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Überschwemmungen in Sudan: EU mobilisiert Experten für humanitäre Hilfe zur Bewertung des Unterstützungsbedarfs

European Commission - IP/13/783   20/08/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 20. August 2013

Überschwemmungen in Sudan: EU mobilisiert Experten für humanitäre Hilfe zur Bewertung des Unterstützungsbedarfs

Die Europäische Kommission mobilisiert derzeit Experten für humanitäre Hilfe, die den Unterstützungsbedarf infolge der schweren Überschwemmungen, von denen Sudan in den letzten Wochen heimgesucht wurde, bewerten sollen. Die Kommission ist bereit, ihre humanitäre Hilfe für die Menschen in Sudan bei Bedarf aufzustocken.

„Ich habe die Nachrichten zu den Überschwemmungen in Sudan aufmerksam verfolgt und möchte den Katastrophenopfern mein Mitgefühl aussprechen und ihnen meine Unterstützung versichern", erklärte heute die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz, Kristalina Georgieva. „Ich habe dafür gesorgt, dass Experten des Dienstes für humanitäre Hilfe der EU umgehend Bedarfsbewertungen vor Ort vornehmen werden, sobald der Zugang zu den betroffenen Gebieten möglich ist“, fügte die EU-Kommissarin hinzu.

Ich bin zuversichtlich, dass die Regierung von Sudan humanitären Organisationen rasch den Zugang zu den betroffenen Gebieten ermöglichen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese Bewertungen schnell durchgeführt werden, um Umfang und Art der erforderlichen Hilfe einschätzen zu können. Auf dieser Grundlage kann dann die dringend benötigte Soforthilfe für die Überschwemmungsopfer bereitstellt werden“, erklärte EU-Kommissarin Georgieva.

Seit Anfang August sind in Sudan heftige Regenfälle niedergegangen, die u. a. zu Sturzfluten geführt haben. Schätzungsweise 147 000 Menschen sind betroffen, davon mehr als 84 000 allein in Khartum, dem am stärksten heimgesuchten Bundestaat. An Häusern und Infrastrukturen sind umfangreiche Schäden entstanden.

Im Zeitraum 2012-2013 hat die Europäische Kommission bislang humanitäre Hilfe im Wert von mehr als 76 Mio. EUR für Sudan geleistet. Die EU-finanzierten humanitären Projekte in Sudan betreffen in erster Linie die Notfallvorsorge und Notfallmaßnahmen, wie z. B. Schulungen und die Schaffung von Reservelagern, auf die bei Katastrophen wie etwa Überschwemmungen zurückgegriffen werden kann. Über diese Projekte kann bereits in gewissem Umfang Hilfe für die Überschwemmungsopfer bereitgestellt werden. Sobald der Zugang zu den betroffenen Gebieten möglich ist, werden EU-Experten für humanitäre Hilfe, die sich vor Ort in Khartum befinden, den akuten Bedarf bewerten und in Zusammenarbeit mit den humanitären Partnern der EU sowie in voller Abstimmung mit der Regierung von Sudan dafür sorgen, dass die Bedürftigen die benötigte Soforthilfe erhalten.

Kontakt:

Irina Novakova (+32 229-57517)

David Sharrock (+32 229-68909)


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