Navigation path

Left navigation

Additional tools

Leeuwarden wird für die Niederlande „Kulturhauptstadt Europas 2018“

European Commission - IP/13/819   06/09/2013

Other available languages: EN FR DA ES NL IT SV PT FI EL CS ET HU LT LV MT PL SK SL BG RO HR

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 6. September 2013

Leeuwarden wird für die Niederlande „Kulturhauptstadt Europas 2018“

Heute ist in Amsterdam die unabhängige Auswahljury zusammengekommen, die mit der Bewertung der niederländischen Städte beauftragt ist, die sich um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2018“ beworben haben. Die Jury hat vorgeschlagen, Leeuwarden zur Kulturhauptstadt zu ernennen. Eindhoven und Maastricht hatten sich ebenfalls um den Titel beworben. Die offizielle Ernennung von Leeuwarden durch den EU-Ministerrat wird im Mai 2014 stattfinden. Als weitere Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2018 wurde bereits die maltesische Stadt Valletta ausgewählt.

Die für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou sagte dazu: „Ich gratuliere Leeuwarden zu diesem Erfolg. Der Jury ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, da die Qualität aller drei Bewerbungen sehr hoch war. Ich bin überzeugt, dass Leeuwarden ein spannendes Veranstaltungsprogramm mit einer starken europäischen Komponente aufstellt, das Besucher aus der ganzen Welt anlocken wird. Außerdem wird der Titel Leeuwarden und der umliegenden Region auch langfristig spürbare kulturelle, wirtschaftliche und soziale Vorteile bringen, wie dies bereits bei den bisherigen Kulturhauptstädten Europas der Fall war.

Hintergrund

Die Niederlande und Malta sind die beiden Mitgliedstaaten, die für das Jahr 2018 eine Kulturhauptstadt Europas benennen können. In einem Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates von 2006 wurde festgelegt, welche Länderpaare bis 2019 die Möglichkeit bekommen, Städte für den Titel vorzuschlagen.

Malta führte sein Auswahlverfahren bereits ein Jahr vor dem regulären Zeitplan durch, so dass Valletta bereits im Mai 2013 vom Ministerrat der EU zur Kulturhauptstadt Europas 2018 ernannt wurde (IP/12/1099).

Die Bewerbungen der Städte werden anhand von Kriterien geprüft, die das Europäische Parlament und der Rat festgelegt haben. Hierzu gehört, dass die Bewerberstädte ein Kulturprogramm mit einer starken europäischen Dimension aufstellen und die in der Stadt, in der umliegenden Region und im ganzen Land lebenden Bürgerinnen und Bürger einbeziehen sollen. Außerdem muss das Programm nachwirken und langfristig zur kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung der Stadt beitragen.

Die europäische Dimension muss sich in der Auswahl der Themen sowie in der Art und Weise widerspiegeln, wie die Veranstaltungen organisiert werden. Dabei sollen Kulturschaffende aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten zusammenarbeiten.

Das Verfahren zur Auswahl der Kulturhauptstädte Europas beginnt mit einer Vorauswahlrunde, nach deren Abschluss eine Liste der in die engere Wahl kommenden Städte erstellt wird. Die Endauswahl wird neun Monate später getroffen. Die gewählte Stadt wird dann vom EU-Ministerrat offiziell ernannt.

Mit der Prüfung der Bewerbungen ist eine Jury betraut, die sich aus 13 unabhängigen Kulturexperten zusammensetzt: Sechs Mitglieder werden von dem betreffenden Mitgliedstaat benannt, die übrigen sieben von den EU-Institutionen.

Folgende Jurymitglieder wurden von den EU-Institutionen in die Auswahljury entsandt:

  • Europäische Kommission: Sir Jeremy Isaacs (Vereinigtes Königreich), Fernsehproduzent und früherer Direktor des Royal Opera House, Covent Garden; Manfred Gaulhofer (Österreich), ehemaliger geschäftsführender Direktor des Projekts „Graz – Kulturhauptstadt 2003“.

  • Rat: Anu Kivilo (Estland), geschäftsführender Direktor des International Arvo Pärt Centre; Norbert Riedl (Österreich), Leiter der Abteilung für bilaterale und multilaterale kulturelle Auslandsangelegenheiten beim österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.

  • Europäisches Parlament: Jordi Pardo (Spanien), verantwortlich für internationale Kulturprojekte; Steve Green (Vereinigtes Königreich), Berater und Forscher im Bereich Kulturpolitik.

  • Ausschuss der Regionen: Elisabeth Vitouch (Österreich), Vertreterin des Fachausschusses für Kultur und Bildung des Ausschusses der Regionen und Mitglied des Gemeinderats der Stadt Wien.

Nach Marseille (Frankreich) und Košice (Slowakei) in diesem Jahr tragen Umeå (Schweden) und Riga (Lettland) im Jahr 2014 den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Danach sind dies Mons (Belgien) und Pilsen/Plzeň (Tschechische Republik) im Jahr 2015, Breslau/Wrocław (Polen) und Donostia-San Sebastián (Spanien) 2016 sowie Aarhus (Dänemark) und Paphos (Zypern) 2017.

Nähere Informationen

Europäische Kommission: Kulturhauptstädte Europas

Website von Androulla Vassiliou

Androulla Vassiliou auf Twitter: @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258); Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam (+32 229-59667)


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website