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Crowdfunding in Europa - Untersuchung des Mehrwertes potenzieller Maßnahmen der EU

Commission Européenne - IP/13/906   03/10/2013

Autres langues disponibles: FR EN

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 3. Oktober 2013

Crowdfunding in Europa - Untersuchung des Mehrwertes potenzieller Maßnahmen der EU

Im Anschluss an den am 3. Juni 2013 in Brüssel abgehaltenen Workshop zum Thema „Crowdfunding" hat die Europäische Kommission heute eine Konsultation gestartet, in deren Rahmen alle Beteiligten ihre Meinung zum Thema „Crowdfunding“ äußern können, insbesondere zu den möglichen Vorteilen und Risiken des Crowdfunding sowie zur Konzeption eines optimalen politischen Rahmens für die Erschließung des Potenzials dieser neuen Finanzierungsform.

Das für den Binnenmarkt und Dienstleistungen zuständige Kommissionsmitglied Michel Barnier sagte dazu: „Crowdfunding als alternative kollektive, partizipatorische und interaktive Methode der Mittelbeschaffung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Es kann die Finanzierungslücken, denen sich viele Start-up-Unternehmen gegenübersehen, schließen und Anreize für Unternehmensgründungen schaffen. Angesichts der zunehmenden Verbreitung des Crowdfunding und der Unterschiedlichkeit der rechtlichen, aufsichtlichen, finanzpolitischen und sozialen Rahmenbedingungen innerhalb der EU stellt sich die Frage, ob wir nicht einen einheitlichen EU-Rahmen brauchen, um einerseits all jene zu unterstützen, die Crowdfunding-Plattformen entwickeln, und andererseits die Risiken für all jene zu mindern, die derartige Plattformen für die Finanzierung ihrer Projekte nutzen."

Viele Crowdfunding-Projekte sind zwar nur lokaler Natur, andere Projekte jedoch würden von einem leichteren Zugang zu Finanzmitteln innerhalb des europäischen Binnenmarkts durchaus profitieren. Um sicherzustellen, dass das Crowdfunding nicht nur eine vorübergehende Erscheinung ist, sondern zu einer nachhaltigen Finanzierungsquelle für neue europäische Projekte wird, sind allerdings bestimmte Sicherheitsgarantien erforderlich, um insbesondere das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. Daher sollen im Zuge dieser Konsultation Informationen über den Bedarf auf Seiten der Marktteilnehmer gesammelt und Bereiche ermittelt werden, in denen durch ein Tätigwerden der EU ein Zusatznutzen im Hinblick auf das weitere Wachstum dieses neuen Wirtschaftszweigs bewirkt werden könnte – sei es durch nicht verbindliche Vereinfachungsmaßnahmen oder aber durch Legislativmaßnahmen.

Die Konsultation bezieht sich auf sämtliche Formen des Crowdfunding: spendenbasiertes Crowdfunding, Crowdfunding mit entsprechender Anerkennung und Crowdfunding als Investment. Alle Interessenträger sind eingeladen, ihre Meinung kundzutun und den Online-Fragebogen auszufüllen, insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die sich eventuell an Crowdfunding-Projekten beteiligen wollen, und Unternehmen, die selbst ein derartiges Projekt ins Leben rufen möchten. Ebenso werden nationale Behörden und bestehende Crowdfunding-Plattformen um Reaktionen gebeten. Die Konsultation läuft bis zum 31. Dezember 2013.

Siehe auch MEMO/13/847

Das Konsultationspapier kann im Internet abgerufen werden unter

http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/2013/crowdfunding/index_de.htm

Weitere Informationen:

Workshop zum Thema „Crowdfunding“ vom 3. Juni 2013

http://ec.europa.eu/internal_market/conferences/2013/0603-crowdfunding-workshop/index_de.htm

Rede von Kommissionsmitglied Barnier auf dem Workshop zum Thema „Crowdfunding“:

SPEECH/13/492

Twitter #crowdfundEU

Kontakt:

Chantal Hughes (+32 2 296 44 50)

Carmel Dunne (+32 2 299 88 94)

Audrey Augier (+32 2 297 16 07)


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