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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 25. September 2013

EU steht vor vollständiger Marktöffnung für Weine aus der Republik Moldau

Die Europäische Kommission schlägt vor, den Markt der Europäischen Union für die Einfuhr von Wein aus der Republik Moldau vollständig zu öffnen. Im Vorgriff auf die bevorstehende vorläufige Anwendung des Assoziierungsabkommens EU-Republik Moldau und der damit verbundenen vertieften und umfassenden Freihandelszone (DCFTA) soll diese Maßnahme zur Bewältigung der Schwierigkeiten beitragen, denen die Republik Moldau derzeit auf einigen ihrer traditionellen Absatzmärkte gegenübersteht.

Der Markt der Europäischen Union ist eine tragfähige Alternative und ein dauerhafter Stabilitätspol für den moldauischen Weinsektor. In einer für die moldauischen Landwirte schwierigen Zeit ist ein vollständig geöffneter EU-Markt Ausdruck dessen, dass die EU nicht nur ein sehr erfolgreiches wirtschaftliches Integrationsprojekt, sondern auch ein Raum der Solidarität ist", erklärte Dacian Cioloş, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

Im Juni 2013 haben die Europäische Union und die Republik Moldau die Verhandlungen über ein historisches Assoziierungsabkommen abgeschlossen, das die Schaffung einer vertieften und umfassenden Freihandelszone vorsieht und die wirtschaftliche Integration der Republik Moldau in die EU fördert. Das Assoziierungsabkommen wird voraussichtlich im November 2013 auf dem Gipfel der Östlichen Partnerschaft in Vilnius, Litauen, paraphiert, und einige seiner wichtigsten Elemente einschließlich der vertieften und umfassenden Freihandelszone werden voraussichtlich bald nach der Unterzeichnung des Abkommens vorläufig angewendet.

Die vertiefte und umfassende Freihandelszone sieht die vollständige, uneingeschränkte Liberalisierung des EU-Markts für die Einfuhr moldauischen Weins und damit die Aufhebung der derzeitigen autonomen Handelspräferenzen (mit einem Kontingent von 240 000 hl Wein pro Jahr) vor.

Die Europäische Kommission schlägt dem Rat und dem Europäischen Parlament vor, die autonomen Handelspräferenzen zu ändern und die Einfuhr moldauischen Weins in die EU vollständig zu liberalisieren, ohne die vorläufige Anwendung des Assoziierungsabkommens einschließlich der vertieften und umfassenden Freihandelszone abzuwarten. Die Europäische Kommission fordert den Rat und das Europäische Parlament auf, diese Änderung so rasch wie möglich anzunehmen.

Kontakt:

Fanny Dabertrand (+32 229-90625)

Roger Waite (+32 229-61404)


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