

Alexandre Polack (+32 229-90677)

Maria Sanchez Aponte (+32 229-81035)

UNESCO media: Sue Williams (+33 1 45 68 17 06)


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