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Gemeinsame Erklärung von HV/VP Ashton und EU-Handelskommissar De Gucht zum Fabrikbrand in Bangladesch

European Commission - IP/13/79   30/01/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 30. Januar 2013

Gemeinsame Erklärung von HV/VP Ashton und EU-Handelskommissar De Gucht zum Fabrikbrand in Bangladesch

Wir sind tief betroffen vom Tod zahlreicher junger Arbeiterinnen und Arbeiter, die an diesem Wochenende beim Brand einer Textilfabrik in Dhaka, Bangladesch ums Leben gekommen sind. Diese Tragödie ist umso schockierender als nur zwei Monate zuvor ein Brand in einer anderen Textilfabrik in Bangladesch mehr als hundert Todesopfer forderte. Die EU ist der größte Handelspartner von Bangladesch und gewährt dem Land präferenziellen Zugang zu ihrem Binnenmarkt. Sie ist äußerst besorgt über die Arbeitsbedingungen und den mangelnden Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Fabrikarbeiter in Bangladesch.

Angesichts dieser beiden furchtbaren Unglücke fordert die Europäische Union die Regierung von Bangladesch auf, die Arbeitsbedingungen in den Fabriken unverzüglich an die internationalen Arbeitsnormen anzupassen, wie sie u. a. in den einschlägigen Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation festgelegt sind.

Die EU ist bereit, die Regierung von Bangladesch dabei auf jede mögliche Weise zu unterstützen. Gleichzeitig müssen sich auch europäische und internationale Unternehmen - im Einklang mit den international anerkannten Leitlinien für die soziale Verantwortung von Unternehmen - verstärkt für die Verbesserung der Gesundheitsschutz- und Sicherheitsstandards in den Textilfabriken in Bangladesch einsetzen.“

Kontakt:

Maja Kocijancic (+32 229-86570)

Michael Mann (+32 229-99780)

John Clancy (+32 229-53773

Helene Banner (+32 229-524 07)


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